
Digitale Zyklustracker: Self-care: health care, who cares?
Digitale Zyklustracker sehen schick aus, haben längere Öffnungszeiten als jede Frauenärztin und machen niemandem Vorwürfe wegen ungeschütztem Sex. Aber wie steht es eigentlich um unsere sexuelle Selbstbestimmung, wenn mobile Apps Blutungen, Wohlbefinden und sexuelles Begehren messen und auswerten? Und was macht das mit den Vorstellungen von Gesundheit und Fertilität in einer Gesellschaft?
Marie Kochsiek (https://twitter.com/lila_luca) is MA student of Sociology and Gender Studies in Berlin. Fan of Cryptoparty, researching human sexualities & dreaming of a better world created by Feminist Cyborgs.
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May 23, 2016
34 min

Room: Stage TNorbert Kunz, Nicolas Ritouet, Nadia BoegliNie war der Zugang zu Informationen in den meisten Teilen der Erde so einfach wie heute. Diese „Demokratisierung“ steht in einem krassen Gegensatz zu den Lebensbedingungen einer wachsenden Zahl an Menschen, die keine Teilhabe an einem Leben in Freiheit, Sicherheit, Würde und Wohlstand haben. Die aktuellen weltweiten Fluchtströme zeigen dies sehr deutlich.
Norbert Kunz und Nicolas Ritouet diskutieren die Potenziale sozialunternehmerischer Ansätze und Möglichkeiten der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Erwerbsleben – insbesondere mit Blick auf die digitale Branche. Wie kann ein Bogen zwischen dem digitalen und dem sozialen Sektor geschlagen werden? Wie können Ideen nachhaltig und skalierbar umgesetzt werden? Moderiert wird die Diskussion von Nadia Boegli, einer der drei Gründerinnen der Plattform The Changer. Die Plattform wurde im Jahr 2014 gegründet und hat sich seitdem als Community für Social Impact Professionals etabliert.
Das Beispiel CodeDoor: Programmierer gesucht!
In Deutschland gibt es laut Bitkom 43.000 offene Stellen für Programmierer. Viele Aufträge werden bereits in andere Länder vergeben oder sie werden gänzlich unterlassen. Gleichzeitig gibt es viele junge Flüchtlinge, die auch ohne formalen Qualifikationsnachweis einen hohen Bildungsstand haben. Ihre Berufsperspektiven sind dennoch schlecht. CodeDoor eröffnet dieser Gruppe eine neue Perspektive, qualifiziert sie zu Programmierern und ermöglicht ihnen auch ohne formalen deutschen Abschluss einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.
Social Impact fördert seit vielen Jahren sozialunternehmerische Projekte wie CodeDoor, hat mehrere hundert Social Start-ups auf den Weg gebracht und die Potenziale und Hindernisse bei der sozialunternehmerischen Lösung gesellschaftlicher Fragen miterlebt. Dabei setzt Social Impact auch auf Kooperationen mit der Wirtschaft: Im Rahmen von „Ready for Finance“ coachen Deutsche Bank-Mitarbeiter jedes Jahr rund 30 Stipendiaten von Social Impact zu finanzwirtschaftlichen Fragestellungen.
Präsentiert und kuratiert durch die Deutsche...
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May 23, 2016
59 min

Room: Stage JChinmayi SKTechnology when done right can help bring the voices of hidden people out into the open. The mobile and internet-technology based interventions have become commonly adopted by various rights organisations. They come with numerous advantages like anonymity , ease of use and ease of deployment and have largely changed the scope and reach of the organisations .
But on the other hand they cater mostly to the general populate with access and knowledge to use these technologies. They are also severely limited in terms of community interventions because most interactions are one to one.
There are a number of challenges around ICT access in conflict or fragile states, including problems with telephone lines, poor internet connection and irregular electricity supplies. The costs of purchasing and maintaining hardware, connecting to the internet, software licensing and phone bills are also high.
It is highly imperative that we as a society also build solutions which tackle these issues and provide equal access to resources. Hence Alternate Technology solutions are important to equal access. In this talk I would be sharing my learnings from experience of using ICTs and building Alternative Technology Solutions for Street Harassment Reporting in India. I will be sharing some design stratergies to build such technologies and also show the impact of these solutions.
This is an effort to encourage conversations around building technology innovation for rights organisations beyond the ICTs.
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May 23, 2016
24 min

Room: Stage JIoannis Alexandros Marantelos, Andreas Gebhard, TENIA MENEGAKIDescription: Ioannis Alexandros Marantelos, director of SAF-Street Art Festival Thessaloniki http://streetartfestivalthessaloniki.com/ and Andreas Gebhard, founder and CEO of re:publica, Berlin have invited a group of campaigner and business people from both cities to present there ideas and projects.
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May 23, 2016
54 min

Room: Stage 9Christoph Meineke, Ramona SchumannZur Erarbeitung gesellschaftlicher Lösungen bedarf es Kollaboration, Kooperation und Kreativität. Zu ihrer Durchsetzung und Verwirklichung verlangt die Rechtsordnung Hierarchie, Bürokratie und straffe Zuständigkeiten. Driften die Modelle auseinander oder lassen sie sich vereinen? Ist die digital geprägte Kommunikationswelt ein Muster für städtisches Leben oder nur eine smarte Vision? Ramona und Christoph sind hauptamtliche Bürgermeister_in. Beide wollen in einem Workshop mit dem Publikum erarbeiten, wo die kollaborative Kommune steht und welche partizipativen Impulse für die Zukunft der „smarten Stadt“ gesetzt werden müssen. Als politische Praktiker, die die Geschicke von zwei Städten mit jeweils rd. 15.000 Einwohnern lenken - Pattensen und Wennigsen in Niedersachsen, kennen beide die Regeln der klassischen Repräsentation und hierarchischer Verwaltungssteuerung als auch kollaborativer Prozesse, online-Tools und digitaler Partizipation.
Passend zum Motto Re:Publica X feiert auch Christoph Jubiläum: Er bestreitet mittlerweile sein zehntes Amtsjahr und hat zahlreiche online-Beteiligungsprojekte durchgeführt und Aktionen mit der Netzgemeinde wie mit wikimedia. Er gehört zu "Deutschlands Digitalen Köpfen" und errang mit seiner Gemeinde Wennigsen den Preis für online-Partizipation. Ramona ist in ihrem ersten Amtsjahr und voller Wahlkampferfahrungen aus dem Bereich Social-Media und digitalem Agenda-Setting. Sie leitet eine Verwaltung mit mehr als 100 Mitarbeitern und hinterfragt, wann es zur Durchsetzung politischer Ziele kollaboration, kooperation oder Hierarchie bedarf.
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May 20, 2016
7 hr 24 min

Room: Stage 8
Daniela Marzavan
In June 2015 a group of Colombian governmental actors, digital educators, hackers, makers, environmental activists, farmers and entrepreneurs, came together in the Andes with the goal of leveraging synergies amongst each-other. Inspired by a unique location and embracing Design Thinking working practices, they have developed a common product that thanks to their complementary skills could be implemented only one week later!
This session will tell you the story of how collaboration between people that apparently work on different topics and in competend entities, with different goals can be leveraged by changing their mindsets and connecting them in a special location. Their common product was a technological solution that was inherent to everyone's work. The implementation of their idea could be done at the first stage in only one week due to the complementary skill set of the participants and the connecting elements: augemnted reality and food/farming.
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May 20, 2016
22 min

Warum deutsche Medien endlich mal merken müssen, dass Podcasts die Zukunft sind – und was sie sich dafür in den USA abschauen können. Eine Audioshow.
Podcasts haben sich vom Nischenphänomen zum heißen Scheiß für Medienhäuser entwickelt. Und spätestens seit dem Erfolg von Serial dürfte das auch beim Allerletzten angekommen sein. In den USA ist das auf jeden Fall so: Slate, Buzzfeed, ProPublica, The Verge, Vice, New York Magazine - sie alle bauen Audio-Teams auf, investieren in Storytelling und Produktion, gründen teilweise eigene Podcast-Netzwerke.
Sara Weber (https://twitter.com/sara__weber) ist Journalistin. Ihre Themenschwerpunkte sind Tech, Medien und Kultur. Sie ist Autorin im Digitalressort vom Süddeutsche.de, schreibt für Der Spiegel, Die Zeit, Brand Eins, Zeit Campus, Journalist, Horizont und macht manchmal auch Radio. Sie ist podcastsüchtig und gibt einen wöchentlichen Podcast-Newsletter heraus. Aktuell lebt sie in München, plant jedoch immer schon die nächste Reise in ihre zweite Heimat, die USA.
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May 18, 2016
30 min

Room: Stage 5Andreas Schüle, Thomas Bürger, Stephanie OrthSeit 1999 wirbt Baden-Württemberg mit der Werbe- und Sympathiekampagne „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ Auch wenn der Claim immer noch der gleiche ist: Die Kampagne hat sich stark verändert. Warum? Weil sich die Zielgruppe verändert hat. Am Anfang waren es Investoren und Entscheider, mittlerweile sind es junge Fach- und Führungskräfte zwischen 18 und 35 Jahren. Doch wie kann diese Zielgruppe erreicht werden, in Zeiten von Social Media und noch dazu von einem Staatsministerium? Baden-Württemberg hat auch auf diese Frage eine Antwort. Und die gibt es sogar auf Hochdeutsch.
Präsentiert vom Staatsministerium Baden-Württemberg.
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May 12, 2016
42 min

Room: Stage 7Ruth Pearce
Over the last three decades, the Internet has fundamentally changed what it means to be transgender. Communities have formed over great geographical distances, and new possibilities for transgender identity and embodiment have been forged.
However, transgender people continue to face a great many difficulties in everyday life, most of which stem from experiences of discrimination, harassment and ignorance in the public realm. One area of key concern is that of healthcare provision, where transgender people across Europe still report being treated inappropriately or denied services.
Transgender health is frequently understood in terms of individual want: specifically, the expressed need to ‘transition’ from one gender to another. What can we find when we look beyond individual transition, to understand transgender health as a wider social phenomenon?
This session will draw upon cutting-edge Internet research to explain some of the social processes that shape transgender patients’ interactions with their doctors. Drawing upon examples from Europe in general, and the UK in particular, it will show how misunderstandings on the part of both doctors and patients can be explained through online discussion and narratives of transgender possibility.
The session will end with some proposed solutions, looking at how doctors and patients can better talk to one another, rather than past one another.
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May 12, 2016
29 min

Room: Stage 7Uwe Hauck, Kati KrauseKati Krause: Warum Depressionen und soziale Medien nicht zusammenpassen
Im Oktober 2014 erkrankte ich an einer Depression. Das ist an sich nicht weiter bemerkenswert, das passiert zwischen 16 und 20 Prozent aller Deutschen mal in ihrem Leben. Ich tat, was man in so einer Situation eben tut: Ich lag tagelang zuhause auf dem Sofa und spielte mit meinem Telefon. Facebook, Instagram, Twitter, ein fröhlicher Reigen.
Doch aus dem Reigen wurde ein Teufelskreis, mit jeder Umdrehung ging es mir schlechter, und am Ende half nur noch eine Verzweiflungstat: Ich löschte alle Social-Media-Apps – und begann, herumzufragen. Zuerst unter Freunden und Bekannten, dann bei praktizierenden und forschenden Psychiatern. Und alle berichteten das gleiche: Bei einer Depression sind soziale Medien (bis auf sehr wenige Ausnahmefälle) tabu.
Uwe Hauck: Wie mich meine Depression fast das Leben kostete und wie die Onlinewelt mir half
Nach einem Suizidversuch wanderte ich durch insgesamt 3 psychiatrische Einrichtungen. Von dem, was ich dort erlebte, berichtete ich in meinem Blog und auf Twitter unter dem Hashtag #ausderklapse, das bald auch für mich eine Art Ventil und Therapie werden sollte.
Ich möchte von meinen Erfahrungen berichten aber auch das Bewußtsein für die Wichtigkeit einer frühzeitigen Suizidprävention und für die Möglichkeiten schärfen, einen drohenden Suizid zu verhindern. Zusätzlich will ich eine Brücke zum Netz und den sozialen Medien schlagen, die mir und einigen meiner Mitpatienten in der Krise geholfen haben. Gerade die Netzwerke waren es, die mich in Krisen stabilisierten und mir wichtige Impulse gegeben haben.
Wer psychisch krank ist, braucht Hilfe, bekommt sie aber in unserer Gesellschaft oft nicht oder wird dann als verrückt stigmatisiert.
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May 12, 2016
46 min
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