Die miozäne Pebas-Formation erstreckt sich über mehr als eine Million Quadratkilometer und umfasst heute Regionen in Brasilien, Peru, Ecuador und Kolumbien. Entstanden im Vorlandbecken der aufsteigenden Anden, dokumentieren ihre Ablagerungen ein riesiges Seen- und Sumpfsystem. Berühmt ist die Pebas-Formation nicht nur für ihre außergewöhnlich reichen Fossilien von Mollusken, sondern vor allem für eine bizarre und extrem vielfältige Krokodilfauna.
Hier lebten riesige Kaimane, langschädelige Gaviale, die man sonst vor allem aus Asien kennt, spezialisierte Muschelfresser mit stumpfen Zähnen und sogar Formen, die vermutlich im Schlamm nach Kleinstlebewesen suchten. Gemeinsam mit dem österreichischen Paläontologie- und Krokodil-Enthusiasten Armin Reindl reisen wir in dieses versunkene Südamerika-Paradies und sprechen über Evolution, Anpassung und darüber, warum einige der Krokodile der Pebas-Formation zu den faszinierendsten Spezialisten der Erdgeschichte gehören.
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©Bildcopyright: Denise Seimet



