
Im Leben kommen wir immer wieder in Situationen, in denen wir etwas zerbrechen oder eindellen. Ich werde Gott, meinem Nächsten, der Schöpfung oder mir selbst nicht gerecht und die Vorwürfe folgen prompt: Hättest du doch! Wärst du doch nicht immer so! Diesen Zustand des Zerbruchs, des Immer-wieder-Scheiterns nennt die Bibel „Sünde“. Mit jeder Verletzung, jedem Zerbruch entsteht ein Preis, den wir oder die Menschen um uns herum bezahlen müssen. Und manchmal können wir gar nicht abschätzen, wie hoch der Preis eigentlich ist. In dieser Predigt schauen wir uns an: wie gehen wir Menschen möglicherweise mit Schuld um? Findest du dich auch zwischen Verstecken, Erklären, Anklagen und Verurteilen wieder? Das Tolle ist: es ist alles bezahlt. Es ist alles getragen. Jesus hilft uns, einen Umgang mit diesem Zustand zu finden: wir dürfen Prüfen, Bekennen, Glauben und Wandeln! Bist du dabei?[Bibelstellen zur Predigt: Genesis 4, 6-7; Psalm 19, 12-13; 1. Johannesbrief 1, 5-9; 2. Korintherbrief 5, 20-21; Jakobus 5, 16; Johannes20, 22-23. Predigt: André Krause]
Sep 1
34 min

Was hast du eigentlich mit einem Sonnenblumenkern zu tun? Vielleicht fühlst du dich auch manchmal so winzig klein, grau und unscheinbar. Und doch ist alles in dir drin, was du brauchst, um eine große, wunderbare Sonnenblume zu werden! Wie eine Sonnenblume sich zur Sonne ausrichtet, können wir uns zu Gott ausrichten und lernen, in unserem Alltag zu strahlen. Ob in der Schule, auf Arbeit, zu Hause oder mit den Menschen, die uns begegnen – Gott ist bei uns![Impuls zum Schulanfangsgottesdienst von André Krause]
Aug 19
11 min

Eines der bekanntesten Kirchenlieder der Passionszeit ist wohl „O Haupt voll Blut und Wunden“, getextet von Paul Gerhard auf eine bekannte Melodie. Die Brutalität des Kreuzestodes wird in Liedstrophen ausgemalt. Was können wir heute aus einem so alten Lied mitnehmen? Welche Gefühle löst es in dir aus? Vielleicht teilst du Demut, Sehnsucht oder Trost. Das Lied lädt ein, immer wieder aufs Kreuz zu blicken und die Begegnung mit Jesus zu suchen.[Predigt: David Hirsekorn]
Aug 4
15 min

Wann hast du zuletzt so richtig gefeiert? Feiern ist eine Kunst und es passiert so viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Gemeinsames Feiern kann gesund machen, zusammen sitzen und Zeit verbringen ist höchst wertvoll in Gottes Augen – es entsteht ein Shalom-Raum. Was wird dir geschenkt, wenn du am reich gedeckten Tisch bei Gott sitzt? Jeder Tisch, den wir decken, ist eine Verheißung – und eine Einladung! [Bibelstelle zur Predigt: Jesaja 25, 6-9. Predigt: André Krause]
Jul 14
26 min

Hast du die Dinge gern in der Hand? Oder spielst du gern Videospiele, bei denen du natürlich den Spielverlauf beeinflussen möchtest? Da kann es manchmal nützlich sein, gut zu sehen, ohne gesehen zu werden! Im Psalm 139 lesen wir, dass Gott uns immer sieht. Für die eine ist das eine total tröstende Zusage, für den anderen eher beunruhigend und beängstigend! Was macht dieser Gedanke mit dir? In dieser Predigt findest du Gedanken, die dir helfen, diesen Zwiespalt in dein Leben einzusortieren und zu erfahren: Gottes JA zu dir gilt in jeder Lebenslage.[Bibeltext zur Predigt: Psalm 139. Predigt: Maria Reinsch]
Jun 23
27 min

Was kommt dir beim Thema Nachhaltigkeit in den Sinn? Verbotskultur, moralischer Druck? Ein Thema nur für die große Politik oder auch für dich persönlich? Muss man sich selbst aufopfern, um ausreichend nachhaltig zu leben? Diese Predigt wirft einen Blick aus christlicher Perspektive auf das Thema – schließlich steht Nächstenliebe groß auf unserer Agenda und doch fühlt man sich oft ratlos: Wo muss ich überhaupt etwas tun? Habe ich genug getan? Wir können üben, nachhaltige Beziehungen zu Gott und unseren Mitmenschen zu bauen.[Predigt: Felix Hoffmann]
Jun 16
22 min

Wusstest du, dass Pfingsten „50. Tag“ heißt und 50 Tage nach Ostern stattfindet? An Pfingsten feiern wir, dass Gott als Heiliger Geist zu uns Menschen gekommen ist. Und obwohl er für Christen der „nächste“ Begleiter im Leben ist, ist es doch der Teil von Gott, der oft am allerschwersten zu begreifen und einzuordnen ist. Deshalb schauen wir heute auf eine seiner Wirkungen: die Heilige Geistkraft bewirkt Freude! Helligkeit, Licht und Leben zieht in die Betonwüste unserer Stadt ein. Wie sehen Menschen aus, wie sieht eine Kirche aus, die von der Hoffnung und Freude des Heiligen Geistes erfüllt ist?[Bibelstellen zur Predigt: Joel 3; Jesaja 61. Predigt: André Krause]
May 26
24 min

Wie schaust du auf deine Stadt? Auf deinen Stadtteil? Bestimmt hast du Lieblingsorte, kennst aber auch Ecken, die nicht so einladend aussehen. Mit Hilfe von fünf Bibelstellen wollen wir in dieser Predigt neue Perspektiven für den Blick auf unsere Stadt gewinnen und entdecken: wir sind aufgefordert, mit für das Wohl unseres Lebensraumes einzustehen. Vielleicht kannst du- dein Herz für die Menschen der Stadt finden- ein Segen für diese Stadt sein- Türen für das Evangelium öffnen![Bibelstellen zur Predigt: Nehemia 1; Markus-Evangelium 9; Jeremia 29,7; 1. Timotheusbrief 2; Kolosserbrief 4. Predigt: André Krause]
Apr 21
30 min

In den Wochen vor Ostern haben wir über die Tür zu unserem Herzen nachgedacht: was zeigen wir anderen? Wem öffnen wir die Tür und wem nicht? Und vielleicht gehörst du auch zu den Leuten, die sich entschieden haben, mit Jesus im Dialog zu sein und zu lernen, die Tür an den richtigen Stellen zu öffnen. Dabei wird aber auch erst mal eine ganze Menge Gerümpel sichtbar: Scherben und Trophäen, die unser Leben ausmachen. Die Scherben erzählen von Zerbruch und Verletzungen. Jesus kann uns helfen, vergeben zu lernen. Die Trophäen sind vielleicht Preise, die wir auf Kosten anderer errungen haben. Durch Habgier, Neid, Missgunst oder Grenzverletzung. Bei diesen Sammlerstücken kann Jesus uns helfen, um Vergebung zu bitten und dieses Trophäen-Regal aufzuräumen. Dabei hilft uns: um Weisheit bitten. In Gemeinschaft die Trophäen nochmal sortieren. Und vielleicht Räume und Rituale schaffen, die uns beim Aufräumen helfen können. [Bibelstellen zur Predigt: Jakobus-Brief 1, 5-8. Predigt: Benjamin Kaminski]
Apr 14
34 min

Seine eigene Lebenstür aufmachen kann schwer fallen oder mal ungemütlich sein. Vieles kann man nicht erklären oder manches ist kaputt - diese Themen haben wir in den vergangenen Wochen der Passionszeit bewegt. Kennst du eine Situation, in der man plötzlich merkt: das kriege ich nicht wieder hingebogen. So ein Moment ist Karfreitag. Die Tür ist endgültig verschlossen. Du verlierst die Hoffnung. Und genau da setzt Gott an! Es wird nicht alles wieder wie vorher, aber es kann etwas Neues hineinkommen, das vorher noch nicht da war. Das kaputte geht nicht weg, aber du kannst neu ins Leben gehen MIT allem, was du bist. [Predigt zum Abschluss der Themenreihe: Jules Vogel und André Krause]
Apr 7
8 min
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