Show notes
Die gute Fee
Heute sprechen wir über die Losung für den 19. Januar 2024 aus Sprüche Kapitel 30 Vers 8. Es wird darum gebeten weder Armut noch Reichtum zu erhalten, sondern ausreichend zu essen. Dies erinnert mich an Kindertage, in denen viele von uns sich gewünscht haben, einen Wunsch frei zu haben. Persönlich erinnere ich mich an den Gedanken, einen Wunschring zu haben, um Wünsche auf Vorrat zu speichern. In Vers 9 wird erklärt, dass sowohl Reichtum als auch Armut Gefahren bergen. Reichtum könnte dazu führen, den Herrn zu verleugnen, während Armut möglicherweise zu Diebstahl führen könnte. Die Geschichte des reichen Kornbauern aus Lukas 12 illustriert die Gefahr des Reichtums, wenn man vergisst, dass alles von Gott kommt. Ebenso gab es Beispiele wie Achan und Gehasi, die in ihrer Armut stahlen und damit gegen Gott sündigten. Im Gebet und auch im Vaterunser bitten wir nicht um Reichtum oder Armut, sondern um tägliches Brot und Vertrauen darauf, dass Gott uns versorgen wird. Ähnlich wie Eltern für das Wohl ihres Kindes sorgen, sorgt Gott für uns und weiß, was wir benötigen, auch wenn es nicht unseren momentanen Vorstellungen entspricht. Jesus ermahnt uns, uns keine Sorgen zu machen und voller Vertrauen zu sein, dass Gott für uns sorgt. Es wird betont, dass wir die Kontrolle abgeben und uns der Fürsorge Gottes anvertrauen sollen. Im Gebet können wir darum bitten, weder in Armut noch Reichtum zu fallen, sondern einfach das tägliche Brot zu erhalten.
Gesprochen von Tobias Wagner
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