Fokus Frieden
Fokus Frieden
Fokus Frieden - Friedensakademie Rheinland-Pfalz
Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über Frieden gesprochen? Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen. Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als vielfältig und "gestaltbar". rptu.de/friedensakademie w&f: www.wissenschaft-und-frieden.de ZIN: www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/ E-mail: [email protected] Twitter: @friedensakadem1 Instagram: @FokusFrieden
Islamische Friedensethik - Vielfältige Perspektiven aus Theorie und Praxis
Das Wort „Islam“ leitet sich semantisch vom arabischen Wort Salām ab, das „Frieden“, „Sicherheit“ oder auch „Unversehrtheit“ bedeutet. Diese sprachliche Wurzel verweist nicht nur auf ein ethisches Ideal, sondern deutet auch auf ein grundlegend friedvolles Miteinander in der islamischen Tradition hin. Doch was heißt das konkret für islamische Friedensverständnisse?Klar ist, dass es das eine, singuläre Verständnis von Frieden nicht gibt, so wie es auch nicht den einen Islam gibt. Je nach Kontext existieren viele islamische Strömungen und Perspektiven, die unterschiedliche Antworten auf diese Frage geben. In dieser Folge sprechen wir mit Asmaa El Maaroufi, Juniorprofessorin für islamische Philosophie und Theologie an der Universität Münster, über islamische Friedensethik und ihre aktuelle gesellschaftspolitische Relevanz sowie ihr Potenzial zur Konflikttransformation und ein friedvolleres Miteinander in Deutschland und international.
May 30, 2025
41 min
Global South(s)?! - Reflections on self-identification and colonial legacies
Disclaimer: Diese Folge ist auf Englisch. Eine deutsche Synchronisation wird in einigen Wochen folgen.The term "Global South" has been widely established as a preferable alternative to previous terms such as "Third World" or "underdeveloped countries" in academia, activism and beyond. However, can this term truly fulfill its aspirations to describe global inequalities without reproducing existing power structures? In this special episode hosted by our friends from W&F, we aim to tackle this term and explore both its shortcomings and its potential to describe power dynamics in today’s globalized world.Together with our hosts, David Scheuing and Benno Fladvad, we are honored to hear from three scholars who critically examine this term from both their personal and professional perspectives. Shobana Shankar is a professor of history at Stony Brook University in New York, with extensive experience studying colonial and postcolonial politics. She is joined by Laura Gutierrez Escobar, an assistant professor at the Institute of Bioethics at Universidad Javeriana in Bogotá, Colombia, who has a special research interest in socio-environmental conflicts, including carbon markets and REDD+ programs in the Colombian Amazon. Our third guest is Nathalia Hernández-Vidal, an assistant professor of sociology at the University of Oregon, who studies various issues such as environmental justice, feminist and Indigenous science and technology studies (STS), as well as coloniality and decolonization.Cooperation PartnerW&F Wissenschaft und Frieden https://wissenschaft-und-frieden.de/GuestsNathalia Hernández-Vidalhttps://cas.uoregon.edu/directory/sociology/all/NHERLaura Gutierrez Escobarhttps://enjust.net/de/member/laura-gutierrez-escobar/Shobana Shankarhttps://www.stonybrook.edu/commcms/history/people/_faculty/shankar
Apr 25, 2025
1 hr 13 min
Toxische Männlichkeit - ist das Wissenschaft oder kann das weg?
Was ist eigentlich Toxische Männlichkeit?Kann dieses Konzept uns helfen, den Weg zu einer gerechteren Welt aufzuzeigen? Eher nicht, meint die Gästin unserer Folge, Ann Biedermann. Sie promoviert in Englischer Kulturwissenschaft an der RPTU Landau. In ihrer Dissertation forscht sie zu Männlichkeitsnarrativen in der interdisziplinären Gewaltforschung und hat sich ausgiebig mit dem Begriff der Toxischen Männlichkeit beschäftigt.Sie erzählt uns, wie der Begriff entstanden ist und welchen Wandel er in den letzten Jahrzehnten durchlaufen ist. Gefährliche Männlichkeitsnormen sollten lieber explizit benannt werden, findet sie. Welche Möglichkeiten sie dazu sieht und ob der Begriff der toxischen Männlichkeit im alltäglichen Sprachgebrauch trotzdem einen Platz hat, erzählt sie uns in dieser Folge.Ann Biedermannhttps://ksw.rptu.de/abt/anglistik/mitarbeiterinnen/akademische-mitarbeiterinnen-mitarbeiter/ann-biedermann
Mar 28, 2025
34 min
Herrschaftskritische Zutaten für Forschung und Lehre - ein Kochbuch
Was bedeutet herrschaftskritisches Forschen und welche Dinge gilt es zu beachten, um als Forschende sensibel mit der eigenen Positionierung in Machtstrukturen umzugehen?Um diese Frage zu diskutieren, haben wir in dieser Folge drei Gäste aus dem Umfeld der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (kurz AFK) zu Gast, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen. Sie berichten uns unter anderem von ihrem aktuellen Projekt, ein herrschaftskritisches Methoden-Kochbuch zusammenzustellen, das aus den Workshops des AK Herrschaftskritische Friedensforschung in der AFK hervorgegangen ist.María Cárdenas ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Dort arbeitet sie unter anderem zu kritischer Friedensforschung und dekolonialen Perspektiven. In diesem Rahmen begleitet sie seit 2017 indigene, afrokolumbianische, Raizal- und Rrom-Aktivist*innen.Dr. Philipp Lottholz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Post-Doc am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg und am Sonderforschungsbereich „Dynamiken der Sicherheit“. Seine Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Friedens-, Konflikt- und Sicherheitsforschung und beinhalten unter Anderem post- und dekoloniale Theorie sowie kooperative, dialogische und aktivistische Forschungsansätze.Unser dritter Gast ist Leon Bijan Kianzad. Er ist MA-Student der Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und ist als Organizer in sozialen Bewegungen für Palästina und dem Iran aktiv. Er forscht unter anderem zu Themen wie Nekropolitik, Widerstandsbewegungen sowie dekoloniale und kritische Theorie.Gemeinsam mit ihnen sprechen wir über ihre Erfahrungen in der Forschungspraxis und warum sie denken, dass sich Forscher*innen mehr mit herrschaftskritischen Methoden auseinandersetzen sollten.Diese Folge ist die erste Folge unserer Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (kurz AFK) afk-web.deDen Link zum Kochbuch findet ihr hier, sobald die Veröffentlichung online ist Arbeitskreis Herrschaftskritische Friedensforschung https://afk-web.de/cms/arbeitskreise-der-afk/arbeitskreis-herrschaftskritische-friedensforschung/Weitere LiteraturhinweiseUnbecoming Claims: Pedagogies of Refusal in Qualitative Researchhttps://journals.sagepub.com/doi/10.1177/1077800414530265Decolonializing Applied Social Scienceshttps://www.jstor.org/stable/44125422The Ethical and Practical Challenges of Archiving Refugee Accountshttps://www.jstor.org/stable/27076557 In order for me to write poetry that isn’t politicalI must listen to the birdsand in order to hear the birdsthe warplanes must be silent.– Marwan Makhoul, Palestinian Poet
Feb 28, 2025
1 hr 5 min
Wissenschaft und Hochschulen in wessen Dienst? Die Zivilklausel als antifaschistische Idee
Welche Rolle spielen Universitäten für den Frieden? Die von Olaf Scholz eingeläutete "Zeitenwende" hat auch für Forschung und Hochschulen weitreichende Auswirkungen. Während es in Deutschland bisher als selbstverständlich galt, dass Hochschulen kein Ort für militärische Forschung sind, wird in diesen Tagen an diesem Selbstverständnis gerüttelt. Wir haben das als Anlass genommen, um einen genaueren Blick auf das Thema der Zivilklauseln zu werfen, in denen sich Universitäten und Forschungsinstitute dazu verpflichten, militärische Forschung auszuschließen. Vor welchem Hintergrund sind die Zivilklauseln entstanden und welche Rolle spielen sie noch heute? Als Gästin haben wir in dieser Woche Senta Pineau zu Gast. Sie ist Teil der Gruppe "Hochschulen für den Frieden - Ja zur Zivilklausel!" und berichtet uns von der historischen Entstehung der Zivilklauseln, der Entmilitarisierung von deutschen Hochschulen nach dem Zweiten Weltkrieg und warum sie glaubt, dass Universitäten gerade in den heutigen Zeiten als Teil einer "Volksdiplomatie von unten" einen erheblichen Beitrag für den Frieden leisten können. Darüber hinaus hören wir von Dr. Hannes Jung, emeritierter Teilchenphysiker am DESY und Sprecher von Science 4 Peace über seine Erfahrungen in der internationalen Wissenschaftskooperation während des kalten Krieges und aktuelle Diskussionen, das DESY für militärische Forschung zu öffnen.Zu GastSenta PineauDr. Hannes JungWeiterführende Linksscience4peace.com/zivilklausel.de/https://www.change.org/p/opening-civil-research-facilities-to-military-projects-is-not-in-our-namebmbf.de/SharedDocs/Downloads/DE/2024/positionspapier-forschungssicherheit.pdf
Feb 7, 2025
1 hr 14 min
Frieden auf dem Teller? Ernährung zwischen Ethik und Ökologie
Das Jahresende wollen wir dazu nutzen, einen Blick auf unseren Teller und unsere Essgewohnheiten zu werfen. Worauf achten wir bei unserer Lebensmittelauswahl und gibt es eigentlich so etwas wie "friedliche" Ernährung? Zu Gast haben wir zwei Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema beschäftigt haben. Prof. Dr. Anne Käfer ist Theologin und hat sich ausgiebig mit dem Thema Tierethik auseinandergesetzt. In ihrem Buch "Gottes Werk und Fleisches Lust" analysiert sie, welche evangelisch-theologischen Perspektiven es auf das Zusammenleben von Mensch und Tier gibt. Unser zweiter Gast, Dr. Marco Springmann, ist Senior Researcher am Environmental Change Institute der Oxford University. Dort untersucht er, wie sich unsere Ernährung auf die eigene Gesundheit und planetare Grenzen auswirkt und wie sich unser Essverhalten verändern müsste. Gemeinsam diskutieren wir mit ihnen, wie wir unser Essgewohnheiten anpassen können und warum sie denken, dass wir uns mehr mit unserer Ernährung auseinandersetzen sollten. Dich hat diese Folge inspiriert, selbst einmal pflanzliche Ernährung auszuprobieren? Der Veganuary ist eine gute Gelegenheit, einen Monat lang auf tierische Produkte verzichten. Dort kannst du dich mit anderen Menschen austauschen und findest viele Tipps, Rezepte und Inspirationen zum Thema: https://veganuary.com/de/ Unsere Gäst:innen Dr. Marco Springmann Prof. Dr. Anne Käfer (IG: @AnneKaefer1977) Weiterführende Links https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/11740/publikationen/2023-05-10_texte_67-2023_towards_healthy_1.pdf https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/ https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(18)31788-4/abstract https://www.nature.com/articles/s43016-023-00795-w https://www.buch7.de/produkt/gottes-werk-und-fleisches-lust-anne-kaefer/1049142514?ean=9783495993217
Dec 27, 2024
1 hr 1 min
Jubiläumsfolge - Was bedeutet eigentlich Frieden?
Herzlich willkommen zur ganz besonderen Jubiläumsfolge unseres Podcasts! In dieser Episode feiern wir nicht nur vier Jahre Fokus Frieden mit zahlreichen spannenden Gäst:innen, sondern auch unsere 40. Folge. Aus diesem Grund stellen wir uns heute eine ganz grundlegende Frage: Was ist eigentlich Frieden? Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, haben wir uns Unterstützung geholt. Zu Gast bei uns sind Dr. Gregor Walter-Drop, Geschäftsführer der Friedensakademie, und Dr. Malanie Hussak, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der EH Freiburg sowie Dozentin im Master Friedenspädagogik. Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit unseren zwei Expert:innen werden wir die Stimmen von vielen weiteren Menschen hören, die sich bereits seit Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigen. Wir haben sie gefragt, was Frieden für sie bedeutet und was es in der heutigen Zeit braucht, um mehr Frieden zu schaffen. Durch ihre vielfältigen Perspektiven werden wir uns dem Konzept Frieden aus ganz verschiedenen Richtungen annähern und über ganz unterschiedliche Fragestellungen reden: Was bedeutet Frieden nach der sogenannten "Zeitenwende"? Was versteckt sich hinter dem Konzept der "sozialen Verteidigung"? Welche Beitrag kann Friedenspädagogik leisten? Wie tragen intersektionale feministische oder postkoloniale Perspektiven zu unserem Verständnis von Frieden bei? Wir freuen uns auf die nächsten 4 Jahre! “Duck and Cover” (1951): https://www.youtube.com/watch?v=IKqXu-5jw60&ab_channel=NuclearVault Rohles, Christopher (2024): „Perspektiven auf (Post)Kolonialismus und Forschung im Globalen Süden“, https://rptu.de/friedensakademie/meldungen/details/news/neuer-blogartikel-perspektiven-auf-postkolonialismus-und-forschung-im-globalen-sueden-von-christopher-rohles Mit dabei in dieser Folge: Christian Sterzing David Scheuing Dr. Fabricio Rodriguez Friedel Grützemacher Jonas Epperlein-Martinez Juliane Prüfert Markus Pflüger Ralf Becker Beteiligt an der Erstellung des Raps am Ende der Folge: June Kindel, Michelle Hübner, Jacinta Fehn, Jonas Wildermuth, Christoph Rössler im Rahmen der Methodenwerkstatt "Love, Peace & Unity? – Rap als Methode in der Friedenspädagogischen Praxis", Tagung Zukunft Frieden
Nov 29, 2024
1 hr 35 min
Radikal Gewaltfrei - Disruption als Sprache des Widerstands
Ob Bauernproteste, Letzte Generation oder die pro-palästinensischen Demonstrationen der letzten Monate – öffentliche Proteste sind integraler Bestandteil unserer politischen Streitkultur. Doch die Protestformen, die mediale Berichterstattung und Anerkennung mit verschiedenen Bewegungen sind so unterschiedlich wie ihre Themen selbst. Wir wollen verstehen, wie sich Proteste unterscheiden und wie wir sie aus der Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung verstehen können. Dazu sprechen wir in dieser Folge mit Dr. Jannis Grimm. Er leitet die Nachwuchsgruppe "Radikale Räume" am Berliner Zentrum für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung an der Freien Universität Berlin und ist Autor des Artikels "Radikal gewaltfrei - Zu den Wirkungsbedingungen disruptiver Proteste", welcher in der aktuellen Ausgabe von Wissenschaft & Frieden erschienen ist. Mit Jannis reden wir darüber, wie sich die Proteste der Klimabewegung und der Pro-Palästina Bewegung einordnen lassen. Welche Proteste werden als "gewaltvoll" bezeichnet und wie kann Widerstand heute gleichzeitig radikal und gewaltfrei sein? Wir diskutieren mit ihm über die strategischen Ansätze der letzten Generation und der pro-palästinensischen Proteste und wie diese versuchen, sich Gehör zu verschaffen. Zudem wird uns Jannis erzählen, warum er Demonstrationen manchmal mit einer Theaterbühne vergleicht, und was es mit der Aufmerksamkeitsökonomie sowie dem sogenannten "radikalen Flankeneffekt" auf sich hat. Und das ist noch längst nicht alles, denn Jannis hat einiges aus seiner Forschung zu berichten. Wir wünschen euch viel Spaß bei der Folge! Den Artikel von Dr. Jannis Grimm in der aktuellen Ausgabe von Wissenschaft und Frieden findet ihr hier: https://wissenschaft-und-frieden.de/artikel/radikal-gewaltfrei/ Diese Folge ist in Kooperation mit der Zeitschrift W&F - Wissenschaft & Frieden entstanden: https://wissenschaft-und-frieden.de
Oct 25, 2024
1 hr 14 min
Über Grenzen hinweg: Die Selbstbestimmung der Sámi Europa und Lehren aus dem indigenen Kolumbien.
Dies ist die deutsche Synchronisierung unserer bereits auf Englisch erschienenen Folge: "Beyond Borders: The Sámi Peoples' Struggle for Self-Determination in Europe and Lessons from Indigenous Colombia". Wir wünschen euch viel Spaß beim hören! Die Sámi sind die einzige indigene Bevölkerung in Europa. Ihr Territorium erstreckt sich über insgesamt vier verschiedene Länder im hohen Norden des europäischen Kontinents. Der Kampf um ihre Rechte erfordert somit politische Anstrengungen auf nationaler Ebene sowohl in Schweden, Norwegen, Russland als auch in Finnland. Darüber hinaus versuchen die Sámi, sich für die Anerkennung ihrer Rechte auch auf transnationaler Ebene, zum Beispiel im Arktischen Rat einzusetzen. In dieser Folge sprechen wir mit dem erfahrenen Völkerrechtler und Professor für internationales Recht, Prof. René Urueña, darüber, wie diese Auseinandersetzungen aussehen und wie sich die politische Situation im nördlichen Fennoskandien mit den politischen Kämpfen der indigenen Völker in Lateinamerika vergleichen lässt. René Urueña konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Art und Weise, wie komplexe soziale Herausforderungen als spezifisch rechtliche Probleme verstanden und angegangen werden können. Nach jahrelanger Arbeit mit indigenen Gruppen in Kolumbien und Venezuela hat er sich in den letzten Jahren intensiv mit den politischen und rechtlichen Kämpfen der Samen, insbesondere in Finnland, beschäftigt. Er gibt uns einen Einblick in seine Forschung zu den politischen und rechtlichen Herausforderungen der Sámi im Streben nach Anerkennung und Selbstbestimmung und mit welcher Situation diese sich im Angesicht des russischen Angriffskrieges in der Ukraine konfrontiert sehen. Artikel von Prof. René Urueña https://wissenschaft-und-frieden.de/artikel/die-sami-in-einer-umkaempften-arktis/ Prof. René Urueña https://research.ulapland.fi/en/persons/rene-urue%C3%B1a https://derecho.uniandes.edu.co/profesor/rene-fernando-uruena-hernandez/ Bericht der Kolumbianischen Wahrheitskomission https://www.comisiondelaverdad.co/english Buch von Daniela Alaattinoğlu https://www.cambridge.org/core/books/grievance-formation-rights-and-remedies/95B4D6259193DB6BC152E6C1323C2614
Jul 26, 2024
56 min
Making Worlds?! How can artistic practices support conflict transformation?
Diese Folge ist auf Englisch. In einigen Wochen wird eine synchronisierte deutsche Version dieser Folge erscheinen, also habt noch ein wenig Geuld oder hört direkt in die Version in Originalsprache rein! Welcome to another episode of "Fokus Frieden". This episode explores the intersection of visual arts and peacebuilding and discusses how artistic practices can address and transform cultural and societal conflicts. Our guests in this episode are two artists who designed the "Making Worlds" project at the Künstlerdorf Schöppingen. The project is an attempt to tackle the challenges and conflicts of today's world from an artistic perspective. Together with "Making Worlds"-curator Camilo Pachón, we delve into the realms of art, spirituality, and technology. Camilo's innovative approach weaves traditional practices with contemporary narratives, challenging conventional realities and promoting new collective imagination and form of connectivity. Our second guest is Sara Alvarado, a Colombian researcher and visual artist based in Berlin who kicked off the Making Worlds workshop series, tackling the topic of conflict resolution. She shares her insights into how art serves as a medium to explore identity and cultural dynamics, particularly in conflict-laden environments. Her work emphasizes the power of art as a tool for mediation and investigation, focusing on themes of migration, borders, and spatial contexts. Together, we discuss the crucial role of the arts in responding to the "Zeitenwende" — a pivotal era demanding novel ideas and approaches to societal challenges. Tune in to discover how art can both reflect and reshape our understanding of peace and conflict in these times of transformation.
Jun 28, 2024
1 hr 28 min
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