Predigten der Eckstein Gemeinde
Predigten der Eckstein Gemeinde
Eckstein Gemeinde Berlin
Deutschlands vorbildliche Bürger
50 minutes Posted Apr 29, 2026 at 9:30 am.
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Durch KI transkribiert – bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected]
Der Schriftsteller Mark Twain schrieb 1880 in einem seiner Bücher, in Deutschland ist alles geregelt und alles wird befolgt.
Es gibt kaum ein Land auf der Welt, das so bekannt ist für seine Gesetzesverliebtheit oder Gesetzestreue.
Lenin soll aus dem Grund gesagt haben, wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen sie sich vorher eine Bahnsteigkarte.
Deutschland ist bekannt dafür, auf seine Regeln Acht zu haben, wo man daran erinnert wird, dass die Mittagsruhe von eins bis drei ist, etwas, was für viele Zuwanderer sehr fremd ist, wo man tatsächlich in Quartieren Anwohner findet, die Fotos machen von Autos, die knapp vor abgesenktem Randstein stehen, wo man damit rechnen muss, dass man vom Nachbar gewarnt wird, wenn er beobachtet, dass man den falschen Müll in die falsche Tonne schmeißt.
Und es ist Deutschland, das so etwas hat wie eine DSGVO.
Und so passt das Sprichwort sehr gut.
Ein Deutscher bricht keine Regeln, er findet höchstens eine neue Vorschrift, die das erlaubt.
Das ist das Stereotyp des Deutschen.
Die Frage für uns bleibt, wie sieht denn jetzt aber ein Christ aus in Deutschland?
Ein Christ im Umgang mit Gesetz, mit Staat, mit Autorität.
Und genau dazu spricht der Römerbrief in Römer 13, die Verse eins bis sieben.
Ihr dürft es gerne aufschlagen, Römer 13, die Verse eins bis sieben lesen wir.
Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen Mächten, denn es ist keine staatliche Macht, außer von Gott, und die Bestehenden sind von Gott verordnet.
Wer sich daher den staatlichen Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes, die aber widerstehen, werden ein Urteil empfangen.
Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das Böse.
Willst du dich aber vor der staatlichen Macht nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben, denn sie ist Gottesdienerin dir zum Guten.
Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottesdienerin, eine Rächerin zur Strafe, für den der Böses tut.
Darum ist es notwendig, untertarnt zu sein, nicht allein der Strafe wegen, sondern auch des Gewissens wegen, denn deshalb entrichtet ihr auch Steuern, denn es sind Gottesdiener, die eben hierzu fortwährend beschäftigt sind, gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, die Steuer, dem die Steuer, den Zoll, dem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebürgt.
Es ist in diesem Text, wo Paulus dir heute drei Aufforderungen gibt für den Umgang mit staatlicher Autorität, damit du lernst, nicht nur wie ein Deutscher zu sein, sondern wie ein Christ, ein erlöster Mensch in dieser Welt.
Nun, diese Verse sind mit einer hohen Kontroverse belastet und nicht erst kürzlich wieder hat man von einem Schlagabtausch in einer Zeitschrift davon gesehen.
Immer wieder stehen diese Verse im Fokus, die Frage, wie verhält sich der Christ gegenüber der Regierung.
Und es ist für uns wichtig, dass wir diese Verse in den richtigen Zusammenhang einbetten und verstehen, warum Paulus das sagt und warum es hier an dieser Stelle in dieser Bibel steht.
Nun, zuerst einmal müssen wir damit mal einen Schritt zurück wagen und eine Vogelperspektive auf die gesamte Bibel bekommen.
Wenn ihr euch zurückerinnert an das zweite Buch Mose, dann haben wir dort ein Volk Israel, das unter der Knechtschaft von dem Land Ägypten leidet.
Gott errettet sein Volk Israel und etabliert mit diesem Volk eine Theokratie.
Theokratie bedeutet, Gott ist der König dieses Volkes.
Das wird ganz deutlich, als er derjenige ist, der das Gesetz gibt am Berg Sinai und dass er derjenige ist, der die Verordnungen für dieses Volk schreibt.
Er ist König dieses Volkes.
Wenn wir die Geschichte Israels verfolgen, ist irgendwann diese Theokratie nicht mehr genug für Israel.
Israel wünscht sich einen menschlichen König, wie die Nationen um sie herum es haben, und Gott gesteht ihnen dann einen König zu, zuerst Saul un