Die Konkurrentin Herr der Ringe und die Ringe der Macht ist am Serienhorizont erschienen und HotD macht da weiter, wo es aufgehört hat. In der dritten Folge von Das Haus des Drachen passiert eigentlich wieder das gleiche wie in Folge eins und zwei. Kinde*heirat, In*est und rohe, unausgeglichene Gewalt. In meiner Folge geht es wiederum um viel. Eine kleine Kulturgeschichte des Bartes, ein Abriss der byzantinischen Geschichte, eine filmtechnische Betrachtung von Game of Thrones und HotD, die Bücher Fire and Blood (Teuer und Brut), die Taliban und Tora Bora, Rassismus und Blackvoicing, das Aussehen von Matt Smith und so weiter und so fort. George R.R. Martin ist vielleicht nicht der ameriakische Tolkien, sondern eher der amerikanische Lewis Carroll. Denn das wichtigste Thema ist diese vermaledeite Ehe mit Minderjährigen im Game of Thrones Universum - oder: Alicent im Wunderland. Die Cousinenehe ist da eher kein Problem. Denn Viserys hat keinen Grund die Ehe mit Laena Velaryon aufgrund ihres Alters (12) abzulehen, verliebte er sich doch als 17-Jähriger in seine 11-jährige Cousine Aemma Arryn und heiratete sie mit 13. Mit 15 bekam' sie Rhaenyra Targaryen. Doch das wird in der Serie einfach nicht so wirklich erwähnt. Nur dass die junge Aemma einen Mann aus Viserys machte. Wow.
In meinem Blog schreibe ich noch ausführlicher über manche Themen. Hier geht's zum Artikel über die Synchronisation in House of the Dragon und die immer gleichen Stimmen. Hier geht's zum Thema Race und Gender in der Synchro. Und hier geht es um meinen englischen Artikel über Inz*est, cousin marriage und arrangierte Ehe in Europa und Westeros.
Spoiler und Trigger sind also vorprogrammiert. Für die vielen "dumms" möchte ich mich ein bisschen entschuldigen.
Nur echt mit Papageiengepfeife.
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