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Benjamin Pieck
#8 Verliebe dich niemals in dein erstes Produkt
53 minutes Posted Mar 13, 2019 at 10:55 pm.
] Intro und kurze Vorstellung der Gründer Lukas und Tim.
] Die Jungs erzählen wie sie zum Dartsport gekommen sind. Die beiden haben im Rahmen eines Roadtrips nach UK das berühmte Alexandra Palace besucht und sich direkt in den Sport verliebt. Tim beschreibt wie er es mit einer anderen Startup-Idee aus dem Gamingumfeld zu großem Erfolg bringen wollte und gnadenlos gescheitert ist.
] Lukas redet darüber wie orientierungslos er nach seinem Bachelorabschluss war bevor er ein sehr einschneidendes Erlebnis in Form eines schweren Rollerunfalls in Thailand hatte. Er sagt, dass er großes Glück hatte und es nicht selten vorkommt, dass solche Unfälle tödlich ausgehen. Tim wusste zu dem Zeitpunkt nicht wie er die nächsten zwei Monate finanziell überstehen soll. Zu dem Zeitpunkt muss es Schicksal gewesen sein, dass die beiden aufeinander getroffen sind und myDartpfeil gründeten.
] Lukas beschreibt die ersten 6 Monate des Startups. Tim hatte die Idee den Need im Markt zu testen ohne das fertige Produkt schon zu haben. Auf die Idee kam er durch das Buch "Die-4-Stunden-Woche" von Timothy Feriss. Mit Hilfe einer Landingpage und der Möglichkeit zu spenden, sammelten die beiden Jungs direkt mal 150 € ein. Die erste Spende kam bereits nach den ersten 20 Minuten nach Veröffentlichung.
] Die nächste große Idee war eine Crowdfundingkampagne zu starten, um die Entwicklungskosten zu stemmen. Lukas analysiert scharfsinnig anhand von drei ausschlaggebenden Gründen, wieso die beiden Jungs bei dem Versuch gnadenlos gescheitert sind. Tim lädt die Zuhörer ein sich das Crowdfunding-Video von damals auf Youtube anzusehen.
] Lukas empfiehlt allen, die sich mit Onlinemarketing beschäftigen wollen den Youtube-Channel "Mehr Geschäft" von Pascal Fey. Außerdem ist er ein Fan von Thomas Klußmann und seinem Online Marketing Praxishandbuch für KMU's und Startups. Für Fortgeschrittene ist das Buch "Traffic" von Marcel Knopf ein guter Tipp.
] Im letzten Teil der Episode geht um lustige Gründerstories, die unbedingt erzählt werden müssen. Lukas und Tim erzählen wie durch eine Referenz bei Google plötzlich der erste Kunde in der Tür stand und Dartpfeile kaufen wollte. Er dachte, dass myDartpfeil ein Ladengeschäft ist, in dem man shoppen gehen kann.
] Tim haut noch eine zweite Story raus, bei der es um fertige Dartpfeilboxen geht, die über Ebay und Amazon verkauft werden. Da es eine Box gibt, die Flights in Regenbogenfarben beinhaltet, kam er darauf die Box "Pink Floyd" zu nennen. Konsequenz war eine rechtlich wirksame Abmahnung, die das Team heute noch abzahlt. In der letzten Story erzählt Lukas wie Tim blauäugig eine Instagramstory veröffentlich hat, in der man den Quellcode, Passwörter und andere sensible Daten einsehen konnte.
] In der Abschlussrunde frage ich die beiden, wieso Dartpfeilsport ein geiler Sport ist und ob sie sich mit ihrem Startup selbst erfüllt haben. Am Ende beschreiben die beiden, wo sie sich in den nächsten 5 Jahren sehen und dass Zeit in dem Zusammenhang Faktor schlechthin ist.
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Show notes
Ich spreche mit den Gründern von myDartpfeil über Schicksalsschläge, Abmahnungen und die falsche Liebe für das erste Produkt
Das ist die etwas andere Podcastepisode. Denn dieses Mal nehme ich nicht bei einem leckeren Kaffee aus dem heimischen Wohnzimmer auf, sondern aus dem Office von myDartpfeil in Berlin. Die Jungs haben den weltweit ersten Dartpfeilkonfigurator ins Leben gerufen und statten Einsteiger bis Profis des Dartsports mit individuell angefertigten Pfeilen aus ihrem Onlinesortiment aus. Lukas und Tim beschreiben mit ihren Gründerstories eindrucksvoll, dass die Liebe zum ersten Produkt oder der ersten Idee oft eher ein Griff in die Tonne ist. Die beiden haben schon alles erlebt: Von einer gescheiterten Crowdfundingkampagne über Anfeindungen aus der Dartcommunity bis hin zu einer gesalzenen Abmahnung wegen eines ärgerlichen Fehlers.
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