Mit Flügelspannweiten von über fünf Metern gehörten die Pelagornithidae zu den imposantesten und größten Vögeln, die jemals geflogen sind. Diese sogenannten Pseudozahnvögel überflogen vom Paläozän bis zum Pliozän alle Ozeane und Meere der Welt. Charakteristisch waren ihre knöchernen, zahnähnlichen Fortsätze am Schnabel – eine spektakuläre Anpassung an das Leben als Hochseejäger.
Mit dem Paläornithologen und Ornithologen Gerald Mayr blicken wir auf eine faszinierende Vogelfamilie, die erst vor wenigen Millionen Jahren verschwunden ist, und auf die Frage: Wie konnten Vögel wie Pelagornis chilensis, eine Art aus dem Miozän Chiles, beschrieben von Mayr, mit einer Flügelspannweite von rund 17 Fuß – also über fünf Metern – eigentlich fliegen?
Hier findet ihr den Link zum angesprochenen Paper: https://royalsocietypublishing.org/rsos/article/13/2/251840/480278/The-largest-extinct-volant-bird-Pelagornis-could
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©Bildcopyright: Liz Bradford



