Mitte 30
Mitte 30
Geli Sa
Gesellschaftspolitische Themen, die mit 30 Jahren auftreten, den Kopf rauchen lassen oder gar unser Leben beeinflussen.
#24 Unser Zuhause - Tipps zur Innenraumgestaltung
Spätestens als ich bei Fotografin, Bloggerin & Interiordesignerin Kristina von Atelier Krisaint zu Gast war, um mit ihr über das Thema Interior/Einrichtung zu sprechen, wusste ich, dass ich eine "Gehrungssäge" brauche. :-D Kristina steckt nämlich unheimlich viel Liebe ins Detail, wenn es um die Inneneinrichtung geht und legt dabei selbst Hand an. Egal, ob es die Wandkassetten sind, die ihre Wände aufhübschen, die Stuckleisten, die die Altbaudecke zieren oder der große runde Esstisch, der zum Dinieren einlädt... DIY  - so lautet die kostengünstigere Alternative wenn es darum geht, dem Wohnraum das gewisse Etwas zu verleihen. Und sei es nur die Heizung im Vorzimmer, die ein kleines Make-Over erhält. Ein Gespräch über Do's and Don'ts wenn es um die stimmungsvolle Einrichtung geht, über das Gestalten eines attraktiven Home-Office Platzes und die Liebe zu Möbelupdates und Eigenkreationen, u.a.auch um eine wenig Geld zu sparen ;-)
Nov 13, 2022
35 min
#23 Nicht OHNE Kultur
Über die aktuelle Rekordinflation, leere Theater- und Kinosäle durch ausbleibende Ticketverkäufe und die damit verbundene Gefahr, dass die freie Kulturszene ausstirbt. Oder werden Theater- und Kabarettbesuche doch eher zu einem Luxus? Ich möchte hier alle Menschen dazu motivieren, auch in dieser schwierigen Zeit, NICHT auf Unterhaltung zu verzichten, denn kann sie nicht DER Anker in einer Krise sein? Meine Gesprächspartnerin: die Managerin Julia Sobieszek von der Agentur Sobieszek, die das Management einiger Künstler:Innen aus der freien Szene übernimmt.
Oct 25, 2022
21 min
#22 Die Krux am Lustigsein
*Promifolge mit Michael Buchinger* Ich habe mich schon öfters gefragt, wie es ist, wenn man mit Humor den Lebensunterhalt verdient. Heiter und unbeschwert - immer auf der Sonnenseite des Lebens stehend und jederzeit in fröhliche, erwartungsvolle Gesichter blickend. So in etwa stellte ich mir jeden einzelnen Arbeitsalltag eines Comedians vor. Und dann sprach ich mit Michael Buchinger,…  Er offenbarte mir, dass es nicht immer einfach sei, auf Knopfdruck lustig zu sein. Vor allem dann, wenn du privat jemanden triffst, der die Erwartungshaltung ob des Unterhaltenwerdens hoch schraubt. „Ich bin ja keine Jukebox, wo du einen Euro reinwirfst und dann spüts a Liad“, kontert er. Außerdem gibt es ja auch noch die Miesepeter; also jene Menschen, die mit verschränkten Armen im Publikum sitzen und während des Kabarettprogramms keine Miene verziehen. In meinem Kopf tauchte gleich das Bild von „Klein Mü“ von den Mummins auf. Und trotz der Schattenseiten, die schlichtweg jeder Beruf mit sich bringt, liebt Michael Buchinger das, was er tut: Menschen unterhalten. "Humor hat vielerlei Gesichter - Humor entsteht und entwickelt sich weiter.", erzählt er, und so ist auch er zu einem namhaften Stand-Up Comedian herangewachsen, der mittlerweile auf die Bühne geht wie zu Hause aufs Klo. Ich denke, wenn diese Leichtigkeit erreicht ist, dann hast du es geschafft. Was seiner Meinung nach aber wirklich die Krux am Lustigsein ist, welche Vorbilder er hat und welche Rolle Social Media bei seiner Karriere spielt, erzählt er in der neuen Podcastfolge von Mitte 30. Und weil wir ja sonst so wenig zum Plaudern hatten, haben wir auch gleich mal 9 Humor-Typen, zu denen übrigens auch der/die „Humorlose“ gehört, analysiert.
Sep 15, 2022
52 min
Citius Fortius Altius - Die vielen Phänomene des Sports
#Promifolge mit Politikwissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier Der sportliche Wettstreit begeistert seit jeher die Menschen. Aber rechtfertigt diese Begeisterung über Diskriminierung, Doping oder Klimasünden hinwegzusehen? Das Thema Sport in seiner politischen Inkorrektheit habe ich mit meinem Gesprächspartner, Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier, am Beispiel der Olympischen Spiele analysiert. So hat der Black-Power Protest bei den Olympischen Spielen in Mexiko City 1968, bei dem afroamerikanische Sprinter bei der Siegerehrung ihre in schwarze Handschuhe gehüllten Fäuste als Zeichen gegen Rassismus in die Höhe streckten, für großes Aufsehen gesorgt. 1972, nach einem Terrorüberfall auf das olympische Dorf in München, wurden Sportler und Funktionäre als Geiseln genommen und getötet. Und dennoch wurden die Spiele nach dem berühmt gewordenen Zitat von Avery Brundage "The games must go on" fortgesetzt. Moralisch vertretbar?  Aber auch heute noch werden bei sportlichen Großveranstaltungen oft alle moralischen Bedenken über Bord geworfen, etwa wenn es um die Wahl des Veranstaltungsortes geht, an dem die Menschenrechte ignoriert werden. Ich freue mich, in Peter Filzmaier einen Gesprächspartner gefunden zu haben, der einst seine Dissertation über "Politische Aspekte der Olympischen Spiele" schrieb und dessen Leidenschaft zum Sport aber bis in die Kindheit zurückreicht. So wollte er nicht etwa wie Grisu der Drache sein oder Feuerwehrmann werden, vielmehr hat ihn immer schon der Beruf des Sportreporters fasziniert. Wie sich dieser Bubentraum erst jetzt erfüllt hat, wie sich der Fernsehsport mit seiner analytischen Arbeit vereinbaren lässt und wer seine sportlichen Heroes waren, erfährt ihr alles hier! Ein großes Dankeschön an meinen Papa, der mir bei der Vorbereitung auf dieses Thema eine große Hilfe war! (Das Gespräch wurde via Zoom aufgenommen)
Jun 10, 2022
1 hr 5 min
#20 Fight the cliches
Wir kennen sie alle,... die typischen Klischees von Mann und Frau. Die Frau, die emotional ist im Vergleich zum rationalen Mann; die Männer, die getrieben sind von ihrer Lust und alles vernaschen wollen, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist; die Frau, die viel länger im Bad braucht, als der Mann und stets von der perfekten Familie träumt usw.  Unsere Eltern, Verwandte oder Bekannte, aber auch Flirtratgeber der Anfang 2000er haben u.a. dieses Bild initialisiert. Mein guter Freund Max und ich sagen einigen dieser Klischees den Kampf an und besprechen, was sich heute verändert hat.
May 19, 2022
54 min
#19 Klimawandel: Auch ein kleiner Stein kann ins Rollen gebracht werden.
Promigespräch mit Florian Klenk, Chefredakteur der österreichischen Wochenzeitung FALTER. Das Thema "Klimawandel" löst oft Gähnen aus. Ich gebe zu, auch ich habe dem Thema vor meinen 30ern nicht wahnsinnig viel Aufmerksamkeit geschenkt. Zu wenig wusste ich über die Auswirkungen meines Lebensstils auf den Planeten und auf uns Menschen Bescheid. Aber das hat sich verändert. Und ich glaube nicht nur für mich, sondern für viele Menschen. Dank globaler sozialer Bewegungen wie Fridays for Future; dank AktivistInnen wie Greta Thunberg; dank InfluencerInnen auf Social Media, die sich diesem Thema widmen und dank politischer Entwicklungen, z.B. im Bereich Emissionssenkungen. Alle klären auf irgendeine Art und Weise auf. Da hat sich was getan. Fakt ist: wir alle können einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, um so unser kurzes Leben auf dem Planet Erde zu verschönern. Welche Maßnahmen das sein können, habe ich mit Florian Klenk in der aktuellen Podcastfolge besprochen. Grundlage des Gesprächs war sein Praktikum auf dem Bergbauernhof bei Christian Bachler, bei dem er enorm viel über den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Fleischindustrie gelernt hat. Was nun der Bobo aus Wien vom Berg- oder wie er auch häufig genannt wird "Wutbauern" aus der Steiermark alles gelernt hat, könnt ihr nicht nur aktuell als Dokumentation im Kino sehen sondern ergänzend auch hier erfahren
Apr 22, 2022
49 min
#18 Ein Wunsch zu Weihnachten
Tatsächlich glaube ich, dass sich DER besondere Weihnachtswunsch vieler Erwachsener noch nie so ähnelte, wie heuer. Die Luft ist raus. Der Virus mit seinen Mutationen verlangt von jedem von uns viel ab. Das Wort Lockdown können wir schon gar nicht mehr hören. Aber dieses Mal hatte er auch etwas Positives: er hat entstresst; die Vorweihnachtszeit vielleicht sogar besinnlicher gemacht. Ich möchte dieses Thema aber gar nicht vertiefen... im Gegenteil. In meiner letzten Podcastfolge des Jahres möchte ich mich dem größten Fest des Jahres widmen, in Erinnerungen schwelgen und Endorphine freisetzen. Ich möchte jetzt schon DIE Tür' öffnen. DIE Tür', hinter der sich ein klein wenig Magie, Wärme und Nostalgie befinden; hinter der Unbeschwertheit wartet und Angst und Sorgen für einen kurzen oder langen Moment in Vergessenheit geraten: die Weihnachtstür! Und ich freue mich sehr, dass Isabelle von @mothersfinest diese Tür' für mich geöffnet hat, mich durchs Schlüsselloch blinzeln ließ und mir von ihren Weihnachtstraditionen erzählt hat. Wir reisten durch die Zeit und plauderten darüber, wie wir die Weihnachtszeit als Kinder wahrgenommen haben, welches Weihnachtsfest das Schönste war und was unvergesslich bleiben wird! Zudem verriet sie ihren persönlichen Wunsch zu Weihnachten. Wer sich also gerne auf die "schönste Zeit des Jahres" einstimmen lassen möchte, Deko- und Film-Tipps braucht oder sich für den Ablauf des Weihnachtstages inspirieren lassen möchte, der/die sollte es sich nicht nehmen lassen, in die aktuelle Folge hineinzuhören.  Legt die Beine hoch, trinkt ein Gläschen Punsch oder dreht auf, wenn ihr die Rolle des Christkindlhelfers inne habt und die kleinen Freuden des Lebens verpackt   Fröhliche Weihnachten! 
Dec 21, 2021
1 hr 5 min
#17 Die Unabdingbarkeit der Nächstenliebe. Es ist gut, Mensch zu sein.
Es ist gut, Mensch zu sein; so heißt nicht nur das im Frühjahr erschienene Buch von Caritas-GF Klaus Schwertner. Vielmehr sollten wir uns diesen Spruch verinnerlichen, ihn ab und zu aus dem Narrenkastl herausholen und danach leben. Denn wir Menschen neigen doch schon sehr zum Egoismus oder sehe ich das zu streng? Anstatt in Zeiten wie diesen, in der die Spaltung der Gesellschaft immer mehr verstärkt wird, stets mit den Finger aufeinander zu zeigen - der ist nicht geimpft, die bringt im Lockdown doch tatsächlich ihr Kind in die Schule und der da drüben hat doch tatsächlich das Plastik- statt dem Papiersackerl gewählt - wäre es doch angebracht, mehr Solidarität zu zeigen. Insbesondere jenen, die auf die Nächstenliebe anderer angewiesen sind: Menschen, die von Armut betroffen sind und/oder kein (eigenes) Dach über dem Kopf haben. Doch warum zögern wir so oft, Gutes zu tun? Weil wir denken, wir alleine können mit Kleinigkeiten nichts bewirken? Weil wir zu bequem oder gar zu geizig sind? Ist unser soziales Engagement darin begründet, unser schlechtes Gewissen zu befriedigen oder steckt doch ehrliche Empathie in jedem von uns?
Dec 8, 2021
1 hr
#16 Wie Corona unsere Gesellschaft spaltet
Nichts hat in den letzten 2 Jahren so polarisiert, wie das Thema Corona. Die Pandemie hat uns fest im Griff. Immer noch. Schon wieder befinden wir uns in einem Lockdown und die von vielen Menschen befürchtete Impflicht steht uns bevor. Kommen die Maßnahmen tatsächlich zu spät oder hätte diese Entwicklung verhindert werden können? Im Gespräch mit Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier, Sozialwissenschaftler und Jugendkulturforscher, spreche ich über die Krise hinter der Krise. Die Wunden, die Corona bei uns nicht nur medizinisch, sondern vor allem psychisch, wie auch gesellschaftspolitisch hinterlässt. Ein wahnsinnig interessantes Gespräch über die Kluft zwischen Arm und Reich, Medienpolarisierung und Sozialisationsdefizite bei den Jugendlichen. Ein Gespräch über Privilegierte, die mitunter unser Land regieren und die Spaltung innerhalb der Gesellschaft verstärken. Hätten wir die Pandemie besser in den Griff bekommen, wäre jemand wie Bruno Kreisky (Ö) oder Willy Brandt (DE) in der Regierung, die den nicht-privilegierten Menschen Wertschätzung entgegen bringen?
Nov 25, 2021
59 min
#15 Unternehmerpaar - Herausforderung für die Liebe?
How to find Work-LOVE-Balance... Kannst du dir vorstellen, mit deiner Partnerin/deinem Partner gemeinsam eine Firma zu gründen und zu führen? Nein? Ich habe eine kleine Umfrage gemacht und ich sage dir: Die wenigsten können das! Für die Unternehmer Anna und Michi, die 2013 "Stillfried" gegründet haben, ist es mittlerweile Routine, Schreibtisch und Ehebett zu teilen. Mit europäischem Möbeldesign haben sie den amerikanischen Interieur Markt aufgemischt. So haben sie "Stillfried" zu einer rennomierten Marke in New York City aufgebaut, die nicht nur bei den großen Organisationen Anklang gefunden hat. Wie sie das Management einer Firma Übersee in Kombination mit Ehe und der Erziehung 3er Kinder unter einen Hut bekommen, verraten sie in dieser Folge. Dass eine gemeinsame Karriere mit der Ehefrau/dem Ehemann längst kein Scheidungs-Ende haben muss, beweisen die beiden sympathischen Wiener, die ihr Geheimrezept für eine funktionierende Work-Love-Balance verraten ;-)
Nov 10, 2021
1 hr 4 min
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