Predigten der Eckstein Gemeinde
Predigten der Eckstein Gemeinde
Eckstein Gemeinde Berlin
Bring dein unruhiges Herz zur Ruhe
52 minutes Posted Jan 4, 2026 at 10:30 am.
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Durch KI transkribiert – Bei Fragen meldet Euch gerne an [email protected]
 
Als ich vor vielen Jahren, das klingt jetzt so, als wenn ich, als ich noch jung war, jemandem am ersten Ersten ein frohes neues Jahr wünschte, wurde, kam die Entgegnung, was macht denn das für ein Unterschied?
Was hat sich denn jetzt im Vergleich zu gestern verändert?
Nun, für ihn war das so eine Farce, einfach am ersten Ersten halt auszurufen, frohes neues Jahr, aber irgendwie hat sich ja in der Realität nichts geändert.
Es ist immer noch Winter, es ist immer noch Krieg in unserer Situation, es ist immer noch die gleichen Probleme, wir haben immer noch die gleiche Politik.
Was soll denn jetzt schon groß anders sein?
Warum wünschen wir uns ab heute ein frohes neues Jahr?
Nun, die Sache ist die, dass wir als Menschen immer wieder in unserem Leben Meilensteine brauchen.
Wir brauchen Momente in unserem Leben, wo du innehältst und zurückschaust, was passiert ist und vorausschaust auf das, was dich erwartet.
Gott selber hat mit seinem Volk Israel immer wieder Meilensteine in den jüdischen Plan etabliert.
Das Passafest war eines dieser Meilensteine.
Zurückzuschauen, was Gott damals getan hat, wie er das weitergewirkt hat und wie er das auch weiter tun wird.
Oder das Versöhnungsfest oder andere Feiern, die sich immer wieder des Volk Israel gezwungen haben, an diese Meilensteine anzuhalten und zurückzuschauen und innezuhalten.
So haben wir Meilensteine in unserem Leben.
Ob es nur ein Hochzeitstag ist, ob es ein Geburtstag ist, ob es Jubiläen sind, wie wir als Gemeinde dieses Jahr unser Jubiläum, das zehnjährige Jubiläum erwarten, oder ob es dann auch diese Jahreswechsel sind, der Moment, wo das eine Kalenderjahr abschließt und wir in ein neues reingehen.
So stehen wir jetzt im Eingangsbereich von 2026, nicht wissend, was noch kommen wird.
Nicht wissend, welche Freuden, welche Schwierigkeiten und welche Entwicklungen wir haben werden.
Manch einer von euch wird das Studium beenden dieses Jahr.
Manch einer von euch ist auf Jobsuche und fragt sich, was da wohl kommt dieses Jahr.
Manch einer freut sich darauf zu heiraten.
Manch einer erwartet Geburten.
Manch einer hofft sein Haus zu Ende zu bauen oder umzuziehen.
Gesundheit, was passiert mit der Gesundheit?
Wir als Gemeinde sind auf Gebäudebesuche.
Was erwartet uns?
Und so stehen wir im Eingangsbereich von 2026 mit vielen Fragezeichen.
Fragezeichen, die zu Unruhe, zu Unsicherheit, zu Sorgen führen können.
Und so wir in Gefahr stehen ein Jahr zu beginnen mit einem unruhigen Herzen.
Wir wenden uns heute einem Seil zu, der uns dahin bringt und dich dahin bringt, dein unruhiges Herz zu Ruhe zu bringen.
Drei Anweisungen, wie du dein unruhiges Herz zu Ruhe bringst, finden wir in diesem Psalm 131.
Dieser Psalm bewegt mich schon seit einigen Monaten und Wochen.
Und es wurde mir wieder einmal klar, wie vielen ich diesen Psalm schon in der Seelsorge oder in Gesprächen mitgegeben habe.
Und ich freue mich jetzt darauf, euch mit hineinzunehmen in diesem Psalm, vorbereitend auf dieses Jahr, das uns erwartet, wo wir vieles nicht wissen und doch einen Gott haben, der treu ist.
Psalm 131.
Herr, mein Herz will nicht hoch hinaus, meine Augen sind nicht hochmütig.
Ich gehe nicht mit Dingen um, die zu groß und zu wunderbar für mich sind.
Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und beruhigt?
Wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie ein entwöhntes Kind ist meine Seele in mir.
Hare Israel auf den Herrn von nun an bis in Ewigkeit.
Vater, wir preisen dich dafür, dass du ein Gott bist, der redet und der uns dein Wort hinterlassen hat, dass wir hier sitzen dürfen, dein Wort lesen dürfen und immer noch wissen dürfen, dass du auch heute noch durch diese Worte, die du vor vielen Jahren überliefert hast, jetzt in dieser Zeit durch deinen Geist redest.
Herr, wir brauchen dich, wir brauchen deinen Geist und wir bitten dich auch heute, dass du wieder in besonderer Art und Weise deinem Wort, dein Wort das ausrichten lässt, wozu du es be