Eigentlich Podcast
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Micz & Flo
EGL083 London in Serien: zwischen Geldwäsche und Genrekunst
1 hour 38 minutes Posted Jul 31, 2025 at 4:14 am.
Intro
Zur Tour
Thema: Flo spricht über Serien, die in London spielen
Über die Rolle des Drehorts in Serien und Filmen
Ranking der Städte in Serien
London als Serienschauplatz
Mobland (2025, Paramount+)
Folgen des Brexits
Wirtschaftliche Bedeutung der Filmindustrie
Aufbau der Infrastruktur in der Filmindustrie in den 2000ern
Studios und Expertenwissen in London
Serien in Berlin im Vergleich
Veränderungen von London als Stadt
Micz Zeit in London in den 90ern
Die neue Skyline von London
Die Gentrifizierung von Shoreditch
Thatcher und die Privatisierung Englands
Die Sonderrechte von City of London
"London as Laundry" - dubiose Finanzierungsquellen der Skyscraper
Wie die City of London zu ihren Sonderrechten kam
Die Schichten der Geschichte in der Architektur Londons
Terror schafft Räume
Englands Terraced Housing
The Blitz und das Barbican
The Agency (2024, Paramount+)
Micz erzählt von einer Kunstinstallation im HAU
Flo macht Stadtwerbung für das Barbican
Industry - eine Serie über die korrupte Seite des Bankingwesens
Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London
CCTV - London als Panoptikum in der Überwachung
The Capture (2019-2024, BBC/Peacock)
Zur Verortung an der Stresemannstraße
Welche Orte von London bleiben im kulturellen Gedächtnis haften?
Slow Horses (seit 2022, Apple TV+)
Ted Lasso (seit 2020, Apple TV+)
I May Destroy You (2020, BBC/HBO)
Fleabag (2016-2019, BBC/Amazon)
Disclaimer (2024, Apple TV+)
Am Potsdamer Platz
Londons Filmindustrie als Geldwaschanlage
Welche Rolle London als Protagonist bei den Serien spielt
Location Filming in London Code of Practice
London und die ewigen Zwischenbereiche
Outro
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Show notes
Flo hat in letzter Zeit viele Serien geschaut, die in London spielen: MobLand, I May Destroy You, Fleabag, Disclaimer, The Agency, Industry, Slow Horses, Ted Lasso, The Capture und Gangs of London. London steht als Spielort für Serien auf Platz drei hinter L. A. und New York City. In dieser Folge ist Flo der Frage nachgegangen, warum sich London in der Serienproduktion so hervorgetan hat, zumal der Brexit England doch wirtschaftlich zurückgeworfen hat. Doch England war in der Filmindustrie schon immer präsenter als seine europäischen Nachbarländer. Allein durch die Sprache können sich englische Produktionen größere Märkte erschließen, wohingegen deutsche und französische Produktionen auf Sprachbarrieren im internationalen Raum stoßen. Auch die großen Streamingdienste haben sich in den letzten Jahren in Londoner Studios eingemietet. Serien wie „Game of Thrones” und die „Harry Potter”-Filme trugen maßgeblich dazu bei, dass sich in den ersten Dekaden der 2000er eine starke Infrastruktur in der Filmindustrie in London ausbauen konnte. Gerade im Bereich der visuellen Effekte (VFX) sind viele kleine Studios entstanden, die auf dem Weltmarkt eine führende Position eingenommen haben. Dies erklärt zum Teil, warum so viele Serien in London spielen. Ein weiterer Grund ist, dass viel Geld aus dubiosen Quellen nach London geflossen ist, welches neben der Finanzierung von Großbauprojekten wie The Shard oder One Hyde Park auch viele Schattenproduktionen in der Filmbranche finanziert hat. London ist als Geldwäscheanlage bekannt. In dieser Episode tauschen wir uns über solche Geschichten und Gerüchte aus und können viele eigene London-Erlebnisse einbringen. Flo ist fasziniert davon, wie sich die Skyline von London in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Micz kann von seiner Zeit in den 90ern berichten, als er in London lebte und die Gentrifizierung des Stadtteils Shoreditch miterlebte. London ist vielseitig und unberechenbar, wie sich die Stadt auch in den Serien spiegelt. Hinter der glatten Fassade lauern Abgründe, aber auch Chancen...