Show notes
Wenn es knallt, muss sie nicht dabei sein. Deshalb, so sagt Theresa Breuer, sei sie keine Kriegsreporterin, aber eine Krisenreporterin. Die Wiesbadenerin, die jetzt in Berlin lebt, bereist den Nahen und den Mittleren Osten seit rund eineinhalb Jahrzehnten. Und man hat den Eindruck, sie lässt nichts aus: Afghanistan, Syrien, Libanon, Ägypten, Irak, Palästina und Israel. Das alles begann mit einem Praktikum bei der Allgemeinen Zeitung in Mainz, erzählt Theresa Breuer im Podcast „Schröder trifft“. Irgendwann hatte sie den Eindruck, ihre nähere Umgebung verstanden zu haben. Da brach sie auf. Das Besondere in scheinbar einfacher Umgebung reizt ihre Neugier: palästinensische Bierbrauer, irakische Rennfahrerinnen, afghanische Bergsteigerinnen. Bei letzteren verließ die überzeuge Feministin ihre beobachtende Position und half bei diesem Filmprojekt tatkräftig mit, dass es der ersten afghanischen Frau gelang, den Gipfel des höchsten Berges Afghanistans, des Noshaq, zu erklimmen.

