Show notes
Vor dem Hamburger Oberlandesgericht beginnt heute (14. Oktober) der erste Prozess rund um die Nord-Stream-Explosionen im September 2022. Angeklagt ist der Ukrainer Serhji K. Ihm werden Kriegsverbrechen und das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen. Er soll das Sabotageteam geleitet haben, das die Gaspipelines Nord-Stream 1 und 2 in der Ostsee sprengte. Zur Aufarbeitung vor Gericht kommt die politische, denn Deutschlands Nord-Stream Geschichte gleicht einem Polit-Krimi. Was ist vom Prozess zu erwarten? Wie wahrscheinlich ist eine staatliche ukrainische Beteiligung? Wo steht die politische Aufarbeitung? Andrea Beer diskutiert mit Steffen Dobbert – Journalist und Autor; Prof. Dr. Claudia Kemfert –Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin; Holger Schmidt – SWR-Journalist und ARD-Geheimdienstexperte


