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Kritik? Content? Any difference?
Christopher und Kulturjournalist Kristoffer Cornils schauen auf gestern, heute und morgen.
Von "Niemand braucht noch Musikjournalismus" zu "Er muss sich doch nur neu erfinden."
Jahr für Jahr verabschieden wir Musikmagazine und Websiten, monieren Relevanzverluste und stellen uns die Frage: "Wer soll das eigentlich alles noch bezahlen?" Will das noch wer bezahlen?
Wie hat sich die Aufgabe des Musikjournalismus über die Jahrzehnte verändert?
Reicht Musik noch als Thema aus oder braucht es das Drumherum?
Ist der Vibeshift real und haben wir es verlernt, wirklich kritisch zu sein?
Welche Auswirkungen hat die Creator Economy auf Inhalte und Qualität?
Wieso kann diese ellenbogige Fantanoisierung nicht die Antwort sein?
All das führt dazu, dass Musikjournalismus zur Klassenfrage und zum Hobby wird. Ernsthaft davon leben? Good luck. Und ist der Preis dafür nicht ein ganz anderer?
Welche publizistischen Ideen braucht es deshalb? Es gibt auch positive Beispiele.
Das und weitere Themen in einem Feature, das sich große Mühe gibt, positiv zu bleiben. Klappt es auch?
Jul 24
1 hr 25 min

Alle Links in den Shownotes.
Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?
Wieso ist ausgerechnet diese unscheinbar wirkende Downbeat- und Mystery-Musik des Duos Boards of Canada in den letzten Wochen für so viel Gewese verantwortlich gewesen und hatte DJ Seinfeld eigentlich eine andere Chance als die Flucht nach vorne, um den LoFi-Fluch loszuwerden?
Und wieso soll ein Erdbeben Auslöser für den pluckernden Spieluhren-Chanson von Anadol und Marie Klock gewesen sein? Darf Dubstep dank Beatrice M wieder vor die Tür?
Fragen über Fragen. Zum Glück haben wir die Antworten in der neuen Ausgabe des Track17-Musikpodcasts.
Die ersten 15 Minuten geht es um Grönemeyer, einen ausgetauschten Sasha, silberne Fußbälle und Tornetze in Rostock. Danach starten wir mit den Besprechungen.
Platten:
Boards of Canada - Inferno
DJ Seinfeld - If This Is It
Anadol & Marie Klock - Manivelles
Loose Fit - Bittersweet Excess
Beatrice M - Sinking
Songs für die Playlist:
Boards of Canada - Father and Son
Martyn - Phantom Jazz
Gichard - Posthumous Hologramm
Anadol & Marie Klock - Rentrer A La Maison
Kalia Vandever - Waiting / Murmuray
Truthpaste - Never Gonna Give
Beatrice M - so, jadore (als Ersatz)
Shed - Double Scoop
Tujiko Noriko - Kikoeru Pon
DJ Seinfeld - Quakin’
Loose Fit - Bittersweet Excess
Architectural - Psychedelic Dancefloor Visions
Sub Basics - Rolling Thunder
DJ Sofa - Coming In
Clark - Relentless Opponent
Fabiano do Nascimento & Vittor Santos Orquestra - Tema em Harmônicos
Vince Staples - Blackberry Marmelade
Jun 26
1 hr 33 min

Michael, Rocket Man, Springsteen, Bohemian Rhapsody und und und. Musik-Biopics sind das erfolgreichste Paint-By-Numbers-Marketingtool des Musikmainstreams und des aktuellen Kinos.Kanonisierte Künstler:innen, die ihre eigene glattgeschliffene Held:innengeschichte erzählen dürfen und Wahrheit damit allzuoft einfach überschreiben. Aktuellestes Beispiel ist der Clusterfuck namens "Michael", der so fragwürdig wie erfolgreich ist.
Das alles ergibt Sinn. IPs are everything. Und wo, wenn nicht bei den größten aller Namen, können Zuschauer*innen garantiert werden? Wieso authentisch sein, wenn ohnehin nur ein Gefühl verkauft wird.
Warum boomen Musik-Biopics mehr denn je?
Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Wieso lohnt ein Blick auf die Labels und Rechteinhaber dahinter?
Waren die Filme schon immer so formelhaft oder erwarten wir einfach zu viel?
Welche Ausnahmen gibt es und wie kann ein guter Film über die Kraft von Musik wirklich aussehen?
Und will Michael Jackson return in Avengers Doomsday?
Das sind nur ein paar der Fragen, die Christopher zusammen mit Christian Eichler vom Filmpodcast CUTS heute beantworten will.
Dieses Feature von Track17 ist eine Crossover-Folge mit "CUTS - Der kritische Filmpodcast" und ist in ähnlicher Form auch in dessen Feed verfügbar. Für die volle Experience hört ihr am besten beide Folgen.
Zu wem würdet ihr euch ein Biopic wünschen? Welches lohnt sich? Schreibt uns in die Kommentare.
May 21
1 hr 35 min

Alle Links in den Shownotes.
Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?
Carla dal Forno - Confessions
Durch sie wurde vernebelter Leftfield-Pop mit minimalistischem Post-Punk- und Dub-Einschlag zu seinem eigenen Genre. Ihrem eigenen Genre. Und dann schreibt sie solch wunderschöne Sätze wie: »Sometimes I miss you when I am feeling bored.« .
Treeboy & Arc - GOOSE
Die neue britische Gitarrenmusik ist in der zweiten Reihe angekommen. Aber ist das wirklich schlimm und ist Innovation wichtiger als Hits?
Seefeel - Sol.Hz
Sie waren die erste "Gitarrenband", die in den 90ern zum Label WARP wanderte. Kaum jemand hat sich in so kurzer Zeit so radikal neu erfunden. Ruhen sie sich darauf jetzt aus und was kann das erneute Comeback?
Lone - Hyperphantasia
Seit anderthalb Dekaden ist der bunte, ravige House des Briten Sonnenscheimagnet. Auf dem neuen Album schraubt er jetzt kräftig an der Intensität und auch am Kitsch. Für wen ist das eigentlich?
Makthaverskan - Glass Bones
Worauf man sich verlassen kann? Alle vier bis fünf Jahre kommen die Schwed*innen von Makthaverskan mit jangly Post-Punkt und Dream Pop zurück, der weiß, wie das mit den Melodien funktioniert.
Dazu empfehlen wir neue Musik von Loraine James, Untold, Gigi Girls, Upsammy & Valentina Magaletti, Polygonia uvm.
Setlist:
– [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: ESC-Songs und MJ Guider
– [00:05:24] Carla dal Forno - Confession
– [00:16:54] Playlist Part 1: Softcult, Loraine James, Nature Morte, Trex
– [00:22:32] Treeboy & Arc - Goose
– [00:36:39] Seefeel - Sol.Hz
– [00:47:38] Playlist Part 2: Gigi Girls, Bound By Endogamy, Alix Perez, Fireground
– [00:52:16] Lone - Hyperphantasia
– [01:03:58] Makhtaverskan - Glass & Bones
– [01:13:01] Playlist Part 3: Upsammy & Valentina Magaletti, Submarine, Polygonia, Untold – Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Carla dal Forno - Under The Covers
Softcult - Pill To Swallow
Loraine James - In A Rut
Nature Morte - BLUE
Trex - Wipe the Page
Treeboy & Arc - Hangnail
Seefeel - Ever No Way
Gigi Girls - Baci al Sole
Bound by Endogamy - Never Wake Up Again
Alix Perez - Cape Reinga
Fireground - Elisir
Lone - Triton
Makthaverskan - Glass and Bones
Upsammy & Valentina Magaletti - Superimposed
Submarine - Grounding
Polygonia - Ceaseless Motion
Untold - It’s Not My Fault but It Is My Problem
May 16
1 hr 18 min

Track17 ist wieder da. Weil in den ersten Monaten so viel gute Musik veröffentlicht wurde, besprechen wir die ersten Highlights des Jahres in einem Abwasch und aufgeteilt nach Genres.
Alles Elektronische:
Roska - Green Apple 12”
Shackleton - Euphoria Bound
Xylitol - Blumenfantasie
Carre - Hibiscus EP
Placid Angles - Canada
VA - Tempa Allstars 9
Servicio al Cliente - Alien Tropical
Sub Basics - Zero Point
Suzukie & Cash Kru - Far Away in the Distance
Molecular - One Dub
Nørbak - Chuva
Gitarre:
deathcrash - Somersaults
VA - Help (2)
Blackwater Holylight - Not Here Not Gone
Dagmar Zuniga - in filth your mystery is kingdom / far smile peasant in yellow music
PVA - No More Like This
Bibi Club - Amaro
Ellende - Zerfall
Andere Musik:
Laurel Halo - Midnight Zone
Julinko - Naebula
Delphine Dora - L'inéluctable pulsation du temps
Diagonale Des Yeux - Madeleine
Ben Vince - Street Druid
Renatto Olivares - Aguas Raras
YIN YIN - Yatta
Julianna Barwick & Mary Lattimore - Tragic Magic
Hip-Hop/Rap/R&B:
Ms Ray - Melt
Sassy 009 - Dreamer+
SY3 - Sleepwalker
A$AP Rocky - Don’t Be Dumb
Setlist:
– [00:00:00] Was ist 2026 bislang für ein Musikjahr?
– [00:13:07] Elektronisches: Shackleton, Placid Angles, Sub Basics uvm.
– [00:30:04] Gitarre: deathcrash, PVA, Bibi Club uvm.
– [00:40:38] Andere Musik: Laurel Halo, Renatto Olivares, Ben Vince uvm.
– [00:51:53] Rap/RnB: Ms Ray, A$AP Rocky, Y3 uvm.
Songs für die Playlist:
- Shackleton - Contagious Illusion
- Xylitol - Südwestwind
- Placid Angles - We Cry With You
- Sub Basics - Loon
- D1 - Oni
- Molecular - Cold Classic
- Nørbak - Sonho
- Servicio al Cliente - Suelta Por La Pampa
- Suzukie - Illumination
- deathcrash - NYC
- PVA - Mate
- Blackwater Holylight - Bodies
- Laurel Halo - Twilight Zone
- Ben Vince - Street Druid
- Julianna Barwick & Mary Lattimore - Melted Moon
- YIN YIN - In Search of Yang
- Renatto Olivares - Trabajo del Tiempo
Apr 18
57 min

Alle Links zu den Playlists, die kompletten Top-50-Alben- und Top-100-Songlisten inkl. ihrer Texte findet ihr in den Shownotes und auf track17podcast.de
Was war die beste Musik aus den "Genres" House/Techno, Gitarre, Pop/Art Pop, Bass/Beats, Rap/RnB und unserem Klassiker Andere Musik? Was waren die wichtigsten Reissues, Compilations und was war der einzig wahre Song des Jahres?
Der letzte Podcast des Jahres ist wieder der große Jahresrückblick, in dem wir das Beste, was die Musik uns dieses Jahr gegeben hat für euch noch einmal hervorheben und in jeder Kategorie unsere Sieger küren. Von Joanne Robertson über Elaine Howley, Rapt, billy woods, Erika de Casier, Raisa K, lynyn bis Bloc Party (!) und Molly Nilsson. Und und und.
Ja, wir wurden verwöhnt. Aber wer war denn nun besser als alle anderen? Als Service gibt's dazu wieder die Playlists mit den Top 100 Songs des Jahres und den Top 50 Alben des Jahre. Jetzt folgen und direkt nachhören.
[Setlist]
- [00:00:00] Wie war das Musikjahr 2025?
- [00:26:36] Genre 1: Avantgarde-Pop/Art-Pop/Synth-Pop
- [00:45:00] Genre 2: House/Techno
- [00:52:34] Genre 3: Bass/Beats
- [01:00:11] Genre 4: Gitarre
- [01:19:10] Genre 5: Rap/RnB
- [01:27:50] Genre 6: ~andere musik~
- [01:45:22] Bonus 1: Reissues
- [01:54:05] Bonus 2: Compilations
- [01:58:19] Song des Jahres
Jan 5
2 hr 8 min

Alle Links in den Shownotes.
Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute:
Rat Heart – Dancin’ In The Streets (Modern Love)
Mit wenig mehr als einer Gitarre, etwas Hall und einer brüchigen Stimme baut Tim Boogizm ein Universum, das gleichzeitig karg und überwältigend wirkt. Der staubige, schroffe und dennoch schöne Songwriter-Soul ist so betont unheimlich, finster und nicht von dieser Welt. Das ergibt eine der spektakulärsten Platten des Jahres. Auch wenn wir uns nicht ganz einig werden: Eine zweite Platte wie diese hat es 2025 nicht gegeben.
Sudan Archives – The BPM (Stones Throw Records)
Y2K-Retrofuturismus und digital gedachte, empowernde Themen spielen die Hauptrolle auf dem neuen Album der Violinenvirtuosin Sudan Archives. Vielleicht zündet hier nicht jeder Track, aber die bewusst nicht negativ ausgelegte Technikthematik fordert uns ein bisschen heraus und hinterfragt die Rolle des Menschen in unserer Zukunft. Wenn es denn noch eine gibt?
Just Mustard – We Were Just Here (Partisan Records)
Die irische Band Just Mustard hat sich nach einem eher introvertierten letzten Album jetzt für die lauteren Töne entschieden. Auch die Songtitel werden mittlerweile in ALL CAPS geschrieben. Die Vocals von Katie Ball drehen sich durch die turmhohen Gitarrenwände, und die Songs kämpfen in all dem Noise um jede Melodie. Erfolgreich. Oder?
Silvana Estrada – Vendrán Suaves Lluvias (Glassnote Music)
Melanie zieht gen Mexiko und bringt ein Kammer-Folk- und Singer-Songwriter-Album mit, das übersetzt so viel bedeutet wie „Sanfter Regen wird kommen“. Und wenn die Platte auch noch genau danach klingt, dürfte man auch mal reinhören.
Efdemin – Poly (Ostgut Ton)
Philip Sollmann alias Efdemin hat zuletzt vor sechs Jahren ein Album veröffentlicht. Zeit wurde es also für eine Rückkehr. Das Update seines ohnehin schon sehr deepen Techno-Ansatzes geht voll auf, weil er mit teilweise mikroskopisch kleinen Verschiebungen und einem feinen Gespür für Rhythmus und Repetition eines der spannendsten Technoalben des Jahres veröffentlicht.
Dazu empfehlen wir neue Musik von Carrier, Betty Hammerschlag, billy Woods, Wednesday, hat-girls, Clark uvm.
Setlist:
– [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Gorillaz und Haftbefehl
– [00:10:15] Rat Heart - Dancin’ In The Streets (Modern Love)
– [00:19:45] Playlist Part 1: Carrier, Betty Hammerschlag, billy woods, Wednesday
– [00:25:54] Sudan Archives - The BPM (Stones Throw)
– [00:36:03] Just Mustard - We Were Just Here (Partisan Records)
– [00:45:21] Playlist Part 2: eat-girls, Onion, Saba, César y su Jardín
– [00:50:07] Silvana Estrada - Vendrán Suaves Lluvias (Glassnote Music)
– [00:57:25] Efdemin - Poly (Ostgut Ton)
– [01:07:52] Playlist Part 3: The Reds, Pinks and Purples, Juana Molina, Armand Hammer & The Alchemist, Clark – Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Rat Heart - Always Be A Brave Little Cunt
Carrier - Outer Shell
Betty Hammerschlag - Fake Girl
billy woods - Waterproof Mascara
Wednesday - Townies
Sudan Archives - A Bug’s Life
Just Mustard - We Were Just Here
eat-girls - Off The
Onyon - Schiefe Bahn
Saba - high tides
César y su Jardín - Todos los Fuegos al Fuego
Silvana Estrada - Dime
Efdemin - Signal To Noise
The Reds, Pinks & Purples - Upside Down In An Empty Room (Slow Version)
Juana Molina - uno es árbol
Armand Hammer & The Alchemist - Crisis Phone
Clark - Negation Loop
Nov 24, 2025
1 hr 16 min

Alle Links in den Shownotes.
Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute:
>> Molly Nilsson – Amateur (Dark Skies Association)
Wann sind wir eigentlich Profis, in dem, was wir tun? Wenn wir unseren Themen mit Leidenschaft begegnen? Wenn wir sie außerhalb des kapitalistischen Systems angehen? Wer bewertet das eigentlich? Molly Nilsson stellt auf ihrem neuen Album „Amateur“ viele dieser Fragen und singt uns die Antworten durch den dichten DIY-Nebel ihres hymnischen Wave-Pops mit Hang zu House und Cold Wave zu.
>> Princess Nokia – GIRLS (Artist House)
„Theres nothing else in this world i wanna be but a girl“ singt Princess Nokia auf ihrem besten Album seit „1992“, das sie vor acht Jahren auf die Rap-Landkarte gesetzt hat. GIRLS ist ein feministisches, wuchtiges und lautes Album, das nicht nur zwischen den Zeilen auf Community, Teilhabe und Empowerment setzt.
>> AFAR – Changing Rules (Laut & Luise)
Es braucht ja gar nicht viel. Die Drummachine peitscht, die Stimme powert sich durch, die Gitarre sorgt für Atmosphäre. Das ist Musik, die ist so cool und unterkühlt, dass sie ihren eigenen Atem sehen kann. Synth-Wave, Post-Punk. Kalt, minimalistisch, aber trotzdem immer wieder sehr intim.
>> Neinzer – Voil (Neinzer)
Treibender verträumter Techno, der trotz aller Wucht etwas super Zartes in sich trägt. Zwischen Dub, IDM und Techno war wohl doch noch ein Stuhl frei? Wie geht sowas?
>> Lukid - Underloop (Death Is Not The Answer)
Mitten in der Nacht: ein abgefangener Schiffsfunkspruch, darauf die letzte Kassette des Bord-DJs. Verwaschene Beats geistern, Loopfragmente drehen ihre Runden, alles zittert und bleibt doch auf ewig im Endlosschlaufen-Modus. Das kann dann doch niemand so gut wie Luke Blair.
Dazu empfehlen wir neue Musik von Jessy Lanza, Titanic, Famous, Nightbus, S. Carey, Blawan uvm.
**Setlist:**
- [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Polygon Window und Molchat Doma
- [00:06:31] Molly Nilsson - Amateur (Dark Skies Association)
- [00:22:57] Playlist Part 1: Nightbus, Bambounou, Ostraca, Titanic
- [00:30:10] Princess Nokia - GIRLS (Artist House)
- [00:44:18] AFAR - Changing Rules (Laut & Luise)
- [00:53:38] Playlist Part 2: Blawan, Jessy Lanza, Agriculture, S. Carey
- [01:00:10] Neinzer - Voll (Neinzer)
- [01:08:15] Luzid - Underloop (Death Is Not The Answer)
- [01:18:33] Playlist Part 3: Automatic, Famous, Ann Annie, Wata Igarashi & Polygonia - Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Molly Nilsson - Die Cry Lie
Nightbus - Angles Mortz
Bambounou - Soul Trippin
Neinzer - Taladay
Ostraca - Esau
Princess Nokia - Blue Velvet
AFAR - Born & Die
Jessy Lanza - Slapped By My Life
Blawan - Style Teef
Agriculture - Bodhidharma
S. Carey - Daylight
Neinzer - Taladay
Lukid - Underhand Brokery
Automatic - Is It Now?
Famous - Europe
Ann Annie - the meadow
Wata Igarashi & Polygonia - Cross Passage
Oct 21, 2025
1 hr 24 min

Alle Links in den Shownotes.
Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute:
>> Joanne Robertson – Blurr (AD93)
Ist das das Album des Jahres? Die britische Malerin und Musikerin ist seit Jahren für doomy Geister-Folk und Musik bekannt, die mit nicht viel mehr als einer Gitarre, viel Hall und viel Atmosphäre eine Stimmung erzeugt, die sonst nur eine Grouper hinbekommt. „Blurrr“ ist ein leises, intimes Meisterstück, aus dem man nicht mehr ausziehen will. Warum? Klären wir in der Folge.
>> lynyn – Ixona (Sooper Records)
Sowohl Melanie als auch Christopher wollten die Platte mit in die Folge nehmen. Es muss also was dran sein, oder? Zwischen Spät-00er Post-Bass, Frickel-Electronica und IDM baut der produzent aus Chicago an einem Sound, in dem man sich gerne verläuft. Und dann reden wir plötzlich über Parkplätze in GTAIII. Ja nun.
>> james k – Friend (AD93)
Lasst uns alle Freund*innen von james k werden. Die New Yorker Sängerin hat auf ihrem dritten Album eine retrofuturistische Dream-Pop-Parallelwelt erschaffen, in der wir alle noch mit unserem orangenen Walkmen-Handy von Sony Ericsson (remember das W800i?) rumlaufen und an unserer MySpace-Seite herumcoden.
>> Dead Famous People – Wild Young Ways (Fire Records)
Es wird immer schwieriger zeitlose Musik zu datieren. Alles ist immer und dann auch noch gleichzeitig. Der nach 80er klingende Jangle-Power-Pop der Band aus Neuseeland ist das fehlende Bindeglied zwischen ihren Anfängen und dem Comeback fast 30 Jahre später.
>> Lucrecia Dalt – A Danger To Ourselves (RVNG. Intl.)
Die Kolumbianerin hat vor drei Jahren eines der aufregendsten Alben der frühen 20er vorgelegt. Auch der Nachfolger bewegt sich auf einer kleinen Theaterbühne, um dort seinen experimentellen Pop aufzuführen, ist aber etwas konfrontativer, unheimlicher.
Außerdem heißt es Abschied nehmen. FAMOUS, diese kleine, unterschätzte und übersehene, überhörte Band, sie hört auf. Das ist traurig, schade und verständlich. Ein letztes Loblied.
Wir reviewen außerdem neue Musik von TOPS, Skepta, Carla dal Forno, Laura Groves, Cousin, Al Wootton, Blueboy uvm.
**Setlist:**
- [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört
- [00:02:37] Ciao und Bye Bye: FAMOUS hören auf. Ein Abschied.
- [00:11:20] Joanne Robertson – Blurrr (AD93)
- [00:22:23] Playlist Part 1: Famous, TOPS, Fred Again, Tim Reaper
- [00:28:04] lynyn – Ixona (Sooper Records)
- [00:42:25] james k – Friend (AD93)
- [00:50:28] Playlist Part 2: Cousin, Carla dal Forno, Rooleh, Al Woottoon
- [00:55:54] Dead Famous People – Wild Young Ways (Fire Records)
- [01:05:45] Lucrecia Dalt – A Danger To Ourselves (RVNG.)
- [01:15:41] Playlist Part 3: Laura Groves, Pickle Darling, Blueboy, Boys Be Kko - Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Joanne Robertson - Gown
Famous - Relevation
TOPS – ICU2
Tim Reaper - Pufferfish
Skepta & Fred again … - London
Lynyn - Roll 5321
james k - Peel
Cousin - No King
Carla dal Forno - Veselka City Lights
Rooléh - Cabana
Al Wootton – Essene
Dead Famous People - Wild Young Ways
Lucrecia Dalt - caes
Laura Groves - Yes
Pickle Darling - Violence Voyager
Blueboy - My Three
Boys Be Kko - Oignon
Sep 19, 2025
1 hr 22 min

Alle Links in den Shownotes.
>> Burial - Comafields / Imaginary Festival (Hyperdub)
Seit fast 15 Jahren steckt Dubstep-Enigma Burial aka Will Bevan in seiner zweiten musikalischen Phase, in der er verrauschte, knackende Ambient-Tracks in zweistelliger Minutenzahl wie kleine Mixtapes aufbaut. In den letzten Jahren bedeutete das oft Hit & Miss. Wo stehen diese beiden Tracks?
>> Bodhi - Corrupta (Hotflush)
Hotflush war eines der prägenden Labels für den "alten" Bass- und Dubstep-Sound. Bodhi geben mit ihrer 6-Track-EP ein interessantes Update und frischen das Genre mit Elementen aus IDM, Acid, House und Garage auf. Kann der Gemischtwarenladen was?
>> VA - Tectonic Sound 20 (Tectonic)
Das schönste Geburtstagsgeschenk muss man sich manchmal selbst machen. Auf 24 Tracks feiert Labelmeister Pinch mit zahlreichen alten und neuen Freund*innen die Geschichte von Tectonic. Erst recht einer der Orte für den alten Bass- und Dubstep-Sound.
>> FAÏG - New Chapter (Planet Rhythm)
Dieses "neue Kapitel" des Techno-Produzenten ist laut, intensiv, wuchtig und hat ziemlich genau eine Mission: Menschen zum tanzen bringen. Reicht das?
>> JJULIUS - Vol. 3 (DFA)
Seitdem das altehrwürdige Dance-Punk-Label DFA sich als Plattform für experimentierfreudige Musik aus aller Welt neu aufgestellt hat, lohnt sich das Zuhören umso mehr. Der Schwede JJULIUS versucht es mit abseitigem Dream-Pop, der sich im Nebel besonders wohlfühlt.
Wir reviewen außerdem neue Musik von Man/Woman/Chainsaw, Oni Ayhun, Emika, Jamie Woon, Carrier u. v. m.
**Setlist:**
- [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Haldern-Festival-Folge und In The Bassment-Playlist
- [00:07:32] Burial - Comafields / Imaginary Festival (Hyperdub)
- [00:17:36] Playlist Part 1: Carrier, Olof Dreijer, Emika, Tim Green
- [00:22:22] Bodhi - Corrupta (Hotflush)
- [00:29:06] VA - Tectonic Sound 20 (Tectonic)
- [00:36:20] Playlist Part 2: Man/Woman/Chainsaw, Kim Thorthey, Invexis, Jamie Woon
- [00:41:10] FAÏG - New Chapter (Planet Rhythm)
- [00:48:39] JJULIUS - Vol. 3 (DFA)
- [00:54:51] Playlist Part 3: Georgie Sweet, Erika de Casier, Cornelius SA, Ma Sha - Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Burial - Comafields
Carrier - The Fan Dance
Olof Dreijer – Iris
Emika - Circles
Tim Green - Minds
Bodhi - T.O.P.
Beatrice M. - Poison
Man/Woman/Chainsaw - Mad Dog
Kim Hiorthoy - Wish Walk
Invexis - Waterpipe
Jamie Woon - A Velvet Rope
FAÏG - Kann
JJILIUS - Etiopisk Hallucination
Georgia Sweet - The Ones We Love
Erika de Casier - Miss
Cornelius SA - Not Everything Is At It Seems, Not Everything That Seems Is
Ma Sha - Aluga
Sep 7, 2025
59 min
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