Show notes
In dieser Folge von Verzwickte Geschichte beschäftigen wir uns mit dem längsten Bürgerkrieg der westlichen Hemisphäre: dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Nach über 60 Jahren bewaffneten Kampf, der eine ganze Gesellschaft in ein Traumata versetzt hat, mehr als 220.000 Todesopfer und über 6 Mio. Vertriebenen hervorgerufen hat, unterzeichneten die größten Konfliktparteien, die FARC und die kolumbianische Regierung, 2017 offiziell einen Friedensvertrag, der dem Konflikt zumindest offiziell ein Ende gesetzt hat. Welche Ursachen dem Konflikt zugrunde liegen, wie die Auseinandersetzung verlaufen ist, inwiefern die ursächlichen Probleme 2017 gelöst wurden, welche Rolle das Konstrukt Nationalstaat spielt und ob wir heute von Frieden in Kolumbien sprechen können, besprechen Dr. Christian Cwik und Christoph Halm, die selbst vor Ort gelebt, gearbeitet und in zahlreichen Forschungsreisen Gespräche mit Mitgliedern der Regierung, NGOs, Journalisten, Paramilitärs, Guerilla-Kämpfer und indigenen Gruppen geführt haben.KapitelmarkenQuellen:Christoph Halm: Frieden in Kolumbien? Konfliktlösungsansätze in Vergangenheit und Gegenwart, 2018Comisón Histórica del Conflicto y sus Víctimas, Contribución al entendimiento del conflicto armado en Colombia, 2015Pécaut, Daniel, Las FARC – ¿Una guerrilla sin fin o sin fines?, 2008Werner Hörtner: Kolumbien am Scheideweg – Ein Land zwischen Krieg und Frieden, 2013Werner Hörtner: Kolumbien verstehen: Geschichte und Gegenwart eines zerrissenen Landes, 2007Redaktion: Janna Gutenberg, Dianne Violeta Mausfeld & Christoph Halmweitere Infos auf: www.verzwickte-geschichte.deInstagram: verzwickte_geschichteKontakt & Themenvorschläge: [email protected]

