#codebarn - Digitalisierung von Dev bis Ops
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Torben Ludwig, Savas Ziplies
Folge 62: Besitzstandswahrung - Wenn der Job ist, nur einen Job zu haben
1 hour Posted Mar 17, 2026 at 5:00 pm.
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Schon mal von “Quite Quitting” gehört? Oder von “Besitzstandswahrern” in Konzernen? Wenn nicht, Glück gehabt. Wenn schon, war oder ist man selber “betroffen” oder Teil. Am Ende geht es doch sowieso nur ums Geld…

Der berühmte “Dienst nach Vorschrift” hat Konjunktur. Warum sollte man mehr machen als bezahlt wird? Was wird eigentlich bezahlt? Ist das alles korrekt festgehalten? Warum soll ich mich reinhängen, wenn mein Chef doch sowieso Micro-Managed. Soll er sehen, wo er bleibt. Ich möchte motiviert werden, durch Geld, Aufstieg, Anerkennung. Aber ist das nicht ein zweischneidiges Schwert?

Früher hieß es mal: Sei fleißig, falle auf, steige auf! Heute hat man einige Jahre einen Arbeitnehmermarkt gesehen, der es außer acht ließ. Man braucht ja “Fachkräfte”. Jetzt taucht plötzlich KI auf, die Wirtschaft schwächelt, und sowieso ist nichts mehr sicher… dann sicher ich mir doch wenigstens meinen Arbeitsplatz.

Hilft meine Arbeit dem Unternehmen? Weiß ich nicht, aber ich mache, was ich machen soll. Blockiere ich andere Abteilungen? Nicht meine Schuld, ich habe die Prozesse nicht gemacht. Unternehmensziele? Mir egal, ich werde für X bezahlt. Dem Unternehmen bin ich sowieso nichts wert. Aber warum sollen dem Unternehmen Mitarbeiter etwas wert sein, wenn sie nicht “Leisten”? Ein “Henne / Ei”-Problem in einer absteigenden Spirale.

Solche Argumentationen haben viele sicher schon mal mit sich selbst geführt, auch Savas und Torben. Ob sie danach handelten, steht auf einem anderen Blatt. Deswegen blättern wir durch die Seiten dieses komplexen Buches und lesen aus unseren Erfahrungen und Meinungen dazu vor.

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