Show notes
Nils Krack hatte seine ersten Berührungspunkte mit Landwirtschaft und Fermentation schon als Teenager, bevor ihn ein Praktikum bei Rainer Schnaitmann endgültig in den Weinbau gezogen hat. Der heute 26-Jährige hat schon einiges gesehen: Nach der Ausbildung gings zum Studium nach Geisenheim und parallel zu Stationen bei Weingütern wie Peter Jakob Kühn, Roland Velich, Claus Preisinger sowie ins Burgund zu Les Horées und Comte Liger-Belair. Die biologische bzw. biodynamische Arbeitsweise der Weingüter hat ihn geprägt.Heute lebt er größtenteils im Burgund und arbeitet bei Bastian Wolber, während er parallel sein eigenes Projekt im Neckartal aufbaut. Auf inzwischen rund 1,5 Hektar steilen Muschelkalk-Terrassenlagen entsteht Riesling in kleiner Menge und bald auch Lemberger, die bewusst gegen den württembergischen Mainstream stehen: mit klarem Fokus auf den Kalkboden, Ausbau im Holzfass und langem Hefelager.Zwischen zwei Weinwelten pendelnd, mit minimaler Infrastruktur und viel Anspruch, verfolgt Nils konsequent seinen Weg – und sieht dabei für die ganze Region enormes Potenzial.



