
Gespräch über antisemitsche Narrative unter Crash-Propheten, Mit Dr. Michael Blume.
von achtsegel.org, im Auftrag von Moment mal!
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Sep 12, 2021
1 hr 6 min

Gespräch über Verschwörungsnarrative, Krisenrethorik und die Masche der Crashpropheten. Mit Prof. Dr. Markus Linden.
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Sep 5, 2021
1 hr 7 min

Gespräch über Crash-Propheten, Goldanlegerszene und die Verbindungen nach Rechtsaußen - mit Andreas Kemper
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Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend um Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung. „Demokratie leben in Wiesbaden“ ist eine Strategie, die das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen Extremismus fördert. Gefördert werden Projekte in Wiesbaden, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander einsetzen.
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Aug 29, 2021
1 hr 3 min

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Aug 29, 2021
8 min

Eine Co-Produktion von Moment mal! - Aktion für eine offene Gesellschaft und piegelbild Wiesbaden - Politische Bildung aus Wiesbaden
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Aug 29, 2021
24 min

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Aug 29, 2021
17 min

Interview mit Kira Ayyadi von Beltwower.News anlässlich
der Veranstaltung „
https://momentmal.org/veranstaltungen-2/kultur-im-visier-der-rechtsradikalen
Kultur im Visier der Rechtsradikalen - die offene Gesellschaft wehrt
sich“, 17. Oktober 2019 im Foyer des Hessischen Staatstheaters
Immer unverfrorener attackieren AfD und die sogenannte „Neue Rechte“ Kunst-
und Kultureinrichtungen, die ihr völkisch-nationales Weltbild nicht teilen.
Die „Entsiffung des Kulturbetriebs“ nennt es Marc Jongen, „Chefideologe“ der
AfD und kulturpolitischer Sprecher der Fraktion. Kunst und Kultur sollen
sich „Volk und Nation“ verschreiben und zu einer „positiven deutschen
Identität“ beitragen.
Ziel ist, die Meinungsbildung im öffentlichen Raum zu beherrschen,
völkisch-nationalistische Positionen in der Öffentlichkeit zu normalisieren
und tief in die Zivilgesellgesellschaft einzudringen. Diesen Kampf um die
„kulturelle Hegemonie“ bezeichnet die „neue“ extreme Rechte als Metapolitik.
Es geht ihr um nicht weniger als die Überwindung unseres politischen
Systems.
Kira Ayyadi beleuchtet die ideologischen Hintergründe und die Strategie des
„rechten Kulturkampfes“ und ordnet das Vorgehen politisch ein.
Oct 20, 2019
10 min

Wie Anti-Demokraten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können
Veranstaltung mit Dr. Matthias Quent, Jena, 25.9.2019
„2019 kann niemand mehr die Bedrohung der Demokratie durch die populistische und radikale Rechte leugnen, sie hat mehr mit dem Nationalsozialismus gemeinsam, als wir oberflächlich sehen.“
In einer scharfen Analyse zeigt Rechtsextremismusforscher Matthias Quent, dass Rechtsradikale schon immer Teil dieses Landes waren. Auch wenn Politik und Gesellschaft diese Bedrohung der Demokratie ignoriert haben. Jetzt hat die AfD den latenten Rechtsradikalismus mobilisiert: Wie ein Magnet zieht sie jene Minderheit an, die gegenüber Demokratie, Fortschritt und Vielfalt negativ eingestellt ist.
Die AfD mobilisiert den latenten Rechtsradikalismus
Matthias Quent zeigt das radikal rechte Aufbegehren als den erbitterten Versuch rückwärtsgewandter Reaktionäre, demokratische Errungenschaften einzureißen und Geschichte zurückzudrehen. Diese
fürchten, durch Globalisierung und gesellschaftlichen Fortschritt nicht länger auf der Gewinnerseite zu stehen und dass ihnen Gleichberechtigungsforderungen althergebrachte Vorrechte streitig machen.
Für reaktionäre Kulturpessimisten sind liberale Fortschritte Schritte in die Katastrophe. Die offene Gesellschaft gilt ihnen als Bedrohung, die mit radikalen Mitteln bis hin zum Umsturz bekämpft werden muss. Unter dem Deckmantel des Konservativismus greifen sie berechtigte Auseinandersetzungen um Modernisierungsprozesse auf, mit dem Ziel, die Konflikte bis ins Zerstörerische zu radikalisieren. AfD-Rechtsaußen Björn Höcke steht exemplarisch für diese Radikalität des Reaktionären.
Reaktionäre sind keine Konservativen
Dabei müsste gerade in Deutschland bekannt sein, wie völkische Reaktionäre die Demokratie attackieren. Wie in der Weimarer Republik unterteilt die radikale Rechte auch heute die Bevölkerung in das „echte Volk“ auf der guten Seite und die gefährlichen, korrupten und zerstörerischen Kräfte auf der anderen. Feind ist, wer Migration und Gleichberechtigung zulässt. Als „Volksverräter“ gelten ihnen „Scheinkonservative“ sowie „dekadente“ Liberale und „Globalisten“, grüne Kosmopoliten und linke „Vaterlandsverräter“.
Merkels „Wir schaffen das“ ist nicht die Ursache des Hasses von rechts außen. Aber der schlichte Pragmatismus des Satzes wird als Kriegserklärung gegen völkisch-nationalistische Ansprüche wahrgenommen.
Wir müssen handeln
Der Hass wächst. Ehemalige Konservative verbünden sich mit Neonazis. Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geraten unter Druck. Doch der Rechtsruck ist kein zufälliges Phänomen – im Gegenteil: Die Rechtsradikalen arbeiten seit Jahrzehnten daran, ihre Pläne umzusetzen. Gesellschaft und Politik scheinen heute ohnmächtig.
Matthias Quent zeigt, welche Gefahren vor uns liegen und wie Gesellschaft und Politik den Rechtsruck aufhalten können: Wir müssen handeln, um die liberale Demokratie zu retten. Dafür bedarf es klarer Analysen, der schonungslosen Benennung der Missstände und der Übernahme von Verantwortung.
Dr. Matthias Quent, 1986 geboren und aufgewachsen in Thüringen, ist Soziologe und profilierter Rechtsextremismusforscher. Er ist Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) der Amadeu Antonio Stiftung in Jena. Gegründet als Konsequenz aus dem NSU-Komplex, werden dort Ursachen und Erscheinungsformen von Diskriminierung, Hass, politischer Gewalt und Demokratiefeindlichkeit erforscht.
Oct 20, 2019
54 min

„2019 kann niemand mehr die Bedrohung der Demokratie durch die populistische und radikale Rechte leugnen, sie hat mehr mit dem Nationalsozialismus gemeinsam, als wir oberflächlich sehen.“
In einer scharfen Analyse zeigt Rechtsextremismusforscher Matthias Quent, dass Rechtsradikale schon immer Teil dieses Landes waren. Auch wenn Politik und Gesellschaft diese Bedrohung der Demokratie ignoriert haben. Jetzt hat die AfD den latenten Rechtsradikalismus mobilisiert: Wie ein Magnet zieht sie jene Minderheit an, die gegenüber Demokratie, Fortschritt und Vielfalt negativ eingestellt ist.
Die AfD mobilisiert den latenten Rechtsradikalismus
Matthias Quent zeigt das radikal rechte Aufbegehren als den erbitterten Versuch rückwärtsgewandter Reaktionäre, demokratische Errungenschaften einzureißen und Geschichte zurückzudrehen. Diese
fürchten, durch Globalisierung und gesellschaftlichen Fortschritt nicht länger auf der Gewinnerseite zu stehen und dass ihnen Gleichberechtigungsforderungen althergebrachte Vorrechte streitig machen.
Für reaktionäre Kulturpessimisten sind liberale Fortschritte Schritte in die Katastrophe. Die offene Gesellschaft gilt ihnen als Bedrohung, die mit radikalen Mitteln bis hin zum Umsturz bekämpft werden muss. Unter dem Deckmantel des Konservativismus greifen sie berechtigte Auseinandersetzungen um Modernisierungsprozesse auf, mit dem Ziel, die Konflikte bis ins Zerstörerische zu radikalisieren. AfD-Rechtsaußen Björn Höcke steht exemplarisch für diese Radikalität des Reaktionären.
Reaktionäre sind keine Konservativen
Dabei müsste gerade in Deutschland bekannt sein, wie völkische Reaktionäre die Demokratie attackieren. Wie in der Weimarer Republik unterteilt die radikale Rechte auch heute die Bevölkerung in das „echte Volk“ auf der guten Seite und die gefährlichen, korrupten und zerstörerischen Kräfte auf der anderen. Feind ist, wer Migration und Gleichberechtigung zulässt. Als „Volksverräter“ gelten ihnen „Scheinkonservative“ sowie „dekadente“ Liberale und „Globalisten“, grüne Kosmopoliten und linke „Vaterlandsverräter“.
Merkels „Wir schaffen das“ ist nicht die Ursache des Hasses von rechts außen. Aber der schlichte Pragmatismus des Satzes wird als Kriegserklärung gegen völkisch-nationalistische Ansprüche wahrgenommen.
Wir müssen handeln
Der Hass wächst. Ehemalige Konservative verbünden sich mit Neonazis. Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft geraten unter Druck. Doch der Rechtsruck ist kein zufälliges Phänomen – im Gegenteil: Die Rechtsradikalen arbeiten seit Jahrzehnten daran, ihre Pläne umzusetzen. Gesellschaft und Politik scheinen heute ohnmächtig.
Matthias Quent zeigt, welche Gefahren vor uns liegen und wie Gesellschaft und Politik den Rechtsruck aufhalten können: Wir müssen handeln, um die liberale Demokratie zu retten. Dafür bedarf es klarer Analysen, der schonungslosen Benennung der Missstände und der Übernahme von Verantwortung.
Dr. Matthias Quent, 1986 geboren und aufgewachsen in Thüringen, ist Soziologe und profilierter Rechtsextremismusforscher. Er ist Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) der Amadeu Antonio Stiftung in Jena. Gegründet als Konsequenz aus dem NSU-Komplex, werden dort Ursachen und Erscheinungsformen von Diskriminierung, Hass, politischer Gewalt und Demokratiefeindlichkeit erforscht.
Oct 20, 2019
18 min

Der original Text von Kurt Tucholsky aus dem Jahr 1931
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Jun 26, 2019
1 min
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