Jochen Stelter ist der Hauptstadtzauberer. Angefangen hat er in einem Mitmachzirkus. Heute verzaubert er unter anderem Urlauber auf Kreuzfahrtschiffen und kann für private oder Firmenfeiern gebucht werden.
Doch was hat Zauberei mit der Psychologie zu tun? Diese Frage steht heute im Mittelpunkt des Podcasts.
Zauberer und Zaubererinnen sind IllusionskünstlerInnen, die ihrem Publikum zur Unterhaltung sinnestäuschende Kunststücke und Tricks vorführen.
Dabei kann man eine Verbindung zur Wahrnehmungspsychologie erkennen, da unsere Wahrnehmung kein Abbild der Realität, sondern ein Konstrukt des Gehirns und damit eine Illusion ist. Bei der Magie geht es also darum, die Sinne anderer zu manipulieren und zu täuschen. Dies bedeutet, dass die Zuschauer nicht viel von dem sehen, was direkt vor ihren Augen passiert. Und gleichzeitig sehen sie viel, was eigentlich gar nicht da sind.
Indem die ZauberkünstlerInnen ihre Zuschauerschaft anhand derer Reaktionen auf die Show analysieren, gelingt es ihnen, das Publikum zu manipulieren. Jochen Stelter erzählte uns, Menschen, die begeistert sind, eignen sich besser als Freiwillige, als Gäste, die auf seine Tricks skeptisch reagieren. Mit gezielt eingesetzten technischen Mitteln und Ton- sowie Lichteffekten, können dann Illusionen oder Sinnestäuschungen herbeigeführt werden. Einige ZauberkünstlerInnen arbeiten auch mit Hypnose.
Zudem erfahrt ihr hier, wie der Alltag eines Zauberkünstlers aussieht und bekommt durch kleine Geschichten einen Einblick in die Welt der Magie.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110111

