Heute zu Gast ist Roland Reithofer, wir sind wieder einmal – coronabedingt – über den Laptop miteinander verbunden.
Roland Reithofer ist, neben Sonja Grabenhofer, der Geschäftsführer der Suchthilfe Wien.
Die Suchthilfe Wien ist eine gemeinnützige GmBH und gehört zur Sucht- und Drogenkoordination in Wien. Sie betreibt Drogenhilfseinrichtungen und Gemeinwesensprojekte, wie z.B. Jedmayer, change & streetwork in der Nussdorferstraße, SAM oder Check*it, wo ich bereits hier eine Sozialarbeiterin im Sozial Pod interviewt habe.
„Es gibt Studien, die mittlerweile davon ausgehen, dass eine Beschämung, eine Stigmatisierung von Menschen etwa 10 Jahre der Lebenszeit kostet.“ (R. Reithofer)
Heute sprechen wir über seine Tätigkeit bei der Suchthilfe Wien, wie sie aufgebaut ist, welche Angebote es gibt, was die Ziele der Suchthilfe Wien sind und warum Sucht- und Drogenpolitik auch ein brisantes sozialpolitisches Thema ist.
„Ganz grundsätzlich ist eine Weiterentwicklung (…) eines Konsumraums durchzuführen.“ (R. Reithofer)
Erwähnte Einrichtungen & weitere Infos:
- GANSLWIRT
- JEDMAYER
- CHECK*IT
- PSD WIEN
- SUCHT- UND DROGENKOORDINATION WIEN (SDW): STRATEGISCHE ENTWICKLUNG
- ANTON PROKSCH INSTITUT
- VEREIN DIALOG
- GRÜNER KREIS
- DROGENKONZEPT VON 1999, IN DER FASSUNG VON 2013 (KONZEPT VON DER STADT WIEN LEGITIMIERT)
- ARBEITSSTUDIE VON MARIENTHAL
„Ich wünsche mir, dass wir alle bei Suchterkrankten menschen nicht die KH sondern den Menschen wahrnehmen.“ (R. Reithofer)



