Johannes Calvin
Johannes Calvin
Johannes Calvin
Bibelkommentare, Institutio in Wort und Audio
Gottes Wirken schafft nicht eine Möglichkeit, die wir ausnützen können, sondern Wirklichkeit, der wir nichts hinzutun können (Institutio 2-03-10)
Zusammenfassung Chrysostom irrte sich, wenn er sagt: „Gott zieht nur den, der da will“ – diese falsche Sicht wurde von vielen Gläubigen durch die Jahrhunderte geglaubt anstatt: der HERR  leitet, verändert und verwaltet unsere Herzen durch seinen Heiligen Geist und herrscht in ihnen als sein Besitz Gott erachtet nicht ohne Unterschied jeden seiner Gnade würdig […]
Jan 24, 2012
4 min
Besonders die Gebete in der Schrift zeigen, wie von Gott allein Anfang, Fortgang und Ende unserer Seligkeit kommt (Institutio 2-03-09)
Zusammenfassung das Gebet des Salomons und die des Davids in den Psalmen zeut: der Gegensatz zwischen dem verdorbenen Herzen und Gottes Zurechtweisung die völlig Verderbtheit des Menschen, wenn er unberührt von Gottes Gnade lebt die Reinheit des Herzens, welches, einmal empfangen, ein Geschenk Gottes ist, eine „Schöpfung“ Gottes Johannes und Paulus bestätigten im Neuen Testament […]
Jan 23, 2012
6 min
Die Schrift schreibt alles, was an uns Gut ist, Gott zu (Institutio 2-03-08)
Zusammenfassung Methode: es werden einige klare Bibelstellen zusammengetragen, die die Lehre zusammenfassend bestätigt, jedoch wir auch Augustinus „dem das einstimmige Urteil der Frommen mit vollem Recht höchste Autorität“ beimessen Gott (einzige Quelle des Guten) unsere Bekehrung ist die Schöpfung eines neuen Geistes und eines neuen Herzens: unserer erneuerte Wille, sofern er gut ist, ist von […]
Jan 21, 2012
3 min
Auch der Gläubige hat keine „Mitwirkung“ mit der Gnade: der Wille wird ja erst durch die Gnade gewirkt (Institutio 2-03-07)
Zusammenfassung die falsche Lehre der Mitwirkung: dass der Wille, durch Gottes Gnade vorbereitet, nun fähig ist, seinen Teil des Heils zu tun Lombardus missbraucht den Ausdruck des Augustinus „pedissequa“, dass der menschliche Wille als „Begleiter“ der Gnade Gottes Chrysostomus irrt, als er sagte, die Gnade könne nichts ohne den Willen und der Wille nichts ohne […]
Jan 20, 2012
3 min
Die Unfähigkeit des Menschen zum Guten zeigt sich vor allem in dem Werk der Erlösung, das Gott ganz allein tut (Institutio 2-03-06)
Zusammenfassung Es ist Gottes Wirken, dass er uns das schenkt, was wir für die Verbesserung und die Heilung unserer Verderbtheit der Natur benötigen angefangen mit dem Erwachen einer Liebe, eines Wunsches und eines Strebens für Gerechtigkeit in unserem Herzen (oder durch Beugung, Formen und Weisen unserer Herzen zur Gerechtigkeit) vollbracht und bestätigt mit der Fähigkeit, […]
Jan 19, 2012
6 min
Der Mensch sündigt notwendig, aber nicht aus Zwang (Institutio 2-03-05)
Zusammenfassung der Mensch ist machtlos aus sich selbst zum Guten zu streben: die Heilige Schrift bezeugt, dass dies ausschliesslich aus Gottes Gnaden geschieht im gefallenen Zustand des Menschen strebt der Wille des Menschen zur Sünde  zu wollen (menschlich) Böses zu wollen (die verdorbene Natur) Gutes zu wollen (auf Gnade) Unterscheidung zwischen Notwendigkeit und Zwang Gott […]
Jan 18, 2012
6 min
Rechtschaffenheit ist Gottes Geschenk: das Wesen des Menschen bleibt aber verderbt (Institutio 2-03-04)
Zusammenfassung das Problem des gerechten Heiden: Camillus gegen Catilina entweder Camillus = Catilina oder der natürliche Mensch besitzt eine gewisse Fähigkeit, tugendhaft zu leben Lösung: diese sogenannten „natürlichen Tugenden“ sind eine spezielle Gandengabe Gottes, die dem sonst bösen Menschen, in unterschiedlichste Weise und verschiedenem Grade, verliehen wird Kurz: diese Tugenden, die uns durch ihre vergänglichen […]
Jan 17, 2012
4 min
Es ist allein Gottes Werk, dass unsere Sünde sich nicht immer ungehemmt austobt (Institutio 2-03-03)
Zusammenfassung der Tugendhafte jeder Zeitepoche scheint die Auffassung der völligen Verderbtheit des Menschen zu relativieren jedoch zeigen jene nur ein weiteres Werk der Gnade Gottes auf die Gnade der Einschränkung des Bösen ist wegen der äussersten Verderbtheit der Menschen notwendig – nicht um das Böse auszumerzen, sondern wenigsten um es innerlich zu beschränken Einschränkung durch […]
Jan 16, 2012
3 min
Römer 3 als Zeugnis für die Verderbnis des Menschen (Institutio 2-03-02)
Zusammenfassung diese Textstellen (es handelt sich dabei um eine Auswahl aus den Psalmen) beschreiben nicht die verdorbene Moral eines Zeitalters oder eines gewissen Individuums, sonder es klagt die allgemeine Verdorbenheit aller Nachkommen Adams und das aus ihrer Natur aus, nicht bloss aus Gewohnheit Auslegung dieser Stelle Paulus spricht dem Menschen (in seiner verdorbenen Zustand) zuerst […]
Jan 15, 2012
4 min
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