In dieser Folge von „Kaffee mit…“ treffen wir Peter Mantsch. Er leitet seit November 2016 das HR bei der TX Gruppe. In unserem Gespräch sprechen wir über den Wandel im HR und die Digitalisierung. Im Gespräch unterhalten wir uns darüber, welche Kernfunktionen der Personalarbeit am stärksten von technologischen Entwicklungen wie AI und wachsender Automatisierung betroffen sind. Wo transaktionale Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Anlegen und Verwalten von Personaldossiers, Salärzahlung oder Leistungsbewertungsprozesse von der Automatisierung am stärksten betroffen sein werden, sieht Peter Mantsch den Bereich der beratenden, wertstiftenden Tätigkeiten als zukünftigen Kernbereich von HR Profis. Sie stellen die nötigen Rahmenbedingungen her, in denen Linienverantwortliche ihren Führungsaufgaben bestmöglich nachkommen können. Und sie helfen bei der Ausbildung und Befähigung. Gleichzeitig ist er überzeugt: „Kultur kann man nicht delegieren.“ HR kann zwar den Rahmen bieten, die Arbeit mit den Teams ist aber Sache der Führungskraft. Und dieser Teil wird immer wichtiger: Die Ansprüche von heutigen Arbeitnehmenden fordern ein Führen auf Augenhöhe. Hierarchie und befehlsartige Anweisungen haben ausgedient.
Über Peter Mantsch:
Peter Mantsch ist seit November 2016 Leiter Human Resources bei TX Group AG. Davor war er verantwortlich für alle globalen Personalthemen im Bereich Sales & Services beim Werkzeug- und Technologieunternehmen DMG Mori. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Peter Mantsch Dozent.
Die Schweizer HR Landschaft lernte Peter Mantsch bei Swisscom und Avaloq kennen. Als Diplom-Informatiker und Volkswirt gilt seine Leidenschaft der Digitalisierung und ihrer Auswirkung auf die Art, wie Unternehmen die Beziehung zu ihren Mitarbeitenden pflegen.
Literatur/Quellen:
"Man kann nicht nicht kommunizieren." Watzlawicks Kommommunikations-Axiome. https://www.paulwatzlawick.de/axiome.html
"Dave Ulrich HR Model": Ulrich, D., Younger, J., & Brockbank, W. (2008). The twenty‐first‐century HR organization. Human Resource Management, 47(4), 829-850.



