#Die Brücke zwischen Peru und Deutschland - Holger Ehrsam
#Die Brücke zwischen Peru und Deutschland - Holger Ehrsam
Holger Ehrsam
Holger Ehrsam, Gründer von Ehrsam Peru-Consult - der Brücke zwischen Peru und Deutschland, unterstützt Menschen mit einer Nähe zu Peru und einer eigenen Geschäftsidee, die sie erfolgreich umsetzen wollen. Damit zeigen sie ihre Liebe zu Peru und machen die Welt etwas besser. Wenn du Orientierung und Tipps suchst, prácticas ejemplares, wie und was es für ein negocio braucht oder wenn du jemand bist, der hungrig nach dem Weg zum eigenen Peru-Business ist, dann bist du hier genau richtig!
#160 - Flughafen Lima – Ein Schlüsselprojekt von Fraport in Südamerika
Flughafen Lima – Ein Schlüsselprojekt von Fraport in Südamerika ✈️🌎Der Internationale Flughafen Jorge Chávez in Lima ist das bedeutendste Luftdrehkreuz Perus – betrieben von Lima Airport Partners, an dem Fraport 80,01 % hält.Aktuelle Highlights:Neue Start- und Landebahn seit 2023 in BetriebModernes Terminal eröffnet im Juni 2025 – mehr Komfort, mehr Kapazität24,5 Mio. Passagiere im Jahr 2024 – Wachstum von über 15 %Konzession bis 2041 verlängert mit starken InvestitionszusagenFraport zeigt hier, wie nachhaltige Flughafenentwicklung in Lateinamerika gelingt.
Jun 6, 2025
17 min
#159 - Die Kartoffel - Internationaler Tag der Kartoffel
Zum Internationalen Tag der KartoffelHeute feiern wir einen der wertvollsten Schätze Perus: die Kartoffel – Ursprung von über 4.000 Sorten und Symbol für Identität, Biodiversität und kulturelles Erbe.Aus den peruanischen Anden hat dieses uralte Nahrungsmittel seit dem 16. Jahrhundert die Welt und Deutschland erobert und ernährt heute Millionen von Menschen. Doch die Kartoffel ist nicht nur ein Grundnahrungsmittel: Sie ist Teil der Geschichte Perus, da sie bereits vor 8.000 in der Region des Titicacasees angebaut wurde.Die drei größten Kartoffelproduzenten weltweit sind China, Indien und die Ukraine. Deutschland ist auf den 6. Platz und Peru auf Platz 15.
May 30, 2025
9 min
#158 - Pabst Leo XIV: Der erste peruanische Papst? Die Geschichte hinter Leo XIV.
🎙️ „Leo XIV – Ein neuer Wind im Vatikan“In diesem Podcast werfen wir einen exklusiven Blick auf den neuen Papst Leo XIV: Wer ist er? Welche Verbindung hat er zu Lateinamerika – insbesondere zu Peru? Mit spannenden Hintergründen, überraschenden Anekdoten und einem Blick hinter die Kulissen des Vatikans nehmen wir euch mit auf eine Reise in eine neue Ära des Pontifikats.⛪ Neugierig bleiben lohnt sich – denn Leo XIV könnte mehr verändern, als viele erwarten.
May 24, 2025
13 min
#157 - Künstliche Intelligenz und Peruaner
Die peruanischen Diaspora-Unternehmer in Deutschland nutzen vor allem ChatGPT, gefolgt von Canva. Generative KI-Tools werden hauptsächlich zur Vorbereitung und Umsetzung einer marktorientierten Unternehmensführung eingesetzt. Die wichtigsten Gründe für ihren Einsatz sind Zeitersparnis, die Optimierung interner Geschäftsprozesse sowie die Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen.
May 16, 2025
13 min
#156 - Cantuta – Für Kinder in Peru e.V. | Hoffnung, Zirkus & Zukunft in den Anden
Cantuta – Für Kinder in Peru e.V. | Hoffnung, Zirkus & Zukunft in den Anden 🌄💛 Alle Infos unter: https://www.cantuta-peru.de/E-Mail: [email protected] den Hochlagen der peruanischen Anden, im kleinen Dorf Andahuaylillas, wächst eine Generation von Kindern heran, die oft wenig kennt außer harter Arbeit, Armut und Perspektivlosigkeit. Genau hier beginnt die berührende Geschichte von Cantuta – für Kinder in Peru e.V., einem gemeinnützigen Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern in Cusco Hoffnung, Bildung und Lebensfreude zu schenken.Was mit einer freiwilligen Reise von Lina Masek begann, entwickelte sich zu einem engagierten Verein mit einer großen Vision: Orte der Geborgenheit schaffen, an denen Kinder einfach Kind sein dürfen – mit Raum zum Spielen, zum Lernen und zum Wachsen. Inspiriert durch die Waldorfpädagogik, begleitet Cantuta Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes, mutiges Leben.Lina lebt heute dauerhaft in Andahuaylillas und hat dort einen ganz besonderen Ort geschaffen: den Kinder- und Jugendzirkus Cantuta – ein Platz voller Bewegung, Freude, Kreativität und heilender Gemeinschaft. 🎪✨Doch die Realität bleibt herausfordernd: Viele Kinder in der Region leiden unter familiärer Gewalt, fehlender Förderung und den Folgen struktureller Armut. Cantuta begegnet diesen Problemen nicht mit Mitleid, sondern mit Handlungsbereitschaft, Bildung und Herz. Jedes Lächeln, jedes Spiel, jede unterstützte Schulstunde zählt.👉 Du kannst helfen.Ob durch eine Spende, eine Mitgliedschaft oder das Teilen dieser Geschichte – jede Unterstützung macht einen Unterschied im Leben dieser Kinder.🌱 Hilf mit, Zukunft zu pflanzen – für Peru, für die Kinder, für das Leben.Alle Infos unter: https://www.cantuta-peru.de/E-Mail: [email protected]#Cantuta #Peru #Kinderhilfe #Andahuaylillas #Hoffnunggeben #Zirkus #Waldorfpädagogik #Solidarität #Kinderrechte
May 9, 2025
31 min
#155 - Ernährung in Peru: Zwischen Ausbeutung und Sterne-Küche
Peru-Seminar: Ernährung in Peru: Zwischen Ausbeutung und Sterne-KücheIn Köln fand vom 25.04.-27.04.2025 ein bemerkenswertes Seminar unter dem Titel „Ernährung in Peru: Zwischen Ausbeutung und Sterne-Küche“ statt, das sich mit einem oft übersehenen Widerspruch auseinandersetzte: Während Peru für seine weltweit gefeierte Sterneküche bekannt ist, bleibt die Realität für viele Menschen im Land eine ganz andere – fast die Hälfte der Bevölkerung hat keinen gesicherten Zugang zu ausreichender Nahrung.Das Seminar war weit mehr als eine reine Informationsveranstaltung. Es war ein kraftvoller Impuls, der die strukturellen Ursachen der Ernährungskrise in Peru sichtbar machte und Alternativen aufzeigte. In einer Zeit, in der globale Ernährungssicherheit zunehmend unter Druck steht, setzte diese Veranstaltung wichtige Akzente: Sie stellte klar, dass echte Ernährungssouveränität soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und kulturelle Anerkennung erfordert – weit über technische Lösungen hinaus.Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Beitrag von Celia Fasabi von der Federación de Mujeres Indígenas Kukama. Aus einer tief verwurzelten indigenen Perspektive schilderte sie, warum in der Kosmovision der Kukama der Fluss Marañón nicht nur eine Wasserquelle, sondern ein lebendiges Wesen mit Rechten ist. Ihre Worte öffneten ein Fenster in eine Welt, in der Mensch und Natur als Einheit gedacht werden – eine Perspektive, die im Kontext globaler Umwelt- und Ernährungskrisen eine besondere Bedeutung gewinnt.In den Vorträgen und Diskussionsrunden wurden die komplexen Ursachen der aktuellen Situation klar herausgearbeitet: Während die peruanische Politik auf den lukrativen Export von „Superfoods“ wie Heidelbeeren und Avocados setzt, bleiben die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung oft unberücksichtigt. Riesige Agrarprojekte entlang der Küste schaffen zwar Arbeitsplätze, verschärfen aber gleichzeitig die Wasserkrise, fördern den Einsatz von Pestiziden und zementieren prekäre Arbeitsbedingungen.Besonders wertvoll war die aktive Einbindung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: In interaktiven Arbeitsgruppen wurden Ideen entwickelt, wie Ernährungssouveränität sowohl in Peru als auch durch das Handeln europäischer Verbraucherinnen und Verbraucher gestärkt werden kann. Klar wurde dabei: Jeder Konsument trägt Mitverantwortung, und jede Kaufentscheidung kann Teil der Lösung oder Teil des Problems sein.Die Bedeutung des Seminars liegt nicht nur in der Vermittlung von Wissen, sondern vor allem in der Vernetzung verschiedener Akteure – indigener Organisationen, zivilgesellschaftlicher Gruppen, wissenschaftlicher Einrichtungen, entwicklungspolitischer Institutionen sowie die unternehmerische Perspektive. Auf dem Panel waren Clara-Luisa Weichelt von Misereor aus Köln, Hermann Herf vom Welthaus Bielefeld und Holger Ehrsam, von Ehrsam Peru-Consult. Moderiert wurde das Panel von Rocío Meza, Action Salidarité Tiers Monde aus Luxembourg.Es zeigte sich deutlich, dass die Zukunft der Ernährung nicht nur auf den Feldern Perus entschieden wird, sondern auch in den Köpfen und Herzen derer, die hier in Europa täglich ihre Entscheidungen treffen.Das Seminar endete mit einem eindringlichen Appell: Ernährung beginnt nicht erst auf dem Teller. Sie beginnt auf dem Feld, am Fluss, in den Händen derer, die säen, pflegen und ernten – und bei uns, die wir entscheiden, welche Werte wir durch unser Konsumverhalten unterstützen wollen.Die Veranstaltung in Köln war ein starkes Signal: Globale Herausforderungen brauchen lokale Antworten – und die Solidarität zwischen Kontinenten, Kulturen und Menschen.Weitere Informationen hier: https://www.infostelle-peru.de/es/veranstaltungen/alimentacion-en-peru-entre-cocina-premiada-y-depredacion/
May 2, 2025
12 min
#154 - Peru und Mode: Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor
Der Sustainable Fashion Summit 2025 war ein Treffen der weltweit wichtigsten Akteure im Bereich nachhaltiger Mode. Designer, Produzenten, Wissenschaftler und Markeninhaber kamen zusammen, um über die dringendsten Herausforderungen und die besten Lösungen zu sprechen.Und ich war für euch – die peruanischen Unternehmerinnen und Unternehmer – live vor Ort.Warum ist dieses Thema gerade für Peru so wichtig?Ganz einfach: Peru ist ein Schatz an natürlichen Ressourcen und traditionellem Handwerk. Besonders bekannt sind wir für Alpaka-Wolle, Pima-Baumwolle und die beeindruckende Kunst des Handwebens und Färbens.Doch bisher schöpfen wir das internationale Potenzial dieser Schätze nur teilweise aus.
Apr 27, 2025
10 min
#153 Ostern in Peru: Traditionen und Bräuche von Lima bis Ayacucho
Ostern in Peru, einem Land mit einer tief verwurzelten katholischen Tradition, ist eine faszinierende Mischung aus religiösen Zeremonien, indigenen Bräuchen und modernen Einflüssen. Beginnen wir unsere Reise in den Anden, genauer gesagt in der Stadt Ayacucho, bekannt für ihre beeindruckenden Osterfeierlichkeiten.
Apr 18, 2025
13 min
#152 - Ehrenamt Peru-Deutschland: Brücken bauen für Kinder, Kultur und Umwelt
Dieser Podcast präsentiert eine Übersicht von etwa 40 deutschen Vereinen, die sich der Verbindung zwischen Peru und Deutschland widmen. Der Fokus dieser Organisationen liegt auf den Bereichen Bildung, Kinderhilfe, Umweltschutz und der Förderung der peruanischen Kultur in Deutschland durch verschiedene Aktivitäten wie Tanz, Musik und Gastronomie. Viele Vereine engagieren sich auch in der Freiwilligenarbeit und unterstützen Projekte in Peru.
Apr 12, 2025
11 min
#151 - Kultur im Fokus: Ein Blick auf interkulturelles Miteinander Peru - Deutschland
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge unseres Podcasts über Peru und Deutschland!Heute werfen wir einen genaueren Blick auf die spannenden Kulturunterschiede zwischen Peru und Deutschland – und warum es für Entrepreneure so wichtig ist, diese zu kennen. Dabei greifen wir auf die bekannten Theorien des Anthropologen Edward T. Hall zurück, insbesondere auf das Konzept von High-Context- und Low-Context-Kulturen sowie auf polychrone und monochrone Zeitauffassung.Hier wird es konkret:. Kommunikation: Zwischen den Zeilen oder ganz direkt?Fangen wir mit dem Thema Kommunikation an. Edward T. Hall unterscheidet hier zwischen High-Context- und Low-Context-Kulturen.🇵🇪 Peru ist eine klassische High-Context-Kultur. Das bedeutet: Kommunikation geschieht dort oft indirekt. Viele Informationen werden nicht ausgesprochen, sondern durch Gestik, Mimik, Tonfall oder die Beziehung zwischen den Gesprächspartnern vermittelt.Ein Beispiel:Stell dir vor, du bist als Unternehmer in Lima unterwegs. Du präsentierst deine Idee einem potenziellen peruanischen Partner. Am Ende sagt er: „Muy interesante, lo vamos a revisar.“ – „Sehr interessant, wir werden es prüfen.“Klingt gut, oder?In einem deutschen Kontext würdest du das als positive Rückmeldung werten. Aber in Peru kann das auch heißen: „Nein, aber ich möchte dich nicht vor den Kopf stoßen.“Das bedeutet: Zwischen den Zeilen lesen ist Pflicht.🇩🇪 In Deutschland hingegen leben wir in einer Low-Context-Kultur. Was gesagt wird, ist meistens genau so gemeint. Ehrlichkeit und Klarheit gelten als professionell. Kritik wird offen ausgesprochen – und das ist keinesfalls unhöflich, sondern eher Ausdruck von Vertrauen.Wenn ein deutscher Investor also sagt: „Die Präsentation war zu unkonkret, bitte überarbeiten Sie den Finanzplan“, dann ist das nicht abwertend gemeint, sondern als hilfreiches Feedback gedacht.Tipp für Entrepreneure:Wenn du als Peruaner in Deutschland gründest, gewöhne dich an direkte Kommunikation – sie spart Zeit. Wenn du als Deutscher in Peru tätig bist, achte auf Zwischentöne und lies zwischen den Zeilen.Kommen wir zum zweiten Punkt: Zeitverständnis.Auch hier hat Hall zwei kulturelle Muster unterschieden: monochron und polychron.🇩🇪 In Deutschland ist Zeit monochron – das heißt, sie ist linear, messbar und kostbar.Hier gilt: Pünktlichkeit ist eine Tugend. Meetings beginnen um 10 Uhr? Dann sitzen alle um 9:58 bereit. Aufgaben werden nacheinander erledigt, Zeitpläne sind verbindlich, und „Zeit ist Geld“ ist nicht nur ein Spruch, sondern gelebte Praxis.🇵🇪 In Peru dagegen ist Zeit eher polychron.Hier haben Beziehungen oft Vorrang vor Zeitplänen. Man trifft sich, plaudert, trinkt erstmal einen Kaffee. Es kann sein, dass ein Meeting später beginnt – aber dafür wird viel Energie in den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung gesteckt.Ein Beispiel aus dem Alltag:In Deutschland wird ein Geschäftsmeeting oft nach 45 Minuten beendet – mit klaren To-dos und Deadlines.In Peru dauert es vielleicht doppelt so lang – nicht weil man ineffizient ist, sondern weil das persönliche Vertrauen aufgebaut werden muss, bevor über Zahlen gesprochen wird.Tipp für Entrepreneure:In Peru: Zeit mit Menschen ist Investition, kein Zeitverlust.In Deutschland: Struktur und Pünktlichkeit sind Verlässlichkeit – zeig Respekt, indem du sie einhältst.Ein weiterer Unterschied liegt im Umgang mit Autorität und Beziehungen.In Peru ist das System eher hierarchisch geprägt. Vorgesetzte genießen Respekt, und Entscheidungen werden meist „von oben“ getroffen. Titel und Erfahrung zählen. Zudem spielt das persönliche Verhältnis eine große Rolle. Beziehungen öffnen Türen.In Deutschland sind die Hierarchien oft flacher. Entscheidungen werden im Team getroffen, Mitarbeitende dürfen mitreden, und Leistung zählt oft mehr als Status.Vertrauen basiert hier auf Zuverlässigkeit, Kompetenz und Einhaltung von Regeln – weniger auf persönlichen Verbindungen.
Apr 6, 2025
12 min
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