Stärke beginnt im Kopf
Stärke beginnt im Kopf
Phil Hoffmann und Benjamin Altenhoff - Spomind
Bei Spomind glauben wir an die Magie des Sports, Persönlichkeiten zu formen. Denn Stärke beginnt immer im Kopf! In unserem Podcast möchten wir Dich inspirieren, Deine Schützlinge zukünftig noch effizienter und nachhaltiger zu coachen. Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, gemeinsam mit uns die Welt des Sports mit etwas anderen Augen zu betrachten. Hierfür bieten wir zum einen unsere eigene Expertise an, lassen aber auch zahlreiche interessante Charaktere aus dem Profisport in Interviews zu Wort kommen.Bei uns gilt, Menschen trainieren heißt immer auch Menschen begleiten. Das wollen wir in diesem Podcast leisten.
137 - König Fußball im Fokus – Sportpsychologie vom Nachwuchs bis zur 2. Bundesliga bei Eintracht Braunschweig
Bist du trotz des frühen DFB-Aus gerade voll im WM-Fieber oder läuft das Turnier dieses Jahr eher an dir vorbei? Bei uns im Team gehen die Meinungen dazu auseinander. An einem Großereignis rund um den König Fußball kommt man aber natürlich kaum vorbei – deshalb widmen wir der Weltmeisterschaft auch unser Podcast-Monatsthema im Juli.Den Auftakt macht Sportpsychologin Nathalie Klingebiel von Eintracht Braunschweig. Die Eintracht hat in dieser Saison in einem echten Herzschlagfinale den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft.Nathalie begleitet bei Eintracht Braunschweig Spieler vom U12-Leistungszentrum bis hin zu den Profis, von Kind an ist sie im Fußball zuhause und wie sie sagt ein männliches Umfeld gewöhnt. Nach eigener Aussage gibt in Ihrer Arbeit weniger Unterschiede, als man vielleicht vermuten würde: Ob U12, U17 oder Zweitliga-Profi – die Themen sind oft dieselben. Der größte Unterschied liegt für sie darin, wie ihre Unterstützung wahrgenommen und angenommen wird. Während es für junge Spieler selbstverständlich ist, eine Sportpsychologin an ihrer Seite zu haben, ist ihre Rolle im Profibereich teilweise noch mit Vorurteilen oder einem gewissen Stigma behaftet. Gleichzeitig hängen viele Herausforderungen weniger vom Alter als von der individuellen Lebenssituation der jeweiligen Person ab.Im Gespräch thematisieren wir ihre Rolle als Sportpsychologin, ihren persönlichen Werdegang, der in der klassischen Psychologie begann, sowie zahlreiche Themen, die Fußballerinnen und Fußballer aller Altersklassen begleiten. Dazu gehören Vorbilder, Leistungsdruck und mentale Stärke, aber auch ihre persönliche Arbeitsphilosophie und die Frage, was gute Sportpsycholog:innen ausmacht.
Jul 2
36 min
136 – Erfolge erkennen – Resilienz Aufbauen - Herausforderungen meistern
Rückschläge gehören zum Leben – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld und damit natürlich auch zu jeder sportlichen Karriere. Entscheidend ist, sich von ihnen nicht entmutigen zu lassen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Aus Fehlern lernen wir oft am meisten, und ähnlich verhält es sich mit Rückschlägen: Mit dem richtigen Mindset können wir sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen.In den vergangenen beiden Episoden haben wir uns intensiv mit dem Thema Resilienz beschäftigt. BMX-Athlet Dustyn Alt und die Wissenschaftlerin Jana Strahler haben uns dabei zahlreiche spannende Einblicke in dieses Themenfeld gegeben.Heute möchten wir gemeinsam einen kurzen Blick zurückwerfen und Dich erneut zu einer kleinen Übung einladen. Ziel ist es, Dir Deiner bereits erreichten Meilensteine bewusst zu werden, eine realistische und zugleich optimistische Perspektive für die Zukunft zu entwickeln und mit mehr Selbstvertrauen an neue Herausforderungen heranzugehen.
Jun 18
32 min
135 - Female Athlete Health – Warum Resilienz mehr ist als Durchhalten
Heute steht bei uns das Thema Female Athlete Health im Fokus – also die Gesundheit von Sportlerinnen im Zusammenspiel von Körper, Psyche und Umfeld. Gemeinsam mit unserem Gast, Prof. Dr. Jana Strahler von der Universität Freiburg, sprechen wir über die Bedeutung von Stressresilienz – ein Begriff, der heute zwar häufig verwendet, aber längst nicht immer richtig verstanden wird.Gesundheit definieren wir heute – unabhängig vom Geschlecht – nicht mehr allein über die körperliche Verfassung. Der Aspekt Mental Health spielt eine ebenso wichtige Rolle, zumal sich körperliche und psychische Gesundheit gegenseitig beeinflussen. Resilienz wird oft als die Fähigkeit verstanden, Stress auszuhalten und trotzdem einfach weiterzumachen. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen greift diese Sichtweise jedoch zu kurz. Denn selbst die mental stärksten Menschen stoßen bei chronischem Stress, dauerhafter Belastung und ständigem Leistungsdruck irgendwann an ihre Grenzen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von toxischem Stress.Für Jana Strahler ist Resilienz deshalb nichts Starres, sondern etwas Dynamisches: eine Fähigkeit, die trainierbar ist und sich immer wieder an die jeweilige Lebenssituation anpassen muss. Gerade für Sportlerinnen liegen wichtige Schlüssel zur Stärke in Achtsamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstwirksamkeit. Das hormonelle System reagiert besonders sensibel auf Belastung und Stress – etwa durch Energiemangel, Müdigkeit oder Zyklusveränderungen. Der Menstruationszyklus kann dabei als eine Art Frühwarnsystem dienen: Unregelmäßigkeiten können auf körperliche oder mentale Überlastung hinweisen.Gleichzeitig treffen Frauen im Sport wie auch gesellschaftlich auf strukturelle Herausforderungen. Vielen Menschen ist die Komplexität des Themas kaum bewusst, zudem unterscheiden sich die Auswirkungen von Stress und Belastung individuell stark von Frau zu Frau.Nach Jana Strahler müssen wir uns deshalb vom ständigen „Funktionieren“ verabschieden. Langfristige Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch permanentes Durchhalten, sondern durch ein gesundes Gleichgewicht aus Herausforderung, Anpassung und Erholung. Regeneration sollte dabei genauso selbstverständlich als Teil des Trainings verstanden werden wie die körperliche Belastung selbst.
Jun 11
28 min
134 – Zurück zur Leidenschaft: BMX-Profi Dustyn Alt über Rückschläge und Neuanfänge
Im Juni widmen wir uns dem Thema Rückschläge – und vor allem dem Umgang damit beziehungsweise dem Wiederaufstehen nach schwierigen Phasen. Ein entscheidender Faktor dabei ist im sportlichen Kontext wohl die Leidenschaft für das, was man tut. Denn nachhaltiger Erfolg ist nur möglich, wenn man mit Freude dabei ist – besonders dann, wenn Erfolg nicht ausschließlich über Wettkampfsiege definiert wird, sondern auch über ein erfülltes und glückliches Leben.Passend dazu haben wir heute den Flatland-Profi und amtierenden World Champion Dustyn Alt eingeladen. Flatland ist eine Disziplin des BMX-Sports, die Dustyn selbst mit Breakdance auf dem Fahrrad vergleicht. Die Sportart lebt von Originalität, Kreativität und ständig neuen Tricks sowie Innovationen. Genau das macht sie für Fahrer:innen besonders herausfordernd – und schafft gleichzeitig viel Raum für Rückschläge, etwa dann, wenn man körperlich oder mental an seine Grenzen stößt.Auch Dustyn Alt erlebte nach rund 15 Jahren Karriere eine solche Tiefphase. Er war mit seinen Leistungen unzufrieden, hinzu kamen zahlreiche weitere Faktoren, die ihn ausbremsten. Schließlich nahm er bewusst Abstand vom Sport und widmete sich einer neuen kreativen Leidenschaft: Als Videograf begleitete er soziale Projekte in Afrika und Indien. Gleichzeitig konnte er die dabei erlernten Fähigkeiten auch für sein großes Hobby BMX nutzen.Seine Erfahrungen zeigen, dass es nicht immer sinnvoll ist, sich ausschließlich auf eine einzige Sache zu fokussieren. Gerade der Abstand zum Fahrrad brachte ihm letztlich die Freude am Sport zurück. Für ihn steht fest: Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache sein. Wettkämpfe sieht er nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als Gelegenheit, gute Freund:innen zu treffen – und nicht als Begegnung mit Gegner:innen. Vor allem aber sollte man nie vergessen, warum man überhaupt angefangen hat.Abschließend werfen wir noch einen Blick auf das Thema Öffentlichkeit – sei es das Live-Publikum bei Wettkämpfen und Events oder die Präsenz und Resonanz in den sozialen Medien.
Jun 4
38 min
133 - Zyklusbasiertes Training: Leistungsfähig im Einklang mit dem Zyklus
Anlässlich des heutigen internationalen Women’s Health Day widmen wir uns in einer Sonderfolge einem Thema, das direkt etwa die Hälfte der Menschheit betrifft – und indirekt unsere gesamte Gesellschaft: dem weiblichen Zyklus. Gerade im Sport spielt dieses Thema körperlich wie mental eine zentrale Rolle. Mit der Periode gehen nicht nur individuell unterschiedliche Beschwerden einher, sie beeinflusst auch die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit – sowohl im Training als auch im Wettkampf.Trotzdem wird dieser Aspekt bis heute häufig heruntergespielt, vernachlässigt und noch immer viel zu wenig erforscht sowie im Alltag berücksichtigt. Die sportwissenschaftliche Forschung orientiert sich nach wie vor überwiegend am männlichen Körper – ein Zustand, den es dringend zu verändern gilt.Für diese Folge haben wir uns deshalb eine Expertin eingeladen, die angewandte Sportpsychologin und Doktorantin an der Uni Freiburg Elena Breyer. Gemeinsam mit Elena sprechen wir darüber, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Leistungsfähigkeit auswirken, wie Frauen ihr Training an den individuellen Zyklus anpassen können und wie sich auch in Wettkampfsituationen ein bestmöglicher Umgang finden lässt.Dabei sind auch Trainer:innen gefragt: Denn Bestleistungen sind keineswegs nur an „günstigen“ Zyklustagen möglich. Oft entscheidet die mentale Herangehensweise darüber, ob man die Situation akzeptiert, sich gut vorbereitet und konstruktiv damit umgeht – oder sich zusätzlich selbst blockiert. Offene Kommunikation rund um die Periode ist dabei essenziell. Laut Elena sollte der Hormonstatus ein ebenso relevanter Faktor sein wie Herzfrequenz oder andere Messwerte, die im Trainings- und Wettkampfalltag berücksichtigt werden.Zum Abschluss räumen wir außerdem mit einigen Mythen und Fehlannahmen rund um den Zyklus auf. Denn noch immer kursieren zahlreiche Halbwahrheiten und steile Thesen über die Pille, Hormone und ihre Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit, sowie den Einfluss von Sport und Bewegung auf das eigene Befinden.
May 28
33 min
132 - Brennen ohne auszubrennen: Mental gesund im Ehrenamt
Das Ehrenamt ist eine der wichtigsten Säulen der deutschen Vereinslandschaft und Zivilgesellschaft. Ohne die zahlreichen freiwilligen und unbezahlten Helfer:innen würde vieles im Sport – aber auch in vielen anderen Lebensbereichen – nicht funktionieren. Gleichzeitig geht mit ehrenamtlichem Engagement oft eine erhebliche Verantwortung und ein entsprechender mentaler Druck einher. Nicht selten droht die freiwillige Tätigkeit zur Pflicht oder sogar zur Aufopferung zu werden.Dabei sollte ein Engagement im eigenen Interessensfeld vor allem Freude bereiten, Abstand schaffen und Erholung vom oft stressigen Berufsalltag oder familiären Verpflichtungen bieten. Nicht Pflichterfüllung, sondern das Erleben von Selbstwirksamkeit wirkt sich langfristig positiv auf die eigene Psyche aus.Vor diesem Hintergrund möchten wir Euch heute zwei Programme vorstellen, die genau dieses Ziel verfolgen: das Programm „Gesund durchs Ehrenamt“ der mkk (Meine Krankenkasse) sowie unseren eigenen Spomind-Präventionskurs. Beide Angebote sind Online-Kurse, die unterschiedliche Lebenssituationen von ehrenamtlich Engagierten berücksichtigen und gezielt darauf eingehen.Zunächst begrüßen wir Hannes Sack von der mkk – meine krankenkasse und Manuel Voigt vom Institut für Gesundheit und Management (IfG). Grundlage ihres Programms ist eine Umfrage unter ehrenamtlich tätigen Menschen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere die Themen Druck, Stress und mentale Gesundheit als große Herausforderungen wahrgenommen werden. Viele Befragte äußerten in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Unterstützung und Beratung.Der Kurs „Gesund durchs Ehrenamt“ folgt dabei einem klaren Leitsatz: Wer sich aktiv um andere kümmern möchte, muss zunächst auch gut für sich selbst sorgen.Auch unser Spomind-Präventionskurs zur mentalen Gesundheit setzt genau hier an. Beide Kurse vermitteln, wie das, wofür Du brennst, zur Kraftquelle werden kann – und nicht zur zusätzlichen Belastung.
May 21
30 min
131 - Grenzenlos belastet: Die mentale Seite des Leistungssports
Mehr als jede vierte erwachsene Person in Deutschland erfüllt heute die Kriterien für eine psychische Störung – Zahlen, die beunruhigen und aus unterschiedlichen Gründen weiter steigen. Für uns ist das Anlass, diesen Monat ganz dem Thema Mental Health zu widmen.Sport kann nachweislich dabei helfen, mentale Stärke aufzubauen und die psychische Gesundheit aktiv zu fördern. Doch je ambitionierter es in Richtung Leistungssport geht, desto stärker nehmen auch der persönliche und äußere Erwartungsdruck und weitere mentale Herausforderungen zu. Damit einher gehen oft problematische Entwicklungen, die die psychische Belastung erhöhen können. Wettkampfangst, Essstörungen, Depressionen oder Identitätsprobleme sind nur einige der Symptome, unter denen Sportler:innen vermehrt leiden.Zu Gast ist heute Dr. Benedikt Bradtke. Er ist Oberarzt für psychische Gesundheit an der Uniklinik Münster und bringt zudem eigene Erfahrungen aus dem Leistungssport mit.Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich mentaler Druck und Belastung auf die Psyche auswirken, ab wann diese ungesund werden können und wie sich das auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Neben Copingstrategien im Umgang mit psychischen Symptomen und Erkrankungen geht es auch um deren Prävention. Dabei hebt Benedikt einen zentralen Punkt hervor, dem wir uns auch bei Spomind gezielt widmen: die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Denn sie sollten sowohl für sich selbst als auch im Umgang mit ihren Athlet:innen besser für mentale Gesundheit sensibilisiert und geschult werden.
May 14
33 min
130 – Depression verstehen: Wege zur Heilung und Entstigmatisierung
Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft, und ihre Ursachen sind vielfältig. Obwohl heute deutlich mehr über das Thema gesprochen wird als noch vor einigen Jahren, werden Betroffene häufig weiterhin stigmatisiert oder wissen selbst zu wenig über die Krankheit, um angemessen damit umzugehen.Als Einstieg in unser Monatsthema „Mental Health“ sprechen wir heute mit Selbsthilfe-Coach Julia Schmalfuß vom Leipziger Bündnis gegen Depression. Der gemeinnützige Verein entstand 2013 aus einem europäischen Forschungsprojekt und engagiert sich seither in der Aufklärung sowie Beratung. Er bietet Unterstützung auf dem Weg zur Selbsthilfe – sowohl für direkt Betroffene als auch für indirekt Betroffene wie Angehörige oder Arbeitgeber.Ein wichtiger Baustein der Arbeit ist die Frühprävention. Denn etwa 25 % der Kinder in Deutschland leiden bereits unter psychischer Belastung. Je früher hier angesetzt wird, desto besser sind die Chancen, vorzubeugen oder effektiv zu helfen. Deshalb arbeitet der Verein auch mit Schulen zusammen, um Kinder dafür zu sensibilisieren, erste Anzeichen einer Depression zu erkennen, und Hemmschwellen abzubauen, sich jemandem anzuvertrauen und Hilfe zu suchen.Auch Sport kann einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten: Er bietet die Möglichkeit, aus belastenden Gedankenspiralen auszubrechen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.Für Julia und ihr Team steht fest: Psychische Erkrankungen sollten in unserer Gesellschaft genauso ernst genommen und behandelt werden wie körperliche Erkrankungen – ohne Stigmatisierung.
May 7
39 min
129 - Entfalte dein „Herkules-Ich“: So nutzt du deine Stärken richtig
In den vergangenen Wochen haben wir viel über den engen Zusammenhang zwischen Sport und Psyche gelernt. Aus unterschiedlichen Perspektiven haben unsere Gäste berichtet: Oliver Stoll vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Halle/Saale, Karin Orgeldinger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie der IOC-zertifizierte Mental-Health-Coach Martin Walz. Mentale Gesundheit hängt eng mit einem Gefühl von Selbstwirksamkeit zusammen. Wer erlebt, dass er mit seinen eigenen Plänen und Zielen vorankommt und etwas bewirken kann, stärkt damit nachhaltig seine Psyche. Gleichzeitig stehen wir immer wieder vor Herausforderungen, bei denen wir nicht sofort wissen, wie wir sie angehen sollen – obwohl wir das nötige Handwerkszeug bereits besitzen: unsere ganz persönlichen Stärken.Zum Abschluss unseres Monatsthemas „Sport und Psyche“ stellen wir dir heute ein kleines Tool vor – den Gestalterplan. Er hilft dir dabei, deine eigenen Stärken einzuordnen: Was bringt dir diese Stärke? Und was brauchst du noch, um sie gezielt einzusetzen und voll zur Geltung zu bringen?Ziel ist es, dein persönliches „Herkules-Ich“ zu entwickeln – ein Selbstbild, das sich der eigenen Stärken bewusst ist, diese einzusetzen weiß und das eigene Potenzial voll ausschöpft.
Apr 23
37 min
128 - Was nach Olympia bleibt: Martin Walz über Psyche, Leistung und Realität
Im Spannungsfeld von Sport und Psyche gibt es heute ein Wiedersehen mit dem Mental- und High-Performance-Coach Martin Walz, der bereits vor rund zweieinhalb Jahren bei uns zu Gast war.Martin betreute die Athlet:innen des Deutschen Wellenreitverbands bei den Olympischen Spielen in Paris – beziehungsweise beim Surfwettbewerb auf Tahiti. Inzwischen hat er sich aus dieser Position zurückgezogen, unter anderem aufgrund von Differenzen und Kritik am Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).Weiterhin ist Martin freiberuflich im Spitzensport tätig: Er berät und begleitet Vereine wie die Damenmannschaft des FC Bayern München sowie einzelne Profiathlet:innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Als IOC-zertifizierter Mental-Health-Coach für Elitesportler verfolgt er dabei einen holistischen und ganzheitlichen Ansatz, denn mentale Gesundheit steht in engem Zusammenhang mit den individuellen Lebensumständen und Rahmenbedingungen.Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen und Learnings nach den Olympischen Spielen 2024, über die größten Herausforderungen in seiner täglichen Arbeit und über den evolutionären, unmittelbaren Zusammenhang zwischen Sport und Psyche.
Apr 16
46 min
Load more