Hirnforscher Gerald Hüther im Interview.
„Wenn man richtig berührt ist, ist man erwischt. Dann gibt es nichts mehr,
Gerald Hüther ist einer der bekanntesten Neurobiologen im
Hirnforschung und darüber, dass alles noch mehr zusammenhängt, das Hirn sich
noch mehr verändern kann, als bisher gedacht.
Wir haben über die Macht der Gedanken, bzw der Überzeugungen gesprochen.
einzig und allein darum geht, wie sehr man von etwas berührt ist. Denn mit
dieser Energie, dieser Emotion, dieser Überzeugung, ist es möglich alles zu
verändern.
Gerald Hüther sagt:
Berührung ist der Augenblick, wo ich mit mir selbst und meinem eigentlichen wahrhaftigen und inneren Anteil in Kontakt komme, mich wiederfinde. Aus dem verrannten Zustand spüre ich: Moment, da ist etwas in mir, das gar nicht richtig entfaltet ist, nicht richtig leben kann. Dann sind das Sternstunden im Leben. Und dann finden wir wieder zu den wesentlichen, sinnstiftenden Lebensweisen zurück.
Er sagt auch, dass wir alle erst lernen müssen, wie das Leben geht. Also
auch zum wahren Kern zurückfinden.
Außerdem:
- Warum fällt es uns so schwer etwas zu verändern, uns aus
einer misslichen Lage zu befreien. Warum haben wir Angst davor etwas zu verändern,
auch wenn die Situation nicht gut ist. - Warum Corona für jeden persönlich ein Wandel sein kann.
- Warum Schüler vielleicht das erste Mal in ihrem Leben
wirklich etwas lernen. - Warum sich Mütter jetzt wieder in ihre Kinder verlieben.
www.gerald-huether.de

