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Literatur online
Let's talk about money
Irgendwann muss man sich dem stellen, worüber eigentlich keiner reden will: dem Geld. Wir tun es trotzdem. Wir stellen uns den harten Zahlen. Der Künstlersozialkasse, dem Kulturprekariat, der Frage, wann Arbeit zur Ausbeutung wird und ob eine starke Sinnstiftung von Arbeit eine gerechte Bezahlung kompensieren kann. »Das Prosanova-Festival hat über 100.000 Euro gekostet. Ich habe im Monat ungefähr 800 Euro zur Verfügung. Diese Schuhe von meinem Kollegen haben schätzungsweise 70 Euro gekostet. Für den goldenen Litradio-Bauwagen haben wir null Euro gezahlt. Zum Glück. Wir haben ihn geliehen.« KSK, Haushaltsplan, Knausrigkeit Geld regiert die Welt. Und weil es sich reimt, muss es die Wahrheit seit. Mareike Köhler und Magnus Rust betrachten aus ihrer Warte den Literaturbetrieb. Wie kann man in ihm Geld verdienen, welche Strategien braucht man zum Leben, welche Werkzeuge der Selbstverwaltung. KSK, Haushaltsplan, Knausrigkeit? Was ist mit dem viel beschworenen Idealismus in der Kulturbranche, der die oft freien Mitarbeiter zu unbezahlten Überstunden treibt? Selbstkasteiung. Oder ist die Arbeit im Betrieb nicht einfach das Privileg der deutschen Mittelschicht, die abseits großer monetärer Not, ein Leben führt, in dem es immer heißt: Wird schon gut gehen, ist ja schließlich immer gut gegangen. Naivität oder Optimismus. Als Gäste stoßen Anke Stelling und Tilman Strasser mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung dazu. Sie berichten davon, inwiefern Geld verbittert, was man am Literaturhaus Köln verdient und wie man als Genossenschaft im Prenzlauer Berg eine Wohnung finanziert. Mit drei Kindern oder als Single im Literaturbetrieb.
Sep 23, 2019
1 hr 3 min
TROTZDEM CTTF J5TC C5XXTTTTTT TRFXXXTT
Irgendwo zwischen Informatik-Bachelorarbeit und Hildesheimer Schreibschule: Lasse Kohlmeyers MASCHINE ist ein Zeugnis beider Welten, ein literarisches Sprachexplorationstool, ein technisches Angebot der Literatur x-punkt-null.  #Prosanova17
Sep 21, 2019
7 min
Thomas Klupp – Wie ich fälschte, log und Gutes tat
Thomas Klupp liest aus seinem neuen Roman "Wie ich fälschte, log und Gutes tat" vor.
Sep 21, 2019
24 min
Artemis - "Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb": Erzählungen vom Machtgefälle.
Ein Vortrag von Schriftstellerin und Journalistin Tanja Dückers im Rahmen der von artemis organisierten Veranstaltungsreihe "Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb". In dieser zweiten Ausgabe geht es um "Erzählungen vom Machtgefälle". Referentin: Tanja Dückers. Begrüßung: Judit Hoffkamp. Moderation: Theresa Sigusch. Wer ist artemis? Gegründet im Sommer 2018. Das artemis Kollektiv beschäftigt sich mit der strukturellen Diskriminierung von Frauen* im Literaturbetrieb.
Sep 20, 2019
56 min
Artemis - "Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb": Studieren im Patriarchat
Hast Du Dich schon mal gefragt, wie Du reagierst, wenn sexistische Texte in der Werkstatt besprochen werden? Hast Du eine Utopie im Kopf, wie Dein Studienort aufgebaut sein sollte? Wer kann und sollte feministische Texte schreiben? Was darf, kann oder muss Literatur sein? Wie beschäftigen wir uns mit Formen der Diskriminierung und wer trägt die Verantwortung dafür diese zu adressieren? Wie können wir eine feministische Debatte am Institut lebendig und nachhaltig gestalten? Ein Gespräch mit Studierenden des literarischen Schreibens: Özlem Dündar (Deutsches Literaturinstitut Leipzig), Tatjana von der Beek (Literaturinstitut Hildesheim, Solo) und Theresa Sigusch (Literaturinstitut Hildesheim, artemis). Moderation: Judit Anna Hoffkamp
Sep 20, 2019
42 min
Artemis - "Literaturbetrieb anders denken"
In der vierten und letzten Veranstaltung in der Reihe “Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb” waren diesmal die Gäste Sofie Lichtenstein (Sukultur Verlag) und Carolin Krahl (PS Politisch Schreiben) eingeladen. Das artemis Kollektiv redete mit den beiden über alternatives Arbeiten im Literaturbetrieb jenseits des Mainstreams und fragte nach dem utopischen Literaturbetrieb. Moderation: Judit Anna Hoffkamp. Wer ist artemis? Gegründet im Sommer 2018. Das artemis Kollektiv beschäftigt sich mit der strukturellen Diskriminierung von Frauen* im Literaturbetrieb.
Sep 19, 2019
23 min
Wie elektronisch wollen wir in Zukunft schreiben?
Podiumsgespräch mit Berthold Franke, Christiane Frohmann und Tilman Rammstedt | Moderation: Guido Graf Der Literaturbegriff hat im letzten Jahrzehnt eine deutliche Erweiterung erfahren – und einen neuen Typus an Autoren und Verlegern hervorgebracht, der die Chancen und Grenzen neuer Technologien auslotet. Das digitale Experimentierfeld für Autoren, Verlage und nicht zuletzt Leser ist weit und seine Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgereizt. Was heißt elektronisches Lesen und Schreiben heute? Darüber sprechen die Digitalverlegerin Christiane Frohmann, die in ihrem Verlag die ästhetischen und sozialen Möglichkeiten und Grenzen von E-Books auslotet, der Autor Tilman Rammstedt, der derzeit im Rahmen des Literaturexperiments „Morgen mehr“ „live“ einen Roman schreibt, und Berthold Franke, Leiter des Goethe-Instituts Prag und der Region Mittelosteuropa des Goethe-Instituts, der momentan intensiv mit den Möglichkeiten der Literaturvermittlung durch Social Reading experimentiert. Veranstaltet vom Goethe-Institut. 21. März 2016
Nov 19, 2018
54 min