Almuths Pausen-T
Almuths Pausen-T
Almuth Schult und Roman Gerth
Donnerstag ist Pausenzeit – und zwar Zeit für Almuths Pausen-T. Die Welttorhüterin von 2014 und Olympiasiegerin 2016 mit Deutschlands Fußballerinnen Almuth Schult stellt hier ihr Thema oder ihre These der Woche vor. Co-Host Roman Gerth, Reporter beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter anderem für die DFB-Elf, muss sich davon überraschen lassen. Er kennt es vorher nicht, ist also in der gleichen Situation wie ihr, liebe Hörerinnen und Hörer. Und dann wird diskutiert. Davon darf man sich neue Erkenntnisse, interessante Einblicke und auch spannende Anekdoten aus Almuths noch immer aktiver Profilaufbahn erhoffen – aktuell aus den USA. Ein etwas anderes Tippspiel mit Überraschungspotenzial ist auch dabei. Die neue Folge gibt es jede Woche immer donnerstags ab 18 Uhr! Almuths Pausen-T bei Instagram: https://www.instagram.com/almuths_pausen_t/?hl=de Roman Gerth bei Instagram: https://www.instagram.com/romger94/?hl=de
Folge 98: Viva Argentina und Imperator Infantino - WM spezial (6)
Lionel Messi wird auf dem Rasen in die Höhe geworfen, obwohl er einen Elfmeter verschossen hat. Und die argentinischen Fans feiern, bis sie im wahrsten Sinne aus dem Stadion geworfen werden. Einfach umwerfend! „Dann haben sie vor dem Stadion in Atlanta einfach weitergefeiert. Es war sehr schön“, berichtet Almuth von dem epischen Achtelfinal-Spiel der WM 2026 in Atlanta (das Argentinien gegen Marokko nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gewann), bei dem sie als Expertin hautnah dabei war. Wegen seiner Widerstandskraft, seines Superstars und seiner Fans ist der Titelverteidiger spätestens jetzt erneut ein großer WM-Favorit. „Stell dir vor, Messi wartet und wartet - und wird dann am Ende seiner Karriere zweimal hintereinander Weltmeister“, sagt Roman. Außerdem Thema in dieser Folge: die bisherigen Erkenntnisse des Turniers, der auffällige Anruf von Fifa-Präsident Gianni „Imperator“ Infantino bei Donald Trump und die Zukunft von Rudi Völler beim DFB.
Jul 9
37 min
Folge 97: Goodbye, Deutschland und im Uber mit Cher - WM spezial (5)
Es braucht wenige Worte, um zu benennen, was Fußball-Deutschland bei dieser WM erlebt hat. Es ist eine Katastrophe. Die nächste Blamage. Zweimal war es zuvor die Vorrunde, 2026 zwar mal wieder der Einzug in ein K.-o.-Spiel. Aber: Es war das neu eingeführte Sechzehntelfinale - unter die besten 16 Mannschaften hat es die DFB-Elf wieder nicht geschafft. „Alle drei Turniere waren auf ihre Art und Weise schlimm“, sagt Almuth. Roman geht aber sogar einen Schritt weiter: „Ich finde, dieses Ausscheiden ist noch schlimmer als 2022 und 2018.“ Almuth sagt zumindest, dass „der Trainer“, also Julian Nagelsmann, „sehr unsouverän reagiert hat“, nachdem seine Kommunikation in den Monaten vor dem Turnier ohnehin mehrfach kritisiert worden war. „Das stört mich und ist schlimmer als bei den anderen beiden Weltmeisterschaften“, betont sie.
Jul 2
36 min
Folge 96: Alter Neuer und der Regen von Kansas City - WM spezial (4)
Deutschland verliert erstmals bei dieser WM und erstmals nach elf Siegen in Serie. Die Leistung beim 1:2 gegen Ecuador warf einige Fragen auf. Im Fokus stand auch der zweite Gegentreffer, an dem Manuel Neuer eine Mitschuld trägt. „Es gibt immer eine andere Möglichkeit, zu reagieren, aber ist natürlich nicht einfach, es sind natürlich Millisekunden“, sagt Almuth. Dass Neuer (40) seinen Fehler nicht eingesteht, findet sie aber schwierig: „Als Führungsspieler sollte er vorangehen. Er hätte einfach nur sagen müssen, ich muss es mir nochmal angucken. Daran merkt man aber vielleicht auch, dass es ein Thema ist.“ Roman zweifelt derweil daran, dass die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt kommt: „Den positiven Effekt, sie haben jetzt einen Schuss vor den Bug bekommen, den sehe ich so nicht. Eher eine verdiente Niederlage und die Befürchtung, wenn Mannschaften der Kragenweite nicht einmal Frankreich, Argentinien kommen, allein im Sechszehntelfinale, das fliegt dir um die Ohren.“
Jun 26
33 min
Folge 95: Alle elf Minuten verliebt sich ein Ball in Deniz Undav - WM spezial (3)
„Ohne Undav geht gar nichts“, sagt Almuth. Gegen die Elfenbeinküste stimmte das mehr denn je, der Stuttgarter traf doppelt zum 2:1-Sieg, wieder als Joker. Muss es jetzt ein Umdenken beim Bundestrainer geben, muss Julian Nagelsmann den Edelreservisten der DFB-Auswahl von Beginn an bringen? Das diskutieren die beiden intensiv. Es geht außerdem darum, ob es eine große Rotation gegen Ecuador gibt, weil der Gruppensieg schon feststeht. Womöglich könnte dann jeder DFB-Feldspieler schon zu seinem WM-Einsatz gekommen sein. „Es ist ein Luxus zu diesem Zeitpunkt“, sagt Almuth. Auch Lob für Felix Nmecha kommt nicht zu kurz. „Mit einem Pass sendet man eine Botschaft“, sagt Almuth, die laut „11Freunde“ unter allen deutschen WM-Experten den ersten Platz belegt. Und weil es ein WM spezial ist, noch ein Zusatz: Ein Interview mit Almuths ehemaliger Mitspielerin Lo'eau LaBonta. Die Kapitänin von Kansas City Current spricht über die Fußball-Begeisterung in der Stadt, die vier Nationen während der Turniers beheimatet, das Nebeneinander mit der niederländischen Nationalmannschaft und die WM-Stimmung im Land. Hinweis: Das Interview ist in englischer Sprache geführt.
Jun 22
34 min
Folge 94: Hier fliegt niemand raus - WM spezial (2)
Almuth und Roman treffen sich bei der Gala von Lionel Messi in Kansas City. Sie berichten von ihren bisherigen Turniererfahrungen, sprechen über besondere Plätze, teures Essen, abgestellte Wasserspender, erzählen kleine und große Geschichten - von verspäteten Flügen bis Anreiseproblemen durch volle Innenstädte. Aber auch sportlich haben die beiden viel zu bereden. Eine Beobachtung fällt Roman aus dem bisherigen Turnierverlauf auf: „Es gibt wahnsinnig viele Unentschieden.“ Ob das am Turniermodus liegt? Taktieren alle Nationen eher, um am Ende als einer der acht besten Gruppen noch ins Sechzehntelfinale einzuziehen? Nein, meint Almuth. Sie beobachtet bisher eine andere Entwicklung.
Jun 18
34 min
Folge 93: Dieses Turnier ist einfach anders - WM spezial
48 Nationen sind dabei, so viele wie nie zuvor bei einer Fußball-WM. Dieses XXL-Turnier in drei Ländern macht aber auch XXL-Probleme. Bei der Einreise werden Schiedsrichter abgewiesen und Fans sind nicht gewollt. Der Iran kündigt an, in gewissen Fällen während des Spiels vom Feld zu gehen. Die Spieler des Irans dürfen nur am Spieltag vom Teamcamp in Mexiko in die USA reisen. Die Fifa spielt rund um die Probleme bei der US-Administration eine unrühmliche Rolle. Almuth und Roman diskutieren über die bisherigen Vorfälle, machen aber auch Lust auf das, was sportlich beim Mammutturnier zu erwarten ist. Hinweis: Es ist der Auftakt in einen heißen Sommer, während der WM wird es mehr als nur eine Folge am Donnerstag geben. Also dranbleiben und abonnieren!
Jun 11
33 min
Folge 92: Wolfsburgs Schicksal – Grün ist die Hoffnungslosigkeit
Es ist nicht mehr zu retten gewesen: Trainer Dieter Hecking und der VfL Wolfsburg sind in die zweite Liga abgestiegen. „Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass nach den Leistungen der Abstieg verdient war“, sagt Almuth. Ihr Herz als langjährige Spielerin in Wolfsburg hängt, das lässt sie durchblicken, immer noch ein wenig am Klub aus der Autostadt. Sie mache sich Sorgen, wie es mit dem VfL weitergeht nach der verlorenen Relegation gegen Paderborn. Roman meint: „Wenn es nicht im ersten Jahr klappt, oder - durch einen Unfall erst mit Unterstützung spätestens im zweiten Jahr“, wieder in die Bundesliga zu kommen, „dann wird der VfL Wolfsburg irgendwann Dritt- oder Viertligist sein.“ Ob Hecking in anderer Funktion, als Manager, an der Rückkehr ins Oberhaus arbeiten darf? Auch darüber diskutieren die beiden.
May 28
32 min
Folge 91: Baumann vertrauen ist gut, Neuer ist besser
Der Kracher ist bestätigt: Manuel Neuer kehrt zurück ins DFB-Tor, die eigentliche Nummer eins Oliver Baumann darf bei der WM wohl nur zuschauen. Im Pokalfinale aber muss Neuer schon passen. Mal wieder die Wade! Was bedeutet das für das Turnier in Nordamerika nach all den Entwicklungen der Vorwochen? „Ist Neuer nicht fit, wird man auf Baumann zurückgreifen müssen“, gibt Almuth daher zu bedenken. Und weiter: „Da fragt man sich also, was all das in den vergangenen Wochen mit Oliver Baumann gemacht hat?“ Sportlich gibt es Gründe für Neuer, obwohl Almuth und Roman inhaltlich nicht in jedem Punkt einig sind. „Seine größte Stärke, die ihm immer nachgesagt wird, ist zugleich seine größte Schwäche“, meint Roman in Bezug auf die Zurückhaltung des Dauer-Loyalen aus Hoffenheim. Almuth kennt sich übrigens bestens mit Überraschungen bei Kadernominierungen aus. Exklusiv erzählt sie erstmals von der Situation vor der Frauen-EM 2022, als sie auf der Pressekonferenz der damaligen Bundestrainerin erst erfuhr, dass Merle Frohms die Nummer eins sein wird – und nicht Almuth selbst.
May 22
35 min
Folge 90: Warum fehlt der beste deutsche Schiri bei der WM?
Was dem FC Bayern verwehrt bleibt, ist dem deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert gelungen: Er darf am 30. Juni im Finale der Champions League auf dem Rasen stehen. Nach seiner guten Leistung im Halbfinal-Rückspiel zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid (1:0) setzte ihn der Fußball-Kontinentalverband Uefa für das Endspiel in Budapest an. Dort treffen die Londoner auf Bayern-Bezwinger und Titelverteidiger Paris-Saint Germain. Almuth kritisiert daher, dass die Fifa bei der Weltmeisterschaft auf Siebert verzichten wird. „Ich bin der Meinung, dass die Nominierung der WM-Schiedsrichter und WM-Schiedsrichterinnen nicht Monate vorher feststehen sollte. Die Leistungen, besonders im Saison-Endspurt, müssen einfließen“, sagt sie. Roman berichtet von internen Diskussionen unter den deutschen Referees: „Dort ist man sich einig, dass Daniel Siebert eine WM-Teilnahme ebenfalls verdient gehabt hätte.“
May 14
34 min
Folge 89: Carrick on? Trotz Erfolg zweifeln die United-Fans
Im kommenden Jahr darf Manchester United wieder Champions-League-Fußball spielen. Großen Anteil am Aufwärtstrend des englischen Rekordmeisters hat Vereinslegende Michael Carrick. Als Trainer gelang dem Ex-Mittelfeldspieler, der im Januar von Ruben Amorim übernahm, dass die „Red Devils“ eine sehr erfolgreiche Rückrunde in der Premier-League-Saison spielten. Als Interimscoach angetreten, sollte er mit dieser Leistung die Fans im Rücken haben - eigentlich. Aber eine Weiterbeschäftigung des 44-Jährigen wird beim United-Anhang kritisch gesehen. Carrick, der einst mit dem Traditionsklub die Champions League gewann, scheint - wie zu seinen aktiven Zeiten - im Schatten großer Namen nicht genug zu sein für die neuerlichen Ambitionen. „Einige Führungsspieler setzen sich für ihn ein“, sagt Almuth, „man muss den Verein verstehen, das tut er“. Roman fragt sich: „Was will man denn noch außer einem, der Historie, Identität und Erfolg mitbringt?“ - und wirft dann plötzlich den Namen des deutschen Bundestrainers in den Raum ...
May 7
29 min
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