Show notes
Room: STG-7 Dr. Thomas Höppner, Ulrich Kelber, Bernhard Pörksen, Philipp Otto, Volker Grassmuck, Jan Kottmann, Hans Hege Keynote - Die redaktionelle Gesellschaft. Die neue Macht des digitalen Zeitalters
Medien durchdringen das politische, wirtschaftliche und private Leben bis in den letzten Winkel. Angesichts der immer dichteren Verflechtung traditioneller und digitaler Kommunikationskanäle ist die Vorstellung medienfreier Räume eine Illusion von gestern. Was bedeutet diese ebenso faszinierende wie beunruhigende Entwicklung? Womit müssen wir rechnen? Wie sollten wir handeln? Bernhard Pörksen, Bestsellerautor und Professor für Medienwissenschaft, geht in seiner Keynote von einer zentralen These aus: Wir sind auf dem Weg in eine redaktionelle Gesellschaft, in der jeder Mensch zum Sender geworden ist. Blitzschnell sind Transparenz und Aufklärung möglich – und in rasender Geschwindigkeit verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen, bilden sich Protest- und Wutgemeinschaften, die mit Schicksalen auf einer weltweit sichtbaren Bühne spielen. Ein Vortrag über die redaktionelle Gesellschaft mit vielen erhellenden, manchmal erschreckenden und auch erheiternden Beispielen.
Wer hat die Macht? Konvergente Medien zwischen Wettbewerb und Kontrolle
Daten sind das neue Öl – Das Geschäft mit Nutzerdaten bringt neue Geschäftsmodelle und Unternehmen hervor und ändert Machtverhältnisse: Inzwischen bauen Google und Facebook als führende Konzerne im Daten-Geschäft zunehmend ihre Macht auch im Medienbereich aus. Die Basis für das Geschäftsmodell vieler Dienste, die den Alltag der User bequemer machen und die Medienlandschaft erweitern, sind erhobene Nutzer-Daten, die nach ganz eigenen und unterschiedlichen Regeln erhoben werden. Studien zufolge würde es 76 Tage dauern bis Internet-User alle AGB und Datenschutzbestimmungen gelesen haben, die ihnen im Alltag eines Jahres begegnen. Die Erfahrung zeigt aber, dass User eher sorglos ihr Einverständnis erklären, damit sie möglichst schnell in den Genuss des Dienstes kommen und damit dessen Bedingungen ungelesen akzeptieren. Erst wenn es Probleme gibt, folgt der Aufschrei.Produced by Voice RepublicFor more podcasts visit http://voicerepublic.com



