In der ersten Hochphase des Kalten Krieges in den 1950er Jahren hielt die Angst vor einem Atomkrieg die Weltöffentlichkeit in Atem. Angesichts der drohenden Verwüstung ganzer Kontinente und verheerenden Auswirkungen auf die Zukunft des gesamten Planeten stellte sich die Frage nach Sinn und ethischer Vertretbarkeit dieser Waffen und damit des modernen Krieges überhaupt neu. Auch in den Religionsgemeinschaften wurde kontrovers diskutiert. Papst Pius XII. äußerte sich immer wieder in Ansprachen. Wie bewertete der Papst den Atomkrieg? Was für eine Geschichte steckt hinter seinen öffentlichen Äußerungen? Und welche Rolle spielte der deutsche Jesuit Gustav Gundlach dabei? Sascha Hinkel und Michael Pfister gehen diesen Fragen nach und berichten aus ihrem Projekt am Exzellenzcluster „Religion und Politik“.
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