Mutmacher*in, jemand, der oder die mir Mut macht. Durch Worte, Vorbildfunktion oder einfach das Wissen, da ist jemand und ich bin nicht allein.
Mut hat für mich nicht unbedingt etwas mit absoluter Angstfreiheit zu tun. Mut ist vielmehr mit meiner Angst umgehen zu können und mich nicht von ihr lähmen zu lassen. So werden Menschen manchmal zu Mutmacher*innen ohne es zu merken oder ohne dass sie sich selber als mutig einschätzen. Sie werden vielleicht gerade zu Mutmacher*innen, indem sie zu ihrer Angst stehen und mutig mit ihr umgehen. Zum Beispiel auch mutig etwas tun oder sich für etwas einzusetzen auch, wenn sich daraus Nachteile für sie ergeben.
Gott,
danke für alle Mutmacher*innen,
die zeigen dass Höhen und Tiefen zum Leben gehören,
und die Mut machen mit der eigenen Angst zu tanzen.
Ich starte heute mit dem Wort Mutmacherin.

