
Natürlich spitzen wir unsere Ohren, wenn wir Egon Schiele lesen. Und natürlich wollen wir wissen, wie diese Familiendynamik im Hause Schiele ausgesehen hat. Denn immerhin hat sich Anton Peschka mit ihm verschwägert. Eine harte Konkurrenz, der er sich da ausgesetzt hat. Wer käme da nicht unter Druck. Jedenfalls bietet die Ausstellung im Wien Museum eine seltene Gelegenheit, da ein bisschen mehr zu erfahren. Und ein paar ganz wunderbare Arbeiten vom Egon sind auch zu bewundern. "Mutter und Kind" ist ein Weltwunder und würde eine eigene Folge rechtfertigen. Und wenn wir ehrlich sind: das ist der wahre Grund, sich diese Ausstellung anzusehen. Ganz toll finden wir, dass Anton Peschka jun. die Sammlung der Stadt Wien vermacht hat. Dass Ursula Storch in Pension geht ist unverständlich. Wir hoffen sehr, dass sie der Kunstlandschaft dieser Stadt erhalten bleibt! Ab ins Wien Museum und viel Spaß beim Hören ...
Kontakt: [email protected]
Redaktion: Alexander Giese
Musik & Produktion: Matthias Jakisic
Sprecherin: Sarah Scherer
Cover: Markus Lettner
May 15
42 min

Für den Einen geht es in die eine Richtung, für den Anderen geht es in die Entgegengesetzte. Herbert war stets im "Team Bellotto" und findet jetzt mehr und mehr Gefallen an seinem Onkel. Ich hingegen zählte mich immer dem "Team Canaletto" zugehörig und schwenke nun in Richtung seines Neffen! Mich würde ja interessieren, wie es Anderen in dieser Frage geht. Beide kommen im Rahmen der aktuellen Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien sehr gut zur Geltung. Wir waren dort und haben darüber gesprochen. Über die Bilder, die Beziehung der beiden zueinander und wie uns die Ausstellung ganz allgemein gefällt. Allzu viel möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Eines kann ich aber verraten: wir empfehlen den Besuch der Ausstellung. Ob man sich unseren Podcast davor, danach oder während dessen anhört, bleibt jedem selbst überlassen! Viel Spaß im KHM!
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Redaktion: Alexander Giese
Musik & Produktion: Matthias Jakisic
Sprecherin: Sarah Scherer
Cover: Markus Lettner
May 1
39 min

Über kaum etwas spreche ich lieber, als über Herzensprojekte. Michael Huey hat fünf Jahre an seinem Buch gearbeitet und es strahlt viel Leidenschaft und Liebe aus. Es trägt den Titel "Unpredictable Weather" und erzählt die turbulente Lebensgeschichte von Graf Felix "Wette" Schaffgotsche. Der Autor hatte Zugriff auf das Familienarchiv und er legt ein Buch vor, dass nichts unausgesprochen lässt. Der Album Verlag bring einmal mehr ein Buch heraus, dass diese, unsere Welt reicher macht. Es wäre ewig schade, wenn es nicht auf dieser Welt wäre. Geschrieben hat es Michael Huey auf Englisch, seiner Muttersprache. Die Primärquellen verleihen dem Buch eine Note des Autobiographischen. Über diesen Spagat sprechen wir im Gespräch ebenso ausgiebig, wie über alles andere. So ist die Überlänge zu erklären. Aber manchmal dauert es eben länger, weil es so sein muss! Viel Spaß beim Hören und bis bald ...
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Redaktion: Alexander Giese
Musik & Produktion: Matthias Jakisic
Sprecherin: Sarah Scherer
Cover: Markus Lettner
Apr 15
2 hr 30 min

Es war ein kalter, windiger Jännerabend! Ich saß im Burgtheater und schon kurz nach Beginn der Vorstellung beschlich mich ein seltenes Gefühl. Ich wollte nicht, dass dieser Abend ein Ende finden würde. Nicht, weil ich nicht zurück in die Kälte wollte! Das, was ich sah und hörte hatte mich in seinen Bann gezogen. Gespielt wurde die Schachnovelle von Stefan Zweig und Nils Strunk war hauptverantwortlich für meinen Gemütszustand. Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Lukas Schrenk verzaubert er aktuell die (Theater-)Herzen dieser Stadt. Wir haben darüber gesprochen, wie man Publikumsliebling wird und wie man sich davor schützt, auf der Welle des Erfolges davongetragen zu werden. Am Boden bleiben. Das Richtige tun. Nils Strunk ist hinter dem Mikrofon wie auf der Bühne: ernergetisch, sympathisch und authentisch. Ich hoffe sehr, dass sich diese Energie über die Empfangsgeräte auf Euch überträgt und auch wenn es aktuell gar nicht so leicht ist Karten zu ergattern, versucht es ...
Fotocredit: Volker Schmidt
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Website: https://www.gieseundschweiger.at
Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion
Musik & Produktion: Matthias Jakisic
Sprecherin: Sarah Scherer
Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Cover: Markus Lettner
Apr 1
1 hr 38 min

Gelegentlich beschreiten wir neue Wege, plagen uns durch dichtes Gestrüpp und testen, wie dünn das Eis ist. Über EINE Ausstellung zu sprechen ist ja schon eine Aufgabe, derer ZWEI unter die Lupe zu nehmen UND zu vergleichen, ist kompliziert. Und somit werdet Ihr Zeugen eines Neuanfangs. Wir wissen nicht, welche Folgen dieser Versuch nach sich zieht. Vielleicht machen wir das nie wieder ...! Irgendwie hängt das auch davon ab, was Ihr sagt. Lasst uns also bitte wissen, was Ihr denkt. Wir lieben Ferdinand Georg Waldmüller und retrospektiv tut es mir leid, dass wir tendenziell mehr über Gustave Courbet gesprochen haben. Aber so läuft es halt, wenn man unvoreingenommen und ohne Skript ins Gespräch geht. Diese Folge ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir dieses Formal auslegen. Ergebnisoffen und spontan. Wir hoffen natürlich sehr, dass wir Euren Ansprüchen gerecht werden und auch denen der Herren Waldmüller und Courbet. Jedenfalls rufen wir auf zum Besuch beider Ausstellungen. Am besten back to back ... Viel Spaß beim Hören und Schauen!
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Website: https://www.gieseundschweiger.at
Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion
Musik: Matthias Jakisic
Sprecherin: Sarah Scherer
Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Cover: Markus Lettner
Mar 15
43 min

Unsere gemeinsame Leidenschaft für Anton Romako hätte uns auch schon viel früher vor die Mikrofone locken können. Jetzt ist er noch dazu Direktor der Albertina in Wien und damit verantwortlich für unser aller Glück! Ich habe das Gespräch mit Ralph Gleis als große Bereicherung empfunden und ich hoffe, dass es Euch/Ihnen ähnlich ergeht. Denn er ist einer, der weit über den Tellerrand hinausblickt, ohne den Fokus zu verlieren. Das, was wir in den vergangenen 14 Monaten gesehen haben, macht Lust auf mehr. Und da das Haus in diesem Jahr seinen 250 Geburtstag feiert, gibt es viele Gründe zur Vorfreude. Ich habe mit Ralph Gleis über den eigenen Weg in die Kunst gesprochen, aber auch gefragt, wie der Alltag eines Museumsdirektors ausschaut. Viel Spaß beim Hören und ab in die Albertina ...
Foto © ALBERTINA Museum, Wien / Hauswirth
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Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion;
Musik: Matthias Jakisic;
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Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Mar 5
1 hr 4 min

Wenn es in Wien eine Ausstellung zur Geschichte des Europäischen Kunstmarktes gibt, sind wir natürlich mit von der Partie. Außerdem bietet die aktuelle Ausstellung im Gartenpalais Liechtenstein die selten gewordene Gelegenheit, dieses prachtvolle Haus im 9. Bezirk zu besuchen. Die Ausstellung erstreckt sich über beide Geschosse und bringt ganz außerordentliche Glanzstücke zusammen. Eines können wir vorwegnehmen. Ein Besuch wird nicht reichen. Und das ist gar kein Problem. Denn der Eintritt ins Museum ist frei. Es lohnt sich jedoch, das gesparte Geld in die Begleitung einer Kunstvermittlerin zu investieren. Denn die komplizierten Zusammenhänge erschließen sich einem leichter, wenn man da und dort ein paar Hinweise erhält. Wir haben jedenfalls unser Lieblingsstück gefunden ...
Foto: LIECHTENSTEIN, The Princely Collections, Vaduz-Vienna
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Feb 15
48 min

In sehr regelmäßigen Abständen zieht es mich ins Dommuseum neben dem Stephansdom in Wien. Denn die Ausstellungen, die dort zu sehen sind, sprechen mich auf sehr vielen unterschiedlichen Ebenen an. Wieso das so ist, versuche ich mit der Direktorin des prämierten Hauses zu erforschen. Johanna Schwanberg steht schon seit den ersten Stunden des Podcast auf meiner Wunschliste. Jetzt hat es geklappt. In der vergleichsweisen ruhigen Zeit haben wir uns zusammengesetzt und über das breite Spektrum ihres Tuns gesprochen. Neben ihrer Tätigkeit im Museum, vermittelt sie im Radio und in den Hörsälen dieses Landes. Sie ist eine vertraute Stimme auf Ö1 geworden und die Vorlesungen an der Uni sprengen regelmäßig die Kapazitätsgrenze. Was macht sie richtig? Für mich ist das eindeutig zu erklären: sie entfacht Leidenschaft für die Kunst. Und dafür ist ihr gar nicht genug zu danken. Viele Spaß beim Hören und bis demnächst ...
https://dommuseum.at
Foto: Marlene Fröhlich
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Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Feb 1
1 hr 23 min

Sebastian Haselsteiner trägt zwei Herzen in der Brust. Ohne sich für das Eine oder gegen das Andere entscheiden zu müssen, gelingt es ihm, Balance herzustellen. Die Strabag baut so gut wie alles, was es zu bauen gibt. Die Kunst spielt bereits seit mehreren Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Für die interne Kommunikation genauso wie für die Aussenwirkung des Unternehmens. Die Kunst wird aber nicht zum Brückenbauer degradiert. Sie nimmt im Unternehmen eine zentrale und immer mehr unverzichtbare Rolle ein. Sebastian Haselsteiner hat im vergangenen Jahr einen entscheidenden Transformationsprozess in die Wege geleitet und erfolgreich abgeschlossen. STRABAG ART ist ein weithin sichtbares Zeichen, wie es gelingen kann, zwei scheinbar unvereinbare Welten in Gleichklang schwingen zu lassen. Viel Spaß beim Hören ...
fotocredit: Mafalda Rakoš
https://strabag.art
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Musik: Matthias Jakisic;
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Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Jan 15
1 hr 7 min

Die Ausstellung "Wotruba International" im Belvedere 21 hat für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Nicht nur, dass Fritz Wotruba hierzulande unbestritten zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt, hat man sich dafür entschieden, bei der Präsentation neue Wege zu gehen. Mit dem Architekturbüro The Next Enterprise hat man sich vor allem Augen an board geholt, die das Werk dieses Ausnahmekünstlers von einer anderen Perspektive erfahren lassen. Die Rede ist von einem Catwalk, einer Arena. Gegen die starke Architektur des Hauses anzukommen ist kein leichtes unterfangen. Aber geht es eigentlich um ein Gegeneinander oder eher um ein Miteinander? The Next Enterprise haben sich erfolgreich zwischen Karl Schwanzer und Fritz Wotruba gestellt. Ohne weder dem einen, noch dem anderen etwas wegzunehmen. Viel mehr noch haben sie es geschafft, eine neue Perspektive auf Architektur und Kunst zu ermöglichen. Bis zum 11. Jänner 2026 habt Ihr noch die Chance, diesen Drahtseilakt anzuschauen und Euch selbst ein Urteil zu bilden. Mir hat das Gespräch mit Ernst J. Fuchs jedenfalls dabei geholfen, meine etwas verkrusteten Meinungen aufzubrechen!
https://www.tne.space
https://www.belvedere.at/press/belvedere-21-museum-fuer-zeitgenoessische-kunst?
fotocredit: Lukas Hämmerle / nextroom
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Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion;
Musik: Matthias Jakisic;
Sprecherin: Sarah Scherer;
Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Jan 6
56 min
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