Satte 32 Milliarden Euro verteilt die Regierung laut Wifo zur Teuerungsbekämpfung an die österreichischen Haushalte. Obendrauf schlägt sich die Strompreisbremse mit bis zu vier Milliarden Euro zu Buche, weitere Entlastungen werden diskutiert. In den Genuss dieser Hilfen kommen neben den unteren Einkommensschichten auch Spitzenverdiener:innen und Reiche, was der Politik den Vorwurf der mangelnden Treffsicherheit einbringt.
Statt Unterstützung fordert zeitgleich eine Gruppe von Reichen eine höhere Besteuerung durch Vermögensabgaben. Denn die soziale Ungleichheit hat in Coronakrise und Rekordinflation weiter zugenommen. In Österreich besitzen laut dem Beratungsunternehmen BCG die 400 Superreichen ein Drittel des heimischen Finanzvermögens. Auch deshalb wird die Forderung nach Erbschafts- und Millionärssteuern sowie einer Übergewinnsteuer für Energiekonzerne wieder lauter.
Müssen Vermögende künftig einen höheren Beitrag leisten? Welche Gefahren drohen, wenn die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht? Und welche Maßnahmen der Regierung können Ungerechtigkeiten vermeiden?
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