Sprechstunde am Uniklinikum
Sprechstunde am Uniklinikum
LKH-Univ. Klinikum Graz
“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung. Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde
#73 | Knieschmerzen – darf ich zum Sport?
Wenn das Knie schmerzt, kann das viele Ursachen haben: Eine Verletzung beim Sport, eine Fehlbelastung im Alltag oder „einfach“ eine Abnutzung – schon ist der Meniskus ein- oder das Kreuz- bzw. Seitenband abgerissen. In Österreich reißt durchschnittlich jede Stunde ein vorderes Kreuzband – das Knie zählt damit zu den am stärksten belasteten und verletzungsanfälligen Gelenken unseres Körpers. Doch die gute Nachricht: Die medizinischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt.In dieser Folge der „Sprechstunde am Klinikum“ sprechen wir darüber mit Assoz.-Prof. PD Dr. Patrick Sadoghi, stellvertretender Klinikvorstand der Grazer Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie. Er erklärt, warum das Knie schmerzen kann, welche Behandlungen es gibt und ob bzw. wann man nach einer Knieoperation wieder Sport machen darf. Als Leiter der Sektion Knie weiß er, warum dieses Gelenk so anfällig ist, wann künstliche Kniegelenke, Spendersehnen und minimalinvasive Schlüssellochchirurgie zum Einsatz kommen und ob Topfen tatsächlich zur Schmerzlinderung beitragen kann oder dieser doch besser in der Küche bleiben sollte. LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: ⁠⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠⁠Youtube: ⁠⁠https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠⁠Website: ⁠⁠https://www.uniklinikumgraz.at/⁠
Jun 18, 2025
31 min
#72 | Blasenkrebs: Wenn Blut im Urin nicht harmlos ist …
Blut im Urin sorgt beim Toilettengang für einen Schreckmoment: Ist es nur ein harmloser Infekt – oder steckt doch etwas Ernstes dahinter? Tritt Blut im Urin schmerzfrei auf, wird es häufig unterschätzt. Dabei kann es ein Hinweis auf Blasenkrebs sein – eine Krebsart, die in Österreich jährlich rund 1.600 Menschen betrifft. Männer erkranken dabei etwa dreimal so häufig wie Frauen. In dieser Folge unserer „Sprechstunde am Uniklinikum“ informieren Univ.-Prof. Dr. Sascha Ahyai, Vorstand der Universitätsklinik für Urologie, und Urologe Priv.-Doz. Dr. Florestan Koll über mögliche Ursachen für Blut im Urin und darüber, wann ärztlicher Rat unbedingt nötig ist.Während Schmerzen beim Wasserlassen meist auf einen Harnwegsinfekt hinweisen, sollten sichtbares Blut im Urin und/oder wiederkehrende Beschwerden nach einer Antibiotikatherapie unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Denn: Wird Blasenkrebs früh erkannt, ist er in vielen Fällen gut behandelbar – entscheidend ist dabei, wie tief der Tumor bereits in die Blasenwand eingedrungen ist. Männer erkranken dabei etwa dreimal so häufig wie Frauen. Der häufigste Risikofaktor für Blasenkrebs ist übrigens Rauchen, das – z. B. bei Männern – für bis zu 70 Prozent aller Fälle verantwortlich ist. Welche Symptome Sie kennen sollten, welche Risikofaktoren es gibt und ob bzw. wie Sie am besten vorsorgen – all das erfahren Sie ebenfalls in dieser Folge.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: ⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠Youtube: ⁠https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠Website: ⁠https://www.uniklinikumgraz.at/
May 28, 2025
39 min
#71 | Nur vergesslich oder schon dement?
Im Alter vergisst man schneller, oder? Das ist nur fast richtig, denn: Die ersten Symptome einer Alzheimererkrankung sind episodische Gedächtnisstörungen, also das Vergessen von Informationen, die man erst vor Kurzem erhalten hat. Ab wann ein Gedächtnisverlust problematisch wird und man unbedingt zum Arzt gehen sollte, weiß Neurologe und Alzheimerexperte Dr. Stephan Seiler, der auch die Demenzambulanz der Univ.-Klinik für Neurologie am LKH-Universitätsklinikum Graz leitet.In Österreich leben ungefähr 150.000 bis 200.000 Menschen mit einer Demenz – die Dunkelziffer ist vermutlich noch höher. Diese neurodegenerative Erkrankung ist nach aktuellem Stand nicht heilbar. Mit einer frühen Diagnose und regelmäßigem Gehirntraining kann man aber das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Wie man sein Gehirn trainieren kann, welche Faktoren eine Demenzerkrankung begünstigen können und wie guter Schlaf die kognitive Leistungsfähigkeit beeinflusst, erfahren Sie ebenfalls in dieser Folge unserer „Sprechstunde am Uniklinikum“.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/
May 7, 2025
28 min
#70 | Na sauber! Hygiene im Krankenhaus vs. Zuhause
Spätestens seit Covid ist das Thema Händewaschen in aller Munde. Zweimal „Happy Birthday“ während des Händewaschens zu singen, soll das richtige Level an Sauberkeit bringen. Im Krankenhausalltag gehören Händewaschen und Desinfektion eindeutig zum kleinen Einmaleins der Hygiene. Warum Hygiene ein Teamsport ist, welche Objekte im Haushalt wirkliche Keimschleudern sind und wie man diese keimfrei bekommt, erklärt Primarius Dr. Klaus Vander, Ärztlicher Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene. Hygienefachkraft DGKP Kathrin Pepper informiert über die „5 Momente der Händehygiene“, wann im Krankenhaus Hände desinfiziert werden müssen und wann Handschuhe notwendig sind. Welchen Unterschied es zwischen der Hygiene Zuhause und im Krankenhaus gibt, warum chemische Putzmittel nicht immer das Mittel der Wahl sind und was der größte Albtraum eines Hygienikers im Krankenhaus ist, darüber und noch vieles mehr erzählen unsere beiden Expert*innen in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/
Apr 16, 2025
43 min
#69 | Neuropathien: Wenn Nerven schmerzen
Kribbeln, Brennen oder ein Taubheitsgefühl in der Hand oder im Arm – derartige Beschwerden deuten oft auf neuromuskuläre Probleme hin. Wir möchten alle in der Nacht gut schlafen, wenn allerdings auch Hand oder Arm „einschlafen“ ist das weniger wünschenswert: Der Grund dafür kann ein Karpaltunnelsyndrom sein. Dr. Valeriu Gold, leitender Oberarzt der Neuromuskulären Ambulanz an der Universitätsklinik für Neurologie, erklärt, wann man mit Nervenbeschwerden unbedingt Fachärzt*innen aufsuchen sollte, wie ein Karpaltunnelsyndrom behandelt wird, welche Faktoren neuromuskuläre Erkrankungen begünstigen und was Anzeichen für ALS sein können. Außerdem erfahren Sie, was ein „Parkbank-Syndrom“ mit zu viel Feiern zu tun hat und warum Lachgas als Partydroge nicht nur entspannt, sondern sich überaus schmerzhaft auf die Nerven auswirken kann.LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/
Mar 26, 2025
36 min
#68 | Late Talker oder Stottern bei Kindern – was tun?
„Tatze“ statt „Katze“, „Metterling“ statt „Schmetterling“ – wenn Kinder das Sprechen lernen, läuft nicht immer alles rund. Doch ab wann sollten Eltern sich wirklich Sorgen machen? Stottern, Lispeln und andere Auffälligkeiten beim Spracherwerb sind keine Seltenheit – und sie wachsen sich nicht einfach aus! Logopädin Christiane Schwaiger vom Uniklinikum Graz weiß, welche Warnsignale Eltern ernst nehmen sollten und wie sie Kinder spielerisch beim Sprechen lernen unterstützen können. Tatsache ist, dass immer mehr Kindern von einer sogenannten Sprachentwicklungsstörung betroffen sind. Wann eine Abklärung nötig ist und was Eltern konkret tun können, erfahren Sie in dieser Folge des Podcasts „Sprechstunde am Uniklinikum“. Jetzt reinhören!LKH-Universitätsklinikum GrazInstagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite: https://www.uniklinikumgraz.at/
Mar 5, 2025
24 min
#67 | Mein Kind hat Diabetes
Ständiges Durstgefühl, vermehrtes Wasserlassen und Müdigkeit – das sind Warnsignale, die man bei Kindern auf keinen Fall ignorieren darf. Auch wenn die Windel immer sehr nass ist oder das Kind plötzlich wieder einnässt, obwohl es schon trocken gewesen ist, dann könnte eine Diabeteserkrankung die Ursache sein. In Österreich leben derzeit rund 3.500 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren mit Diabetes Typ 1, die Zahlen steigen seit Jahrzehnten kontinuierlich. Jedes Jahr bekommen 400 Kinder die Diagnose „zuckerkrank“. Wird diese Autoimmunerkrankung zu spät erkannt und nicht behandelt, kann das Kind in einen lebensbedrohlichen Zustand, eine sogenannte diabetische Ketoazytose, kommen. Wie man diese Komplikation verhindern kann, wie Kinder mit Diabetes heute behandelt werden und warum es so wichtig ist, dass das gesamte Umfeld inklusive Kindergarten und Schule über Diabetes gut Bescheid weiß, das erklären Dr. Elke Fröhlich-Reiterer, Diabetes-Spezialistin an der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde und Lisa Renner vom Verein Moki Steiermark. Im Rahmen des Projekts DiAB Kids gehen sie nach Hause zu den Familien, in Schulen und Kindergärten und schulen alle im Umgang mit Diabetes.LKH-UniversitätsklinikumGrazInstagram:https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/Youtube:https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGrazWebsite:https://www.uniklinikumgraz.at/KlinischeAbteilung für Allgemeine Pädiatrie - LKH-Univ. Klinikum Graz(uniklinikumgraz.at)
Feb 12, 2025
26 min
#66 | Zahn ausgeschlagen … was tun?
Der Tipp von Priv.-Doz.in Dr.in Lumnije Kqiku-Biblekaj, Leiterin der Spezialambulanz Endodontie und Zahntraumatologie an der Univ.-Klinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit: Immer retten, was zu retten ist! Schlägt man sich einen Zahn oder Teile davon aus, alles einsammeln und so rasch wie möglich die*den Zahnärztin*arzt aufsuchen. Wer sich’s zutraut, kann das gute Stück auch selbst zurückhineinstecken, also replantieren. Aber auch in diesem Fall sollte dann idealerweise innerhalb der ersten zwei Stunden, nachdem der Unfall passiert ist, die*der Fachärztin*arzt aufgesucht werden. Ob eine Replantation auch funktioniert, wenn der Zahn erst nach zwei Tagen gefunden wird, warum sich Kinder und Jugendliche häufiger Zähne ausschlagen und was eine „Zahnrettungsbox“ ist bzw. kann, beantwortet Kqiku-Biblekaj ebenfalls in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/
Jan 22, 2025
24 min
#65 | Der Check für Ihre Gesundheit!
Wissen Sie, wie’s um Ihre Gesundheit steht? Warum Sie das unbedingt wissen sollten und was das Uniklinikum Graz seinen Mitarbeiter*innen dazu anbietet, hören Sie in dieser Podcastfolge. Denn diesmal dreht sich alles um den Gesundheitscheck, der von Dr. Jana Windhaber, Leiterin der Sportambulanz der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, und ihrem Team im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) kostenlos angeboten wird. Man erfährt u. a., inwiefern sich der Check von der klassischen Vorsorgeuntersuchung unterscheidet, was er konkret beinhaltet und was die Tempo-Me-Studie der BGF damit zu tun hat. Neben Dr. Jana Windhaber ist auch Dorrit Münzer-Ornik zu Gast in der „Sprechstunde am Uniklinikum“: Sie hat den Check samt sportmedizinischer Leistungsdiagnostik und Trainingsempfehlung bereits gemacht und legt ihn allen ans Herz. Was bei ihr dank des ausführlichen Checks gefunden wurde und was sie in ihrem Alltag verändert hat, darüber berichtet sie in dieser Folge. Die Mitarbeiter*innen des LKH-Univ. Klinikum Graz können sich zum Check ganz einfach über die APP Sonected anmelden. Weitere Infos rund um das Angebot gibt’s im Intranet. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/
Jan 1, 2025
22 min
#64 | HerzMobil – besser leben mit Herzschwäche
Wenn ein Auto an sich 120 PS hat, allerdings davon nur noch 40 PS zur Verfügung stehen, ist die Bergstraße nicht mehr zu schaffen. Die Kraft fehlt ganz einfach – mit diesem plakativen Vergleich beschreibt Primarius Dr. Stefan Pötz, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am LKH Weiz, wie sich ein Leben mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) anfühlt. Die gute Nachricht: Diese chronische Erkrankung lässt sich gut behandeln. Damit die Therapie auch langfristig erfolgreich ist, müssen die Patient*innen aktiv mitwirken und zum Beispiel regelmäßig ihre Medikamente nehmen und den Blutdruck messen. Das Projekt „HerzMobil Steiermark“ hilft in dabei – ohne dass die Patient*innen dazu in ein Krankenhaus oder zum Hausarzt müssen. Die Erfahrung zeigt: Dadurch steigt die Lebensqualität der Patient*innen und neuerliche Krankenausaufenthalte können vielfach vermieden werden.   Wie das Projekt konkret funktioniert, wer daran teilnehmen kann und wo es überall angeboten wird, erfährt man in dieser Podcastfolge von Primarius Pötz, der „HerzMobil“ in der gesamten Steiermark als Ärztlicher Leiter koordiniert, und der Pflegeexpertin für Herzinsuffizienz, DGKP Katrin Knödl, von der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/
Dec 11, 2024
27 min
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