Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein fortlaufender Lernprozess. Als Politikwissenschaftlerin, Buchautorin und Expertin für Parlaments- und Demokratieforschung sprechen wir mit Julia Schwanholz, über den aktuellen Zustand der Demokratie in Deutschland, über autoritäre Entwicklungen weltweit und darüber, warum Frauen und Mädchen die Folgen demokratischer Rückschritte besonders früh und intensiv zu spüren bekommen und welche Rollen die sozialen Medien in diesem Kontext spielen.
Wir sprechen über gesellschaftliche Erschöpfung und ein schwindendes Verständnis dafür, was Demokratie leistet und was wir dagegen tun können. Ein zentraler Punkt ist Julias Forderung nach mehr Kontroversitätskompetenz: Unterschiedliche Perspektiven nicht als Bedrohung, sondern als notwendigen Bestandteil demokratischer Prozesse zu begreifen – eine Schlüsselkompetenz im Umgang mit Polarisierung und autoritären Versuchungen.
Die Folge ist ein Plädoyer für politische Bildung, Verantwortung und aktives Engagement – und für ein entschlossenes „Push back the push back“, wenn die Rechte von Frauen infrage gestellt werden.
Show notes



