Digital Insurance Agenda
Aus der Idee entstanden, eine Veranstaltung zu etablieren auf der Insurtechs und etablierte Versicherer ihr Netzwerk erweitern können, fand die DIA zum ersten Mal 2016 in Barcelona statt. Roger Peverelli und Reggy de Feniks, wollten damit aus bisherigen Konferenzen, die sie besucht hatten, lernen und Dinge verändern. So erzählt uns auch Ingolf, der selbst bereits zweimal die DIA besuchte und dieses Jahr bei der DIA Amsterdam, zusammen mit Walter Capellmann, SCIP präsentierte, von der besonderen Atmosphäre vor Ort.Was die DIA aber auch besonders macht, ist die Art der Präsentationen. Power Points sind strikt verboten, stattdessen muss innerhalb von acht Minuten frei vorgetragen werden. Das macht die Vorträge spannender und persönlicher.
Dieses Jahr findet die DIA noch ein zweites mal statt: vom 28.09.-20.09. in München. Auch wir von sum.cumo Sapiens werden dort wieder vortragen!
Außerdem gibt es große Pläne für die Zukunft: Nächstes Jahr soll neben London, Paris und Tel Aviv noch weitere Stationen geplant sein. Eins ist auf jeden Fall klar, durch die Digital Insurance Agenda, wird Innovation in der Versicherungsbranche gefördert und digitale Prozesse vorangetrieben. So wird bei den doch oft eher konservativen etablierten Versicherern das Vertrauen aufgebaut, mit kleinen- bis mittelgroßen Insurtechs zusammenzuarbeiten.
Treiber der Innovation
Wo findet eigentlich Innovation in der Versicherungsbranche statt? Wenn es um Technologien geht, wird gerne in die USA herübergeschaut, wo Tech-Giganten wie Google, Apple oder Facebook das Silicon Valley prägen, aber ist das auch richtig im Bezug zu Versicherungsunternehmen? Nein, so sind sich eigentlich alle einig. Roger bietet die nötigen Zahlen. „More innovation is driven by Munich than by slicon valley”Gerade in Hinblick auf die Verkaufsmodelle sind die amerikansichen Versicherer traditioneller, während in Europa mehr auf digital gesetzt wird. Im Vergleich wo mehr Unternehmen mit Insurtechs verknüpft sind, gewinnt München.Trotzdem, so bringt Oli ein, ist das große Innovationsvorbild weiterhin Asien. Auch das ist ein Thema, was bei der DIA nicht zu kurz kommt.Die drei Säulen um einen Versicherer zu digitalisieren
Angenommen, es gibt einen bestrebsamen CEO und einen Versicherer, er noch nicht digital ist: Was ist zu tun?Laut Roger gibt es drei Aspekte die zu beachten sind.- Die Frage des Systems: Natürlich wäre es als erste Zeit das Kernsystem auszutauschen, aber in der Regel sind es viele Systeme, die aneinanderhängen. Also keine einfache Aufgabe, aber die Grundlage um überhaupt starten zu können.
2.Der kulturelle Aspekt: Um zu digitalisieren, muss man sich neuen Prozessen öffnen können und neue Wege einschlagen. Im Gegensatz zur Erschließung von FinTech Unternehmen in der Bankenbranche, ist die Versicherungsbranche zu oft rückwärtsgewandt und zahlengetrieben.
- Digitale Transformation hat eine starke Konnotation auf „digital“, aber vor allem geht es um die Transformation. Für Transformation reicht es nicht nur aus, digitale Unterschriften einzuführen. Digitalisierung bringt uns den Vorteil Daten zu sammeln, die wiederum genutzt werden können um das Erlebnis der Nutzer zu prägen, mit all den unterschiedlichen Identitäten.
Mehr zum Thema Innovation und Digitalisierung der Versicherungsbranche hört in der ganzen Episode #54 von sum.talk.
sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.

