Ich möchte in dieser Episode auf ein Thema eingehen, das vielleicht auch etwas kontrovers ist. Seit der Pandemie werden wir auf allen Kanälen schon fast inflationär mit der Botschaft berieselt, dass wir nur unsere Passion finden müssten und sie zum Beruf machen, damit es uns gut geht, wir endlos glücklich und zufrieden werden. Und im Windschatten dieser Botschaften bekommen wir all die tollen Stories erzählt von der Banker*In die alles hingeschmissen hat und Kaffeeröster*In geworden ist.
Die Annahme, dass man dieses eine Ding finden muss, basiert meiner Meinung nach auf einer Verkettung von Denkfehlern. Die Konsequenz erlebe ich fast täglich in Gesprächen mit Menschen, die einen solchen Weg eingeschlagen haben und nach einer Weile das “böse Erwachen” hatten!
- Es gibt für viele Menschen nicht diese eine vordefinierte Leidenschaft. Sie können dennoch sehr glücklich und zufrieden sein.
- Die Fokussierung auf eine hypothetisch bereits existierende Passion schränkt die Möglichkeiten massiv ein und erhöht damit das Risiko, als “ewig Suchende” zu enden.
- Leidenschaft ist keine Ausgangslage für eine Karriere oder beruflichen Schritt, sie ist das Resultat einer Entwicklung!
Video: Developing a Growth Mindset with Carol Dweck
Buch: So good they can't ignore you (Cal Newport)
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