Show notes
Es gibt im Tierreich einen Vogel, den wir mit mehreren Kinderliedern besingen, der Teil von vielen Redewendungen im Deutschen geworden ist, aber er ist eigentlich ein ganz eigenartiges Tier und eigentlich auch ein Tier, dessen Verhaltensweise wir nicht nachahmen wollen.Der Gegenstand der Kuckucksuhr, der Kuckuck, ein stolzes Tier, das das Nest anderer Vögel in Anspruch nimmt, dafür bereit ist, Eier anderer Vögel aus dem Nest zu schmeißen oder gar aufzufressen, der dann sich von Fremden auferziehen lässt, niemals Teil wird von dieser anderen Art, einfach ein Nutznießer, ohne selber etwas zu geben.Nun, wenn ein Kuckuck reden könnte, dann würde er dir sagen, ich bin einfach zu wichtig.Meine Art muss erhalten bleiben.Aber ich bin mir selbst zu schade, meine eigenen Jungen großzuziehen.Dafür brauche ich andere, ich brauche andere, die meine Bedürfnisse stillen, die mich versorgen.Ich bin so wichtig, dass sogar andere für mich sterben dürfen, weil ich eine Sonderbehandlung verdiene.Nun, so verhält sich nicht nur der Kuckuck, sondern leider auch mancher Gläubiger in der Gemeinde.Und es ist genau diese Haltung, vor der der Römerbrief heute warnt.Er warnt dich davor, nicht nur dich selbst zu sehen, sondern er ermutigt dich, dir bewusst zu werden, dass du Teil der Gemeinde bist und dich als Teil dieser Gemeinde zu betrachten und dich dort auch einzubringen.Damit du das tun kannst, damit du dich einbringen kannst und damit du dich Teil dessen sehen kannst, brauchst du die richtige Perspektive.Und so gibt Paulus heute zwei Perspektiven, die du brauchst, um für ihn effektiv in seinem Reich zu werden.Und jetzt dürft ihr mit mir aufschlagen, Römer 12.Römer 12, wenn ihr noch Bibeln sucht, hier bei der Säule liegen noch einige aus.Wir werden uns heute in der Predigt auf die Phase 3 bis 5 konzentrieren, des Zusammenhangs Willen lese ich noch einmal ab Vers 1, Römer 12, ab Vers 1.Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, gottwohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist, das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen ist, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln, aber Glieder voneinander.Vater, wir preisen dich, dass du ein Gott bist, der redet, der uns sein Wort gegeben hat, dass wir auch heute wieder uns damit auseinandersetzen dürfen, was du von uns möchtest.Und so bitten wir dich heute um Gnade, dass du heute durch deinen Geist redest, dass du uns ermahnst, wo wir Ermahnung notwendig haben, Trost, wo wir Tröstung notwendig haben, aber auch Korrektur, wo wir Korrektur brauchen.Und wir bitten dich, lass uns Täter und nicht nur Hörer sein, rede du, denn dein Volk hört.Amen.Wir sind jetzt bei Römer 12 und haben einige Kapitel schon hinter uns, wo Paulus ins Detail dargelegt hat, was ein Christ eigentlich ist.Und er fing damit an, in den ersten Kapiteln ganz fundamental die Grundlage zu legen, dass es keinen Weg gibt für dich, Gott zu gefeiern.Egal welche Herkunft, egal welche Taten du bringst, nichts wird dich Gott ähnlicher machen.Und Paulus zeigt darauf, dass dieser Standard, den Gott stellt, seiner Gerechtigkeit zu erreichen, dass das ein Anspruch ist, den Gott aber tatsächlich an dich stellt.Gott erwartet von dir, dass du seine Gerechtigkeit erreichst.Das heißt, du kannst nicht einfach sozusagen in einem neutralen Vakuum in der Welt unterwegs sein und denken, naja, am Ende wird schon alles gut.Irgendwie brauchst du diese Gerechtigkeit.Ab

