
Ist der Weltraum ein utopischer Ort? Wann begann die Weltraumbegeisterung und welche Formen hat sie angenommen? Können Weltraumforschung und Nachhaltigkeit zusammengedacht werden?
In dieser Folge spricht Dr. Agnes Bidmon (Leiterin Abteilung Diskurs und Öffentlichkeit) mit Dr. Tilmann Siebeneichner über die Weltraumbegeisterung und die militärische Bedeutung der dritten Dimension. Tilmann Siebeneichner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. Er forschte zur Geschichte der DDR, zur Generationengeschichte und zur Wahrnehmung des Weltraums im 20. Jahrhundert.
Die vierte Staffel unseres Podcasts erscheint im Kontext der Ausstellung „Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension“ (16.12.2022 – 16.04.2023), die anhand des menschlichen Strebens nach Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit die gesellschaftlichen Mechanismen hinter Zukunftsvisionen untersucht. Ganz zentral stellt sie sich der Frage, ob Technik die Welt retten und diese menschlichen Sehnsüchte erfüllen kann.
Apr 26, 2023
39 min

Wie klingt die Zukunft? Wie können Klangutopien zur Erzeugung von Stimmungen und Emotionen eingesetzt werden? Welche Klangvorstellungen gibt es und wie haben diese sich verändert?
In dieser Folge spricht Dr. Agnes Bidmon (Leiterin Abteilung Diskurs und Öffentlichkeit) mit Prof. Dr. Sigrid Nieberle über Illusionspotentiale des Films und wie sich Klangutopien entwickelt haben. Sigrid Nieberle ist Professorin für Neuere und Neueste Deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Gender und Diversität sowie geschäftsführende Direktorin des Instituts für Diversitätsstudien der Technischen Universität Dortmund. Außerdem ist sie Co-Editor der Zeitschrift »Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur, Gesellschaft«. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gender and Diversity Studies in Beziehung zu Literatur, Biographik und Erzählforschung sowie auf der Intermedialität der Literatur, insbesondere zu Musik und Film.
Die vierte Staffel unseres Podcasts erscheint im Kontext der Ausstellung „Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension“ (16.12.2022 – 16.04.2023), die anhand des menschlichen Strebens nach Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden, Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit die gesellschaftlichen Mechanismen hinter Zukunftsvisionen untersucht. Ganz zentral stellt sie sich der Frage, ob Technik die Welt retten und diese menschlichen Sehnsüchte erfüllen kann.
Apr 18, 2023
30 min

Wie kann die Bedrohung des sozialen und politischen Friedens durch sogenannte „Fake News“ eingedämmt werden? Schlägt der Kommerz die Ethik? Kann eine Maschine bessere Entscheidungen treffen als der Mensch?
In dieser Folge spricht Dr. Agnes Bidmon (Leiterin Abteilung Diskurs und Öffentlichkeit) mit Prof. Dr. Dr. Christian Reuter unter anderem über die Gefahren der Militarisierung des Cyberspace. Prof. Dr. Dr. Christian Reuter ist Universitätsprofessor an der Technischen Universität Darmstadt und hält Doktorgrade in Wirtschaftsinformatik (Universität Siegen) und Sicherheitspolitik (Radboud Universiteit Nijmegen). Sein Lehrstuhl Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit (PEASEC) verbindet die Informatik mit der Friedens- und Sicherheitsforschung.
Die vierte Staffel unseres Podcasts erscheint im Kontext der Ausstellung
„Fetisch Zukunft. Utopien der dritten Dimension“ (16.12.2022 – 16.04.2023), die
anhand des menschlichen Strebens nach Geschwindigkeit, Freiheit, Frieden,
Unsterblichkeit und Nachhaltigkeit die gesellschaftlichen Mechanismen hinter
Zukunftsvisionen untersucht. Ganz zentral stellt sie sich der Frage, ob Technik
die Welt retten und diese menschlichen Sehnsüchte erfüllen kann.
Mar 30, 2023
42 min

In dieser Folge spricht Charlotte Ickler (wiss. Mitarbeiterin der Abteilung Diskurs und Öffentlichkeit) mit dem Historiker Tobias Engelsing. Der Direktor der Städtischen Museen in Konstanz schrieb ein Buch ("Kein Mensch, der sich für normale Zeiten eignet") über seinen Vater Herbert Engelsing, der zugleich NS-Filmproduzent und Unterstützer der Widerstandsbewegung "Rote Kapelle" war.
Feb 15, 2023
35 min

In dieser Folge spricht Charlotte Ickler (wiss. Mitarbeiterin der Abteilung Diskurs & Öffentlichkeit) mit Anneke Lubkowitz und Oliver Pawlak vom Center for Literature – Burg Hülshoff über die Vermittlung von Annette von Droste-Hülshoff und Literatur im Allgemeinen.
Die dritte Staffel unseres Podcasts erscheint im Kontext der Ausstellung Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee, die am 16. Dezember 2021 im Zeppelin Museum eröffnet wurde.
Die Ausstellung untersucht die Beziehungen von Literatur und bildender Kunst am Bodensee. Sie macht die Netzwerke und die Vielfalt einer reichen Kulturlandschaft sichtbar: Der Bodensee wird als Ort des Rückzugs und des Aufbruchs dargestellt. Er zeigt sich als internationale Kulturlandschaft und als abgeschiedene Provinz, er dient als Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Schriftsteller*innen sowie als Basis für Gemeinschaften, die sich an seinen Ufern bildeten.
Wie der Titel Beziehungsstatus: Offen bereits andeutet, gibt es viele unterschiedliche Berührungspunkte und Beeinflussungen zwischen Kunst und Literatur: von projektbezogenen Kooperationen über praktische Unterstützungen bis zu innigen Freundschaften und harten Trennungen.
In ZM talks sprechen wir mit verschiedenen Menschen über Themen der Ausstellung und partizipative Aspekte der Kuration, die diese Ausstellung besonders machen.
www.zeppelin-museum.de
Aug 7, 2022
35 min

In dieser Folge spricht Dominik Busch, Leiter der Abteilung Diskurs & Öffentlichkeit, mit Marina Bauernfeind und Alina Fuchte, den Projektleiterinnen von nextmuseum.io über Möglichkeitsräume digitaler Teilhabe und unseren OPEN CALL auf nextmuseum.io zur Ausstellung.
Zum Transkript
Die dritte Staffel unseres Podcasts erscheint im Kontext der Ausstellung Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee, die am 16. Dezember 2021 im Zeppelin Museum eröffnet wurde.
Die Ausstellung untersucht die Beziehungen von Literatur und bildender Kunst am Bodensee. Sie macht die Netzwerke und die Vielfalt einer reichen Kulturlandschaft sichtbar: Der Bodensee wird als Ort des Rückzugs und des Aufbruchs dargestellt. Er zeigt sich als internationale Kulturlandschaft und als abgeschiedene Provinz, er dient als Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Schriftsteller*innen sowie als Basis für Gemeinschaften, die sich an seinen Ufern bildeten.
Wie der Titel Beziehungsstatus: Offen bereits andeutet, gibt es viele unterschiedliche Berührungspunkte und Beeinflussungen zwischen Kunst und Literatur: von projektbezogenen Kooperationen über praktische Unterstützungen bis zu innigen Freundschaften und harten Trennungen.
In ZM talks sprechen wir mit verschiedenen Menschen über Themen der Ausstellung und partizipative Aspekte der Kuration, die diese Ausstellung besonders machen.
www.zeppelin-museum.de
Apr 13, 2022
32 min

In dieser Folge spricht Dr. Mark Niehoff, Kurator der Ausstellung und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kunst, mit der Autorin Irene Ferchl über Annette von Droste-Hülshoff am Bodensee.
Die dritte Staffel unseres Podcasts erscheint im Kontext der Ausstellung Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee, die am 16. Dezember 2021 im Zeppelin Museum eröffnet wurde.
Die Ausstellung untersucht die Beziehungen von Literatur und bildender Kunst am Bodensee. Sie macht die Netzwerke und die Vielfalt einer reichen Kulturlandschaft sichtbar: Der Bodensee wird als Ort des Rückzugs und des Aufbruchs dargestellt. Er zeigt sich als internationale Kulturlandschaft und als abgeschiedene Provinz, er dient als Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Schriftsteller*innen sowie als Basis für Gemeinschaften, die sich an seinen Ufern bildeten.
Wie der Titel Beziehungsstatus: Offen bereits andeutet, gibt es viele unterschiedliche Berührungspunkte und Beeinflussungen zwischen Kunst und Literatur: von projektbezogenen Kooperationen über praktische Unterstützungen bis zu innigen Freundschaften und harten Trennungen.
In ZM talks sprechen wir mit verschiedenen Menschen über Themen der Ausstellung und partizipative Aspekte der Kuration, die diese Ausstellung besonders machen.
www.zeppelin-museum.de
Apr 12, 2022
37 min

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, dass Menschen staatenlos sind. Sie reichen von der Aberkennung der Staatsangehörigkeit über Flucht und Vertreibung bis hin zu religiöser Diskriminierung oder den Folgen einer nomadischen Lebensweise. Die Konsequenzen für die Betroffenen sind so unterschiedlich wie weitreichend: Staatenlose sind Menschen, die besonders verletzlich sind, weil kein Staat sie schützt und sie keinen Zugang zu grundlegenden Rechten haben. Dabei gibt es Maßnahmen, um Staatenlosigkeit zu beenden.
Eva Wuchold hat als verantwortliche Redakteurin für und mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung 2020 den "Atlas der Staatenlosen" veröffentlicht, der das Thema zum einen sichtbarer machen, zum anderen aber auch Lösungswege für die jeweiligen Situationen und Probleme aufzeigen möchte.
Im Gespräch mit Ina Neddermeyer schildert sie das Projekt und dessen hochkomplexe Problematik.
Der "Atlas der Staatenlosen" ist bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung erhältlich: https://www.rosalux.de/publikation/id/43022
www.debatorial.de
Jul 7, 2021
48 min

Laut Monopol Magazin hat das Zeppelin Museum mit dem debatorial® „einen Meilenstein für das Selbstverständnis von Kulturinstitutionen“ gesetzt. Wie kam es zu diesem Projekt? Und wie hat es sich in den letzten neun Monaten entwickelt? Dr. Claudia Emmert, Direktorin des Zeppelin Museums, spricht in ZM talks mit den Kurator*innen Jürgen Bleibler, Ina Neddermeyer und Dominik Busch, über die Ziele des debatorials®, die Etablierung eines in vielerlei Hinsicht neuen Formats und eine steile Lernkurve.
www.debatorial.de
Jun 1, 2021
48 min

Der Status sozialer Netzwerke und digitaler Plattformen als meinungsbildendes Instrument wurde während der Corona-Pandemie besonders deutlich. Über den Messengerdienst Telegram wurden Verschwörungsideologien verbreitet, die Meetingplattform Zoom quasi über Nacht zum Synonym eines neuen Arbeitsmodells. Das sogenannte Home Office legte dabei aber auch eklatante Fehlstellen in der Digitalisierung von Bildungsinstitutionen offen.
Soziale Netzwerke galten lange als Ort der Möglichkeiten: weltweiter Austausch in Interessengruppen, nicht begrenzt durch nationale, ethnische, soziale oder religiöse Zugehörigkeiten. Diese Besetzung des digitalen Raums als basisdemokratisch und grundsätzlich positiv ist spätestens in der Ära der Fake Facts und Fake News nicht mehr eindeutig. Welche Möglichkeiten der Teilhabe bieten digitale Plattformen heute? Welchen Stellenwert haben sie in einer demokratischen Gesellschaft und welche Potenziale bieten sie für die Bildungsarbeit?
Das Zeppelin Museum geht mit dem debatorial® einen neuen Weg und will im Kontext der Ausstellung BEYOND STATES. ÜBER DIE GRENZEN VON STAATLICHKEIT direkte Teilhabe ermöglichen.
Im Podcast ziehen Matthias Eckmann, Studentischer Vizepräsident der Zeppelin Universität Friedrichshafen, und Tabea Kuhlmann, Jugendparlament Friedrichshafen, gemeinsam mit Dominik Busch, Leiter Abteilung Diskurs & Öffentlichkeit, ein erstes Zwischenfazit.
www.debatorial.de
Dec 16, 2020
53 min
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