
Die KI-Revolution ist in vollem Gange - und keiner weiß, wohin sie führen wird. Über dieses "größte Experiment in der Menschheitsgeschichte" diskutieren Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon mit dem KI-Podcaster Fritz Espenlaub. Sein sechsteiliger Podcast "Die OpenAI Story" erzählt die Entstehungsgeschichte von KI, künstlicher Intelligenz: Alles beginnt in einem kleinen Forschungslabor im Silicon Valley, das sich rasend schnell in ein milliardenschweres Tech-Imperium entwickelt. Unter OpenAI Gründer Sam Altman entsteht eine Technologie, von der niemand weiß, ob der Mensch sie auf Dauer kontrollieren kann. Jiffer und Ingo diskutieren mit Fritz nicht nur Chancen und Risiken der KI, sondern auch ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik, Umwelt und Gesellschaft. Über allem schwebe die "Urangst des Menschen, dass er etwas erschafft und dann die Kontrolle darüber verliert", sagt Ingo - ähnlich wie bei Goethes Zauberlehrling: "Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los." Fritz Espenlaub merkt an, dass man schon jetzt die Kontrolle verloren habe. "Wir entwickeln aus Versehen eine Maschine, die nicht nur ein bisschen besser ist als wir, sondern die unglaublich viel besser ist als wir." Im Silicon Valley nenne man das "God in the box", Gott in einer Kiste. Jiffer und Ingo fragen sich, was das für die Zukunft ihrer Kinder bedeutet. Der KI-Podcaster bleibt trotz allem optimistisch: Immer schon sei von neuen Technologien Gefahr ausgegangen, die Lebensbedingungen der Menschen hätten sich dennoch stetig verbessert. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]! Podcast-Tipp: Die OpenAI Story https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/ Podcast-Tipp: Organisiertes Verbrechen - Recherchen im Verborgenen https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:cf4582eaf823db0a/ Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Jul 20
1 hr 1 min

Ein Schock für das politische Washington: Der Republikaner Lindsey Graham stirbt völlig unerwartet an einem Aorta-Riss. Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon würdigen den 71-jährigen Senator als "außenpolitischen Falken" und als "wichtigen Unterstützer der Ukraine". Seine Wandlung in den letzten Jahren vom Trump-Kritiker zum Trump-Vertrauten sehen die beiden allerdings kritisch - und sinnbildlich für den Wandel der Partei von den Reagan-Republicans hin zur MAGA-Partei. Angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Senat könnte es für die Republikaner nun problematisch werden, sagt Jiffer. Sie müssten so schnell wie möglich nach geeignetem Ersatz suchen, damit sie bei den Kongresswahlen ihre Mehrheit behalten. "Für Trump gibt es keine Alternative als die Zwischenwahlen im Herbst zu gewinnen", sagt Jiffer. Um dieses Ziel zu erreichen, scheint ihm fast jedes Mittel recht zu sein. Gerade hat Trump drei Mitglieder einer unabhängigen Wahlkommission gefeuert. Diese Behörde soll eigentlich Sicherheit und Fairness bei US-Wahlen gewährleisten, erklärt Ingo. Möglich wurde Trumps Manöver aber, weil das Oberste Gericht zuletzt die Macht des Präsidenten über unabhängige Bundesbehörden deutlich ausgeweitet hatte. Mit offensichtlichen Folgen. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]! Wie geht es weite mit der Straße von Hormus? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-strasse-hormus-102.html Vom Trump-Gegner zum Trump-Freund https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/graham-politische-karriere-100.html Unser Podcast-Tipp: Wem gehört Wacken? Metal, Mythos und Millionen https://1.ard.de/wacken Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Jul 13
55 min

Dass sich Donald Trump in die Schiedsrichterentscheidung während eines Spiels der US-Mannschaft eingemischt hat und sich dafür lobt, dass eine rote Karte gegen einen US Stürmer zurückgenommen wurde, empört Jiffer und Ingo sehr: "Das ist das, was wir immer im Vorfeld befürchtet hatten, dass Trump mit seinem Gewicht irgendwie so ein Geschmäckle reinbringt", kritisiert Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni. Am Ende schade es vor allem dem US-Team, das unter Generalverdacht gerät, von der FIFA auf Trumps Geheiß bevorzugt zu werden. Die Feierlichkeiten zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit haben unterdessen ihren Höhepunkt erlebt. Dabei wäre die Party in Washington wegen eines Unwetters fast ins Wasser gefallen: "Es war kurios zu sehen, dass sich Tausende in die Museen geflüchtet hatten", schildert Ingo seine Beobachtungen, nachdem die Mall in der US-Hauptstadt wegen des angekündigten Gewitters geräumt worden war. Diejenigen, die gehofft hatten, die Feiern würden die Amerikaner zusammenbringen, mussten nach der Rede des US-Präsidenten enttäuscht sein. Donald Trump lobte sich und schimpfte auf angebliche "Kommunisten", die das Land unterwandern würden, und machte dabei Werbung für seine Wahlrechtsreform, mit der er die Midterms im November doch noch gewinnen will. "Er kann nur eine Art von Rede, bei der er im Wahlkampfmodus ist", bewertet die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon den Auftritt des Präsidenten. Dass in New York die wichtigste Promi-Hochzeit des Jahres gefeiert wurde, ging da fast unter. Dabei zählen Taylor Swift und ihr Ehemann Travis Kelce zu den bekanntesten Persönlichkeiten des Landes. Für ihre Trauungszeremonie wählten sie den Madison Square Garden, in den normalerweise bis zu 20.000 Menschen passen. "Hauptsache keine Drohnen, keine Hubschrauber, die drüber fliegen und Fotos machen. Die Gäste konnten direkt mit ihren großen SUVs hineinfahren, parken und wieder wegfahren, ohne dass die Paparazzi dabei waren. Also: Es war auf jeden Fall privat. Privat nur für 1.000 Gäste", schätzt Jiffer die Megatrauung ohne Presse-Trubel ein. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected] Warum die FIFA eine rote Karte aufhebt - FAQ auf tagesschau.de https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/balogun-rote-karte-trump-infantino-100.html 250 Jahre USA - eine verpasste Chance zur Versöhnung https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-250-jahre-unabhaengig-feier-trump-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!": https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Podcast-Tipp: T.C.Boyle 2036 - Lesung und Gespräch "Buchgefühl" https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4767fcb0783460f5/
Jul 6
50 min

Am 4. Juli feiern die Vereinigten Staaten ihren 250. Geburtstag. Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni nehmen das zum Anlass und fragen: Wie sehr ist das ein Grund zu feiern? Was hat das Land versprochen und gehalten? Und was kehren die Amerikaner lieber unter den Teppich? Sie schauen auf Trumps Geburtstagskalender, der von Militärparade bis Jahrmarkt reicht, und ziehen den Vergleich zur Eröffnung des Obama Presidential Centers in Chicago. Während dort Bruce Springsteen, Bono und Christina Aguilera kamen, sagten bei Trumps Feierlichkeiten immer mehr Stars in letzter Minute ab. Woran das liegt? Trump nutze jede Bühne, als wäre es eine Wahlkampfveranstaltung, meint Ingo: „Er kann diese Trennlinie nicht ziehen zwischen seiner Agenda und dem Präsident-für-alle-Sein. Diese Feierlichkeiten sind nicht nur für die MAGA-Basis." Die beiden tauchen tief in die Geschichte ein: die Einwanderungswellen seit der Gründung des Landes, den Gründungsmythos und den American Dream. Ingo erinnert an Jiffers Stiefvater Coach, der in New Orleans aufgewachsen ist und die Rassentrennung noch selbst erlebt hat: „Er musste noch am Hintereingang eines Restaurants sein Essen abholen. Das Geld haben sie genommen. Aber vorne durch die Haupttür reingehen, sich an den Tisch setzen – das durfte er nicht." Viele Jahre später blicken er und seine fünf Geschwister auf erfolgreiche Karrieren zurück – als Politiker, Anwalt und Football-Coach. Der Traum vom Aufstieg durch harte Arbeit hat viele Generationen von Einwanderern nach Amerika gezogen. Doch Jiffer fragt sich, wie viel davon noch übrig ist in einem Land, in dem Einwanderungsbehörden durch die Städte patrouillieren und Menschen allein wegen ihrer Hautfarbe kontrollieren. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected] Alle Folgen des Podcasts „Amerika, wir müssen reden!": https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Podcast-Tipp: NDR Zeitkapsel – neue Staffel ab dem 02.07.2026 https://www.ardsounds.de/sendung/zeitkapsel/urn:ard:show:7bfa3eb2144cdb14/ Weltspiegel Beitrag: USA: 250 Jahre Unabhängigkeit - Wilder Westen und dunkle Geschichte https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/usa-250-jahre-unabhaengigkeit-wilder-westen-und-dunkle-geschichte/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS84YzkwYTNkMi1mODljLTQ4YmEtYjM5OC0wODJhNWYyZTBhNzk Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Jun 29
1 hr 2 min

Hochsommer, Open-Air-Konzerte und Fußball-WM. Jiffer und Ingo freuen sich über die Siege der amerikanischen und deutschen Nationalmannschaft, wobei sie Stürmer Undav genauso überzeugt wie der Sommerhit 2026 - "Du bist gut genug". Besonders beeindrucken sie die Fans aus aller Welt. "Schau nach Houston, 30.000 Niederländer hüpfen von links nach rechts, in Boston haben die Schotten für doppelt so viel Bier-Umsatz gesorgt wie am St. Patrick’s Day", erzählt ARD-WM-Reporter Martin Roschitz im Podcast. Auch wenn sich die drei einig sind, dass nicht alle Fans die einzigartige Atmosphäre genießen können: Nicht jeder darf einreisen. "Das ist die Schattenseite, das betrifft vor allem Anhänger von Teams aus Teilen Afrikas", berichtet Martin Roschitz. Denn die strengen Einreisebestimmungen der USA gelten auch während der Weltmeisterschaft. Nach einer Niederlage sieht im Moment der Iran-Deal nach den ersten Gesprächen in der Schweiz aus. Für die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon gibt es bereits einen Gewinner: "Der Iran ist jetzt in einer besseren Position als vor dem Krieg". Auch Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni teilt die Einschätzung seiner Frau. "Man hat den Eindruck, dass Donald Trump gesagt hat: Es ist egal, was es kostet, Hauptsache, dieser Krieg endet, und ich kann es als erfolgreich abgeschlossenen Deal verkaufen". Beide vermissen viele Details in dem bisher unterzeichneten 14-Punkte-Rahmenabkommen. Die Kritik - auch bei vielen republikanischen Abgeordneten - ist laut und sorgt für reichlich Verdruss. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected] Stand der USA-Iran-Verhandlungen https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-verhandlungen-128.html Was in der Absichtserklärung steht https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/abkommen-usa-iran-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - der Tod Escobars bei der WM 1994 https://1.ard.de/tatortgeschichte
Jun 22
48 min

Ein Kampfsportspektakel der besonderen Art, das US-Präsident Trump zu seinem Geburtstag (und zum 250. des Landes) auf dem Südrasen des Weißen Hauses inszenierte: In einer Käfigarena gingen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer aufeinander los. Die Show erinnerte an die Kämpfe der Gladiatoren im Alten Rom, „Brot und Spiele“ oder vielmehr „Blut und Spiele“, stellen Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon fest. Eine Demonstration von Macht, Stärke und Dominanz, meint der Tagesthemen-Moderator. „So ein Spektakel lenkt ab von dem, was derzeit nicht so gut läuft: Trumps schlechten Umfragewerten, den hohen Spritpreisen oder der steigenden Inflation.“ Jiffer sagt, eine derartige Vermischung von Amt und Entertainment – und dann noch auf Kosten der Steuerzahler – habe es in der US-Geschichte noch nie gegeben. Ingo und Jiffer freuen sich über den Beginn der Fußball-WM und den Sieg der New York Knicks bei den NBA-Finals. Und sie fragen sich, wie der von Trump angekündigte „Deal" im Iran-Krieg zu deuten sei. Typisch Trump, meinen die beiden, eine chaotische Absichtserklärung mit vielen Fragezeichen, aber vielleicht sei das Teil seiner Strategie. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]! Iran-Deal: Was bedeutet das Abkommen und wie geht es weiter? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-iran-abkommen-102.html Sportschau WM Update als Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/das-wm-update-dein-taeglicher-fussball-podcast/urn:ard:show:58dd726ff31243c3/ Podcast-Tipp: Sport inside – Dein Deep Dive in den Sport Spielfeld der Macht: Die USA und der Sport https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a79a0c6a3b9f18dd/ Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Jun 15
46 min

US-Präsident Donald Trump liebt die große Bühne – und deswegen versäumt er keine Gelegenheit, um sich bei großen Sport-Events selbst in Szene zu setzen: ob beim großen NBA-Finale der New York Knicks im Madison Square Garden oder bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land. "Trump sucht die Gewinnerkultur im Sport", so Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni. Zusammen mit seiner Frau Jiffer Bourguignon stellt er allerdings fest, dass es für Trump in letzter Zeit nicht nur Siege gab, sondern auch jede Menge Niederlagen. Jiffer nennt es "Risse im Fundament": wenn zum Beispiel das US-Repräsentantenhaus, in dem eigentlich Trumps Republikaner die Mehrheit haben, FÜR eine Resolution stimmt, die die militärischen Maßnahmen der US-Regierung im Iran einschränkt. Eine Mehrheit der Abgeordneten votierte außerdem FÜR ein Ukraine-Hilfspaket – und GEGEN den SAVE-Act, die von Trump geforderte Wahlrechts-Reform. "Die Geschlossenheit der Republikaner beginnt zu bröckeln", beobachtet Jiffer. Denn auch was seinen Entschädigungsfonds oder die geplante Umbenennung des Kennedy Centers angeht, ist Trump derzeit nicht gerade auf der Gewinnerspur. "Es läuft gerade nicht so für Trump", resümiert Ingo. Ob sich Trumps miserable Umfragewerte bis zu den Zwischenwahlen im November wieder erholen werden, hängt womöglich auch von der Dauer des Iran-Kriegs ab – und auch da scheint die Lage weiterhin festgefahren. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an [email protected]! TV-Tipp: Spielfeld der Macht – Die WM in Trumps Amerika https://1.ard.de/spielfelddermacht US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Iran-Krieg https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-repraesentantenhaus-iran-krieg-100.html Die FIFA WM 2026 auf sportschau.de https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2026 Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: 0630 - der News-Podcast https://www1.wdr.de/radio/1live/podcast/0630/index.html
Jun 8
44 min

Die Fußball-WM 2026 wird die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten und sie findet vor allem mitten in Donald Trumps Amerika statt. Kurz vor dem Eröffnungsspiel am 11.6. blicken Ingo Zamperoni und Sportjournalist Philipp Awounou auf ihre gemeinsame ARD-Dokumentation "Spielfeld der Macht - Die WM in Trumps Amerika". Für den Film sind sie quer durchs Land gereist, um zu zeigen, wie Fußball zur politischen Bühne und der Sport zum Schauplatz gesellschaftlicher Konflikte wird. Im Podcast sprechen die beiden darüber, welche Bedeutung Sport für Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner und ihren Präsidenten hat. "Für Trump ist Sport die perfekte Bühne: Es geht ums Gewinnen und darum, Stärke zu zeigen", so Ingo. Eine große Rolle spielt die Frage, welche Rolle Athletinnen und Athleten bei gesellschaftlichen Debatten spielen sollten. Sollten sie sich klar positionieren und als Aktivisten auftreten? Philipp glaubt, dass viele Spieler und auch Fans "keinen Bock mehr darauf haben". Jürgen Klinsmann, den Ingo für die Doku interviewt hat, sagt dazu: "Am Ende fragt keiner, wie habt ihr euch positioniert, sondern alle sagen nur: Warum habt ihr die WM vergeigt, wenn es wieder nach hinten losgeht". Politisch ist die Folge aber trotzdem. Ingo und Philipp diskutieren über ICE-Razzien, die angespannte Beziehung der USA zu den WM-Mitgastgebern Mexiko und Kanada sowie die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf das Turnier. Kann die WM also Menschen trotz politischer Gräben zusammenbringen? Eins steht fest: Fußball muss sich in den USA seinen Platz erst erkämpfen, er steht noch immer im Schatten von Football, Basketball und Baseball. Allerdings: "In den USA ist der Frauenfußball teilweise stärker aufgestellt als der Männerfußball - sowohl bei den Erfolgen als auch beim Interesse der Fans", sagt Philipp. Jiffer Bourguignon freut sich ebenfalls auf das Turnier und ist am kommenden Montag wieder im Podcast zu hören. Ihr habt Fragen zur WM in Amerika? Schreibt an Jiffer und Ingo - [email protected] TV-Doku: "Spielfeld der Macht - Die WM in Trumps Amerika" https://1.ard.de/spielfelddermacht Ticket-Ärger vor der WM beschäftigt US-Justiz: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wm-tickets-ermittlungen-100.html Podcast-Serie "Behind the Games" über FIFA-Präsident Gianni Infantino: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0c446cc11df82764/ Podcast-Tipp: 11KM über Myanmar und Umweltprobleme beim Abbau von Seltenen Erden: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4fcefafb18c6d038/ Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Jun 1
53 min

Mit dem Ende von Stephen Colberts "Late Show" verlieren die Zuschauer einen sehr beliebten Satirike-Sendung. Egal ob Obama, Biden oder Trump - alle wurden bislang durch den Kakao gezogen. Der amtierende US-Präsident versteht aber offenbar keinen Spaß und macht in einem KI-generierten Video einen Freudentanz, nachdem er zuvor den Moderator am Kragen gepackt und in einer Mülltonne entsorgt hatte. Stargast Paul McCartney zieht auf seine Weise Bilanz in der letzten Show: "Amerika war immer das Land der Freiheit und der größten Demokratie - hoffentlich ist es das immer noch." Der Sender CBS beendet die Zusammenarbeit mit Steven Colbert offiziell aus wirtschaftlichen Gründen. Neben den 2,5 Millionen Zuschauern wird ihn auch Jiffer Bourguignon vermissen, weil in den Late-Night-Shows der Wahnsinn der vergangenen Jahre immer gut eingeordnet wurde. "Das erleben wir ja auch in Deutschland mit extra 3 oder der heute-show, dass man da noch ein bisschen satirisch zuspitzen kann, wie wir es im Nachrichtenfernsehen nicht können", bedauert Ingo Zamperoni das Aus der TV-Sendung. "Wir können uns glücklich schätzen, dass wir elf Jahre hier sein durften", sagte Colbert dem enttäuschten Publikum und spart sich Kritik am Sender oder der Regierung. Dabei erinnert ausgerechnet Trumps neu aufgelegter Entschädigungsfonds Ingo und Jiffer an Selbstbereicherung in autokraten Staaten. In einem Vergleich mit dem Justizministerium hatte Trump nach seiner Klage gegen den Staat auf zehn Milliarden Dollar Schmerzensgeld verzichtet und könnte im Gegenzug ausgerechnet seine Anhänger mit Steuergeldern entschädigen, die nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 strafrechtlich verurteilt worden waren. Warum auch Republikaner die Idee für eine "Riesendummheit" halten, erklären die beiden Hosts ausführlich in dieser Folge des Podcasts. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt gerne Lob oder Kritik an [email protected] So lief die letzte Sendung von Steven Colbert https://www.tagesschau.de/kultur/colbert-letzte-show-100.html US-Senat kritisiert Entschädigungsfonds https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-senat-trump-streit-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Podcast-Tipp: Die OpenAI-Story https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html
May 25
36 min

„Alles, was ich sagen kann, ist, dass es ein großer Erfolg war“, ruft der US-Präsident den wartenden Reportern zu. Die Reise nach Peking habe gute Ergebnisse gebracht, mehr als 200 Boeing-Flugzeuge wollen die Chinesen kaufen, dazu mehr Lebensmittel importieren. Im Gegenzug dürfen chinesische Firmen High-Tech-Computerchips in den USA kaufen. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni kann die präsidiale Euphorie nicht teilen, auch weil nur „die amerikanische Seite das verkündet hat und die Chinesen sich bedeckt gehalten haben“. Trump war auf dem Gipfel der beiden mächtigsten Männer der Welt sichtlich beeindruckt von Gastgeber Xi Jinping. „Er hat die Faszination für große, starke Männer der Geschichte, von Alexander dem Großen bis Xi, Putin und so weiter, und er sieht sich als Teil dieses exklusiven Clubs“, schätzt die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon die Gefühlswelt des US-Präsidenten ein. Und so hat Trump es auch hingenommen, als der chinesische Präsident die Ansprüche auf Taiwan ungewöhnlich deutlich reklamierte und sich amerikanische Einmischung verbat. „Taiwan ist der Elefant im Raum, darüber zu sprechen ist immer unangenehm, es ist der Punkt, wo die Seiten 'agree to disagree'“, so beschreibt Jiffer den jahrzehntelang geübten Umgang zwischen den USA und China. Dass Trump nach dem Besuch die militärische Unterstützung für Taiwan zur Verhandlungsmasse mit Peking erklärt hat, besorgt Jiffer und Ingo. Weil China schon jetzt ein Quasi-Monopol für die wichtigen seltenen Erden habe und auch noch die Produktion von High-Tech-Computerchips kontrollieren würde, wenn Taiwan an die Volksrepublik fallen würde. Damit lägen zwei entscheidende Schlüsseltechnologien der Weltwirtschaft in den Händen Chinas. „Dass Taiwan überhaupt auf die Agenda gesetzt wurde, kam nicht von den Amerikanern, das hat Xi so gesetzt“, erläutert Ingo. Alles in allem sei der Gipfel kein erfolgreiches Treffen gewesen, da ist sich das Ehepaar einig. Zumal auch keine gemeinsamen Pläne für die Lösung im Iran-Krieg entwickelt werden konnten. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an [email protected]! Treffen von Trump und Xi - Kooperation statt Konfrontation? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-treffen-trump-xi-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier findet ihr das Video "Stabile Zeitenlage" im YouTube-Kanal der tagesschau: https://1.ard.de/US-Superwaffe_STABILEZEITENLAGE?p=awmr
May 18
40 min
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