Show notes
Achtung, Achtung! Hier spricht die Internetpolizei. Ihr Smartphone wurde wegen Verdachts auf illegale Inhalte gesperrt. So oder so ähnlich plant es die EU-Kommission mit ihrem neuen Gesetzesvorschlag. Die sogenannte Chatkontrolle soll der große Rundumschlag sein, im Kampf gegen die Verbreitung von Material im Internet, das den sexuellen Missbrauch von Kindern darstellt. So richtig und ehrenwert diese Absicht zwar ist, so katastrophal wäre die Umsetzung dieses Gesetzes.Denn alle sind sich einig: Es ist totaler Nonsens. Technologisch nicht umsetzbar und größtenteils nutzlos im Kampf gegen die Verbreitung illegaler Inhalte. Darüber hinaus, quasi als Kollateralschaden, wäre eine solche anlasslose Totalüberwachung aller Endgeräte und verschlüsselter Kommunikation von Messengerdiensten in der EU die de facto Abschaffung des Briefgeheimnisses und der Privatsphäre im digitalen Raum.Jedoch versuchen Jan und Patrick in dieser Folge der Frage auf den Grund zu gehen, warum zur Hölle die EU-Kommission so etwas überhaupt versucht. Leben EU-PolitikerInnen und EU-BürgerInnen etwa in zerteilten Zukünften?---0:00 Intro1:02 Was ist die Chatkontrolle?3:10 Gesetzesvorschlag der EU7:45 Technologische Umsetzung13:19 Ein Rezept für Erdbeermarmelade17:28 Warum macht die EU das?---Jan Claas van Treeck, PhD (Techtheoretiker, Dozent an der Hochschule Fresenius Hamburg) Twitter: @jcvantreeckPatrick Buchholz (Kulturtechnologe & web3 Raumzeit-Künstler) Twitter: @pb_cultechDavid Friedrich (Sound Design & Audio-Engineering) Website: www.davids-digital.me---Quellen und weitere InformationenJan Claas van Treeck, PhD | Techtheoretiker, Professor an der Hochschule Fresenius Hamburg | LinkedInPatrick Buchholz | Cyberspace Defender, Distribution & Channel Manager bei Cybereason | LinktreeDavid Friedrich | Sound Design & Audio-Engineering | LinkedIn



