Wenn die Tage plötzlich viel kürzer und dunkler werden, verfallen einige Menschen in eine Winterdepression.
Die Winterdepression ist eine saisonale Depression, genauer gesagt eine saisonal auftretende Störung des Gefühlslebens. Von Jahr zu Jahr kann sie in den Herbstmonaten beginnen, im Frühling vergeht sie wieder. Einige der Symptome, die man fühlen kann, wenn man an einer Winterdepression leidet, sind: sich niedergeschlagen zu fühlen, antriebslos zu sein, ein extremes Schlafbedürfnis zu haben oder unter extremen Heißhunger zu leiden.
Unser heutiger Gast spricht mit uns über seine Erfahrungen mit Winterdepressionen und wie er gelernt hat, Strategien zu finden, um besser durch den Winter zu kommen. Ihm ist es wichtig, andere zu ermutigen, über das Thema Winterdepression zu sprechen. Er hat insbesondere mit schlechter Laune zu kämpfen, kommt morgens nicht gut aus dem Bett und es fällt ihm schwer, seine Komfortzone zu verlassen. Plötzlich werden ganz alltägliche Situationen zu einer Bürde. Der Umzug aus Hongkong nach Deutschland spielte eine wichtige Rolle im Leben unseres Gastes. Dort sind die Tage nämlich länger und die Temperaturen wärmer. Doch auch das Covid-19 Virus erschwert ihm gerade sein alltägliches Leben.
Wenn du dich auch gerade in einer schwierigen Lage befindest oder dir um deine Angehörigen Sorgen machst, lege ich dir ans Herz, entsprechende Hilfe zu suchen. Hier findest du hilfreiche Hotlines:
Info Telefon der Deutschen Depression Hilfe:
0800 / 33 44 533
Überregionale Telefonseelsorge:
0800 - 1110222 (katholisch),
0800 - 1110111 (evangelisch)

