
Der Podcast ist auf Englisch, eine deutsche Übersetzung finden Sie auf taz.de/stiftung/podcasts
Seit 2018 regiert der sozialdemokratische Ministerpräsident Pedro Sánchez in Spanien. Gelingt es ihm beim Thema Migration, einen anderen Kurs als den konservativen der Europäischen Union (EU) zu fahren? Die Fluchtrouten zwischen nordafrikanischen Ländern wie Marokko und Algerien und Spanien bleiben aus Sicht vieler europäischer Medien mehr bilaterale Angelegenheit. In die internationalen Schlagzeilen schaffen sie es nur, wenn es dramatische und tödliche Zwischenfälle gibt.
Auch mit Blick auf die EU-Wahlen in der ersten Juniwoche stellt sich die Frage: Inwiefern tragen die strenge EU-Visapolitik und der bürokratische Aufwand von Familienzusammenführungen in Ländern wie Spanien dazu bei, dass sich mehr Menschen auf dem Weg nach Europa machen
Darüber diskutieren Agus Morales, Chefredakteur der spanischen Zeitschrift Revista 5W, die vor allem in langen Reportagen über Menschenrechte berichtet, und Ebbaba Hameida, saharauische Journalistin geboren im Flüchtlingslager in Tindouf (Algerien) und spezialisiert auf Migration in Marokko, Algerien und Tunesien. Gemma Terés Arilla, Leiterin der taz Panter Stiftung und ehemalige stellvertrende Leiterin des taz-Auslandsressorts, moderiert das Gespräch.
May 21, 2024
38 min

Der Podcast ist auf Englisch, eine deutsche Übersetzung finden Sie auf taz.de/stiftung/podcasts
Anfang Juni treten die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union an die Urnen. Den Wahlkampf beherrschen die Themen Sicherheit und Migration – und die Differenzen zwischen den Parteien sowie ihren Wählerinnen und Wählern könnten nicht größer sein. Die Frage, wie mit Migration umgegangen werden soll, birgt in der EU schon lange Sprengkraft: Soll sie ihre Außengrenzen weiter abdichten? Wie sollen Migranten und Geflüchtete verteilt werden?
Bringt Wählen überhaupt etwas? Oder hat sich die Migrationspolitik längst von den versprochenen Kursen der Parteien gelöst?
Darüber diskutieren Stavros Malichoudis, Redakteur beim griechischen Medium We Are Solomon, das vor allem zu Migration arbeitet, Alessia Manzi, die für italienische Medien über Migration und Menschenrechte berichtet, und Mirco Keilberth, Tunesien-Korrespondent der taz und oft an den Ablegeplätzen der Boote nach Europa unterwegs. Lisa Schneider, Redakteurin im Ausslandsressort der taz und Co-Leitung des Projekts der taz Panter Stiftung zu Migration und den EU-Wahlen, moderiert.
Dieser Podcast ist er Auftakt zu einer Serie: Jede zweite Woche veröffentlicht das die taz Panter Stiftung an dieser Stelle eine neue Podcastfolge – und geht dabei verschiedenen Fragen zu den EU-Wahlen und Migration nach.
May 7, 2024
31 min

Im Podcast „Die russische Sprache: Mittel zur Kommunikation oder Relikt des Kolonialismus?“ diskutieren die Teilnehmer:innen, wie Russisch als Machtinstrument des Kremls im postsowjetischen Raum eingesetzt wird.
May 2, 2024
21 min

In dem Podcast „Fernab der kriegführenden Heimat: Journalismus im Exil“ diskutieren die Medienschaffenden über die Herausforderungen, aber auch die Chancen von Exiljournalismus.
May 2, 2024
20 min
