ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid
ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid
Gerhard Schmid
Erwin Leder im ZEITGESPRÄCH 92 mit Gerhard Schmid
40 minutes Posted Jul 12, 2024 at 10:00 am.
Österreichischer Film: Gesellschaftliche Relevanz und Unterhaltung
Vielseitiger Lebenslauf: Musik, Tanz, Malerei, Schauspiel
Musikalische Einflüsse: Jazz, Vienna Art Orchestra, Avantgarde
Erinnerungen an die Jugend in Ips und musikalische Einflüsse
Beginn im Fernsehen: Erster Fernsehfilm mit Christoph Waltz
Bedeutung des österreichischen Films und historische Aufarbeitung
Filmförderung in Österreich: Entwicklung und aktuelle Situation
Kulturbudget und Filmförderung: Unterfinanzierung der Kunst und Kultur
Vergleich mit Bundesheer-Budget: Ungleichgewicht in den Ausgaben
Sozialdemokratische Perspektive: Bedeutung von Bildung und Kultur
Familiengeschichte: Humanismus und Engagement
Erinnerung an Befreiung vom Nationalsozialismus und Engagement
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Show notes
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.

Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen. 

In dieser Episode der „ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid ist Erwin Leder zu Gast. Der vielseitige Schauspieler und Aktivist erzählt seine beeindruckende Lebensgeschichte und teilt Einblicke in seine Zeit am Reinhardt-Seminar. Erwin Leder berichtet über den Einfluss des Films "Das Boot" auf seine Karriere und reflektiert über bedeutende Werke wie "Schindlers Liste" und "Angst“. Auch die soziale Lage von Künstler*innen und die prekären Arbeitsbedingungen vieler Kunstschaffender in Österreich sind Thema des Gesprächs. Als Vorsitzender der Gewerkschaft der Freischaffenden setzt er sich für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Anerkennung der Kultur- und Kunstszene ein. Und er stellt klar, dass eine angemessene finanzielle Unterstützung für Kunst und Kultur nicht nur den Künstler*innen zugutekommt, sondern auch der Gesellschaft als Ganzes.
 
Mit großem Respekt erzählt er von den humanistischen Werten, die ihm sein Vater, ein Arzt, der während des Zweiten Weltkriegs in einem Kriegsgefangenenlager in Weißrussland tätig war, vermittelt hat. 
 

Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.