Find your purpose
Find your purpose
Benjamin Pieck
#1: Wie alles begann...
21 minutes Posted Dec 20, 2018 at 6:21 pm.
] Da sind wir. Das ist die erste Folge.
] Die erste Episode des Podcasts und ich könnte glücklicher nicht sein. Ich sitze hier gerade in meinem gemütlichen Wohnzimmer habe gerade noch ein Wässerchen getrunken und einen Kaffee getrunken, damit ich hier gleich nicht wegbreche, sondern meine Stimme schön eingeölt ist und ihr mich hoffentlich gut verstehen könnt. Ich sitze jetzt hier, für mich Premiere und nehme diese erste Episode auf. Ich heiße euch alle herzlich willkommen, alle. Ich bin froh dass du jetzt gerade hier bist. Egal, ob ich mich vielleicht auch schon mal erlebt hast live oder mich auch schon kennst über Instagram, über die sozialen Medien oder mich vielleicht schon als Speaker auf der Bühne erlebt hast oder als Coach in einem Workshop oder eventuell sogar als Dozent, völlig egal. Ich bin extrem happy, dass du jetzt gerade hier zuhörst und ich kann dir versprechen das wird, gerade diese erste Folge, wird schon eine hoffentlich wahre Inspiration sein. Das ist mein Anspruch. Und ja, lass uns nicht lange drum herumreden sondern direkt ins Thema gehen, lass uns direkt sprechen, worum es heute geht. Es geht nämlich um die Frage, warum? Warum dieser Podcast? Warum? Was steckt dahinter? Warum gerade jetzt? Was verbindet mich mit dem Thema? Wie sah denn überhaupt meine kleine Reise aus, die ja noch gar nicht geendet hat, sondern immer noch in vollem Gang ist? Ganz kurz erstmal zu mir für die, die mich noch gar nicht kennen: Mein Name ist Benjamin Pieck. Wahrscheinlich habt ihr mich schon auf dem Visual gesehen. Ich bin Psychologe, HR Entrepreneur also Gründer eines Startups im Themenbereich Human Resources.
] Alles zum Thema Personal. Ich bin Coach mit dem zentralen Thema Persönlichkeit, Persönlichkeitsentwicklung und Dozent an einer Hochschule aktuell hier in Düsseldorf an der Emba. Die darf man hier auch mal kurz nennen. Ja so viel erst mal zu mir ich werde natürlich jetzt, wenn ich dann gleich ein bisschen was über meine Reise erzähle, auch noch ein bisschen mehr zu den Stationen erzählen, wie ich dorthin gekommen bin, was eigentlich mein persönlicher Drive ist. Aber jetzt geht es erst mal um das Thema Find your purpose. Was steckt dahinter? Es geht in erster Linie um berufliche Selbstverwirklichung. Das ist ein Thema, das uns allen uns alle irgendwie betrifft. Wir denken alle immer mal wieder darüber nach, der eine mehr der andere weniger. Und ich glaube, dass aktuell gerade jetzt zu der Zeit in der wir jetzt hier leben zu Zeiten der digitalen Transformation des digitalen Wandels dieses Thema nicht aktueller sein könnte. Selbstverwirklichung berufliche Selbstverwirklichung. Und wie kam ich denn selbst dazu? Und das hat einen ganz einfachen Hintergrund. Ich hab es mir gerade aufgeschrieben noch kurz vor dem Podcast, weil ich glaube, dass das eine Frage ist, die viele immer wieder stellen vielleicht nicht unbedingt mir aber sicherlich dem einen oder anderen. Und die nehme ich direkt auf. Darum wird es heute gehen nämlich die Frage, die ich mir immer wieder als Speaker gestellt wird, wenn ich von der Bühne komme. Da warten dann immer schon drei, vier Leute auf mich, manchmal noch mehr, wenn ich Glück habe mit ein paar Fragen und es taucht eine Frage immer wieder auf.
] Und das ist die Frage. „Lieber Ben Danke für diesen tollen Vortrag. Es war super interessant meine Frage an dich ist, wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt aktuell stehst?“ Wenn mir diese Frage gestellt wird, komme ich erst mal ins Grübeln jedes Mal immer wieder, weil ich mich immer wieder Frage wie soll ich auf diese Frage antworten. Ich könnte jetzt unglaublich lange ausholen. Ich könnte jetzt unglaublich viele Geschichten erzählen und das in zwei Sätzen zusammenzufassen fällt mir immer wieder schwer. Das ist das Schöne an dieser Podcastfolge, ich werde versuchen die Frage zu beantworten und das Schöne ist: ich habe nicht zwei Minuten, ich habe sogar ein bisschen mehr. Und das werde ich jetzt auf jeden Fall nutzen. Und wir fangen vielleicht an mit einer Geschichte aus meiner Vergangenheit, weil ich glaube, wenn ich eine Sache ganz gut kann dann ist das Geschichtenerzählen und natürlich Geschichten, die tatsächlich so passiert sind und die möglichst viele oder hoffentlich viele von euch inspirieren sollen, bewegen sollen, mitnehmen sollen und zwar beginnt meine Geschichte im Jahr 2014. Warum genau 2014 kann ich euch genau sagen. Das war nämlich das Jahr meines zehnjährigen Abi-Jubiläums. Also für all diejenigen die sich gerade gefragt haben, wie alt ich bin. Die dürfen jetzt mal rechnen also 2014 zehnjähriges Abi-Jubiläum. Ich habe 2004 mein Abi gemacht. Und was passiert bei so einem Tag.
] Was ist das Interessante an so einem also einem Abi-Jubiläums Tag. Ich weiß nicht, wer von euch schon mal so typische amerikanische Highschool oder College Filme gesehen hat, der kennt diese Situation. Man kommt zu diesem Jubiläum also irgendwie College Degree Jubiläum oder Highschool Degree Jubiläum und man trifft seine ganzen alten Leute wieder und genauso ging es mir damals auch 2014. Ich saß da an diesem Tisch an diesem Runden Tisch mit, ich glaube es waren fünf oder sechs weiteren Personen, die ich alle damals durch die Schulzeit kannte. Jetzt aber muss man fairerweise sagen nicht die allerbesten Freunde. Aber es waren natürlich alles bekannte Gesichter. Man sitzt an diesem Tisch und dann kommt diese eine Frage. Genau diese eine Frage, die nicht fehlen darf. Bei so einer Veranstaltung bei einem Jubiläum und zwar die Frage: Was machst du eigentlich inzwischen beruflich? Und jetzt werden viele von euch lachen und sich sagen: „Ja klar, war ja klar, dass die Frage kommt.“ Und an dem Abend, wie sollte es auch nicht anders sein, wurde diese Frage auch gestellt. Und es ging dann reihum. Jeder hat sich kurz vorgestellt mit seinem Beruf natürlich namentlich kannte man sich ja und dann ging es los. Da hat er gesagt ja ich bin mittlerweile Staatsanwalt und bin nach Essen gezogen. Der zweite war Chirurg und arbeitet an einem städtischen Krankenhaus und der dritte hat schieß mich tot gemacht. Unglaublich viele sehr prestigereiche, früher hätte man gesagt auch vererbte Berufe. Und dann kam der Ben. Dann kam ich ganz zum Schluss, war ich dann dran alle guckten mich an. Der Druck stieg. Jeder hatte sich vorgestellt alle mit grandiosen Berufen wie aus dem Bilderbuch.
] Jede Schwiegermutter hätte sich darüber gefreut. Und dann kam ich. Und dann ist was passiert und das ist sicherlich keine so schöne Geschichte zumindestens am Anfang. Wieso? Warum keine schöne Geschichte? Ich habe mich in dem Moment tatsächlich geschämt. Ich habe mich nicht wohlgefühlt mit der Situation, weil ich mir gedacht habe Moment alle haben hier so super tolle Berufe. Die einen arbeiten am Gericht die zweiten sind irgendwie in einem Krankenhaus tätig. Und was mache ich? Ich habe ein Startup gegründet und das war für mich damals es heute nicht mehr viele verstehen. Aber das war für mich damals eine ganz ganz schwierige Situation, weil ich mich einfach, ich hab gedacht, da kann ich nicht mithalten. Das war mein erster Impuls. Aber ich habe trotzdem die Wahrheit erzählt und ich habe gesagt Ich habe Matching box gegründet ein kleines Tech-Startup mittlerweile mit Sitz in Düsseldorf und habe ein zwei Sätze dazu gesagt. Dann ist aber was ganz Spannendes passiert anstatt, dass sich alle wieder umdrehen und miteinander reden oder untereinander sprechen fielen plötzlich ganz ganz viele Fragen zu meinem Gründerleben. Es schien unglaublich viele interessiert zu haben und am Ende des Abends kam ich mir so ein bisschen vor wie der Alleinunterhalter. Ich habe dann den ganzen Tisch unterhalten mit meinen Gründer Geschichten und viel darüber erzählt. Und ich habe sofort gemerkt: Wow es scheint wohl doch ein sehr sehr großes Interesse zu geben, an dem, was ich tue. An unsere Idee an meiner Vision an meiner Leidenschaft. Und das hat die anderen Menschen oder die anderen Mitschüler oder Ex-Mitschüler bewegt und interessiert.
] Und was dann am Ende passiert ist, war auch interessant. Es kamen immer wieder Aussagen wie „ich finde es super, dass du das gemacht hast oder was gegründet hast. Das hätte ich damals auch machen sollen und ich hatte so eine tolle Idee aber ich habe es irgendwie nie gemacht.“ Und das ist genau der Grund warum ich diesen Podcast jetzt heute hier mit der ersten Episode starte „Find your Purpose“ weil ich der Meinung bin, dass sollten wir alle und das können wir auch alle. Wir können uns alle beruflich selbstverwirklichen und es ist nicht einfach eine Marketing Floskel. Das ist auch kein Meditations-Gelaber oder so. Sondern es ist Realität. Es gibt Ideen es gibt Techniken. Es gibt Modelle wie man seine seine berufliche seinen beruflichen Karriereweg so gestalten kann, dass der Purpose im Vordergrund steht und darum geht es hier. In diesem Podcast und bevor ich das jetzt mache. Und bevor es jetzt auch in die nächsten Folgen geht und in den nächsten Episoden geht möchte ich auf jeden Fall die Zeit in der ersten Episode nutzen um euch meine Geschichte zu erzählen. Ich bin davon überzeugt, dass berufliche Selbstverwirklichung oder auch Selbstverwirklichung im Allgemeinen, das muss auch nicht immer beruflich sein, niemals ein Zustand ist, sondern ein Prozess. Wer irgendwie glaubt, dass er eines Morgens aufwacht und dann sagt: „Ja, ich habe es geschafft. Ich hab mich jetzt beruflich selbstverwirklicht“, der wird sich irren. Berufliche Selbstverwirklichung ist ein Prozess, ein Prozess der niemals enden wird. Ich stecke mittendrin, ich bin mitten in diesem Prozess.
] Es gibt auch bei mir viele Dinge, die noch nicht so sind, wie ich sie mir vorstelle, an denen ich aktuell auch noch arbeite. Aber ich weiß, ich bin schon eine wirkliche Strecke gelaufen. Auf meiner Reise. Und es war eine gute Strecke. Es war eine schöne Strecke und ich bin meinem Ziel ein deutliches Stück nähergekommen. Aber ich glaube, dass man dieses Ziel niemals erreichen wird und, wer glaubt, dass er das irgendwann mal wird oder vielleicht schon hat, der hat meiner Meinung nach nicht seinen Purpose gefunden. Aber wie ich meine das Endziel kann man jetzt vielleicht noch nicht so beschreiben aber man kann zumindest erzählen wie die Geschichte denn mal begann. Und das mache ich jetzt tatsächlich ein bisschen chronologisch und werde euch mal erzählen wie es dann bei mir losging und wie ich jetzt dastehe oder wie ich da hingekommen bin, wo ich jetzt aktuell stehe. Ich habe nach meinem Abi studiert wie viele andere von euch wahrscheinlich auch. Allerdings war die Frage, was ich studiere ein ganz ganz großes Problem, denn ich weiß nicht ob meine Eltern hier zuhören. Keine Ahnung, aber man muss es trotzdem so ehrlich sagen: ich hatte oder habe immer noch eine sehr sehr entschlossene Mama die ganz genau weiß, was ihre Kinder denn beruflich mal machen sollen. Und ihr großes Ziel war immer „mein Sohn studiert Medizin“. Das große Problem war, ich wollte nie Medizin studieren. Ich wollte immer Politikwissenschaften studieren, das war mein großes Ziel. Ich habe mich da schon total darin gesehen. Aber ich wusste, wenn ich das durchziehe.
] Und wenn ich das wirklich mache dann werde ich auf jeden Fall. Ja ich will jetzt nicht sagen verstoßen. Das wäre vielleicht ein bisschen viel. Aber zumindest hätte ich da jetzt nicht den Segen meiner Familie oder zumindest meiner meiner Mama. Also habe ich ihr zuliebe direkt nach meinem Abitur Zivildienst gemacht im Augen-OP. Und dort für mich sofort entdeckt. Medizin und Krankenhaus das wird nicht das, was ich beruflich mache. Da sehe ich mich zu hundert Prozent gar nicht. Also wird es auf jeden Fall etwas anderes. Und habe dann durch Zufall, ich habe ein Buch gelesen, was mich damals sehr inspiriert hat und Körpersprache dann die Psychologie für mich entdeckt, habe mich beworben für einen Studienplatz, hatte Glück, und habe dann auch direkt in meiner Heimatstadt in Frankfurt am Main ein Psychologie Studienplatz bekommen. Und dann ging mein Studium los. Ich habe dann so ein bisschen vor mich vor mich hin studiert. Es gab natürlich einige Bereiche die mich so gar nicht interessiert haben, aber ganz früh habe ich schon entdeckt, dass es da ein spezifisches und damals relativ kleines Fach gab, was mich sehr interessiert hat nämlich: Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung. Das war das, was mich schon immer unglaublich begeistert hat. Es bewegt mich auch heute noch und steht absolut im Zentrum meines beruflichen Weges. Und ich glaube, das ist schon so ein bisschen das erste Learning also findet oder schaut ein bisschen in eure Vergangenheit. Was waren denn die Dinge die euch damals schon bewegt haben und heute immer noch bewegen? Diese Konstante in eurem Leben ist unglaublich wichtig um seinen Purpose zu finden.
] Bleibt dieser Konstanten treu und folgt dieser Konstanten und ihr werdet sehen dass sich einige eurer Wünsche, eurer Träume beruflich zumindest erfüllen werden. Und das hat sich bei mir auch sehr stark gezeigt. Ich war nach meinem Studium dann so ein bisschen Lost. Ich wusste nicht so richtig, was ich beruflich machen soll. Also die nächste große Desorientierungsphase und habe dann eine zeitlang bei einem renommierten deutschen Datingportal gearbeitet. Ich glaube mittlerweile gibt's ja nur noch zwei oder drei eins davon kann ich euch verraten. Bei einem davon habe ich gearbeitet und hab mich dort mit Fragestellungen zum Thema Dating befasst und die große Frage war natürlich, was ist denn jetzt richtig: Gleich und Gleich gesellt sich gern oder Gegensätze ziehen sich an? Das haben wir damals untersucht und haben damals ein Matching-Algorithmus entwickelt, der Partner bei der Partnersuche unterstützen soll und vor allem quasi ein Match erzeugen soll zwischen Partnern die das gleiche Wertemindset haben, die gleiche Vorstellung von Grundwerten haben. Das hat auch ganz gut funktioniert, das war eine schöne Zeit ich habe viel gelernt vor allem, was es bedeutet in einem sehr dynamischen jungen innovativen Arbeitsumfeld zu leben und zu arbeiten. Zu leben vielleicht nicht zu arbeiten. Und habe dann aber auch für mich entschieden, okay das war eine schöne Zeit, aber ich möchte was Eigenes machen. Mir war klar, meine berufliche Selbstverwirklichung oder meine damals vielleicht noch Findungsphase, die muss auf jeden Fall damit zu tun haben, dass ich etwas Eigenes auf die Beine stelle. Das war mein innerer Drive.
] Ich wusste damals noch nicht, auf was ich mich da einlasse, aber mir war klar, jetzt irgendwie beim nächsten großen Unternehmen anzuheuern das ist nicht das, was ich suche. Also bin ich wieder zurück in meiner Heimatstadt und hab dann ein Startup gegründet das Startup heißt Matching Box. Es geht bei Matching box darum, dass wir junge Menschen an Arbeitgeber vermitteln matschen auf Basis von Persönlichkeitsprofilen. Ihr seht schon, das ist auch das zweite große Learning das ich damals schon intuitiv ohne viel darüber nachzudenken miteinander die dots miteinander verbunden habe. Ich habe Psychologie studiert Persönlichkeitsforschung im Schwerpunkt gehabt, habe dass diese Konstante weiter in meinem Leben gehabt und sie weiter verfolgt und sie jetzt aber kombiniert mit neuen Erkenntnissen und neuen Ideen und neuen Vorstellungen, die ich mitbekommen habe, erfahren habe. Bei meiner Arbeit beim Datingportal und habe diese beiden Welten zusammengeführt. Wir hatten damals ein kleines Team, wir waren zu dritt ganz ganz wenig Budget und haben mit dem was wir hatten, heute würde man sagen einen MVP gebaut das kleinstmögliche oder das kleinste funktionierende Produkt, das irgendwie das abbildet, was wir uns damals vorgestellt haben. Und dieses Produkt war nichts anderes als eine kleine Website, die ein ganz einfaches Skript, das auf Basis eines eines psychologischen Testverfahren Persönlichkeitsstrukturen berechnet analysiert erfasst und am Ende in einer Ausgabelogik ausgibt. Das heißt man hat den Test ausgefüllt und am Ende ein individuelles Testergebnis bekommen und damit Feedback zu seiner eigenen Persönlichkeit, was toll war. Wir hatten damals ein sogenanntes, ich würde sagen heute fast Killer-Feature damals eingebaut nämlich eine Druckfunktion. Da wird jetzt heute jeder drüber lachen.
] Was will man denn mit einer Funktion. Das war aber damals für uns deshalb ein Killer-Feature, weil einige der Kandidaten damals waren es 300 nur die unseren Test gemacht haben. Das war für uns damals eine unglaublich hohe Zahl. Einige von diesen 300 Kandidaten oder Bewerbern haben ihr Testergebnis tatsächlich ausgedruckt und in ihre Bewerbungsmappe gelegt. Das haben wir nämlich dann mitbekommen weil plötzlich eines Tages klingelte das Telefon im Büro das bis dato nicht einmal geklingelt hatte und es waren ein Unternehmen am Telefon, dass ein Bewerber gerade aktuell genau in dem Moment im Bewerbungsgespräch hatte und die Frau am Telefon sagte dann zu mir Herr Pieck. Wir haben hier ein Bewerber sitzen, der hat die Matching Box Profil und wir haben keine Ahnung wer Matching box ist. Wir haben auch keine Ahnung, was sie da genau tun aber wir sind begeistert von diesem Profil. Denn dieses Profil gibt genau das wieder, genau den Eindruck wieder, den wir gerade aktuell von diesem Bewerber im Bewerbungsgespräch bekommen haben. Könnten Sie das nicht auch für uns machen oder für uns entwickeln, für unsere anderen Bewerber könnten wir ihr Tool quasi nutzen. Das war die große Frage und damit war das Geschäftsmodell geboren. Wir wussten also plötzlich oder wir haben plötzlich gelernt, wow ws gibt also Unternehmen, die haben Interesse an so einem Persönlichkeitsprofil und die wissen wie man es nutzen kann nämlich im Case oder im Anwendungsfall im konkreten Anwendungsfall: Bewerbungsinterview, Jobinterview. Wie cool wäre es, wenn das Unternehmen im Vorfeld schon zu jedem Bewerber ein Profil hätte und man dadurch vielleicht kostbare Zeit im weiteren Auswahlprozess und natürlich dann später auch im Jobinterview einsparen könnte.
] Das haben wir dann gebaut. Das ist so ein bisschen die Magic hinter matching box. Ich werde bestimmt in einer der weiteren Episoden ein bisschen mehr darüber erzählen, was uns damals dazu bewegt hat, das so zu entwickeln und wie auch damals unser unsere Roadmap aussah. Unser Track Record wie man heute so schön sagt. Aber darum soll es heute gar nicht so sehr gehen. Viel wichtiger ist, dass wir damals sehr sehr früh also eigentlich schon in einer frühen Entwicklungsphase Feedback bekommen haben von außen damals von unseren späteren Kunden nämlich Unternehmen die auf der Suche sind nach Bewerbern. Das ist der dritte meiner Meinung nach der dritte wichtige Punkt auf dieser Reise, auf der Reise zum Purpose zum eigenen Purpose, nämlich Feedback sich Feedback einzuholen und einfach Feedback zu bekommen offen zu sein für Feedback. Ich erlebe das nämlich viel zu oft, dass Menschen sehr schnell darin sind Feedback, konstruktives Feedback einfach abzutun kein offenes Ohr dafür zu haben und das nicht anzunehmen und mit in den eigenen Findungsprozess oder Purpose Prozess einzubauen. Dabei ist es unglaublich wichtig, meiner Meinung nach findet man seine berufliche Selbstverwirklichung, die natürlich immer auch was mit Erfolg zu tun hat. Ich glaube, dass wir uns alle einig. Das wird nur passieren und das wird nur nur dann Realität, wenn ihr Menschen um euch herum habt die euch ehrliches echtes und ungeschönte Feedback geben und ihr auch bereit seid dieses Feedback anzunehmen. Das ist für mich die dritte, das dritte große Learning.
] Und ich hoffe dass viele von euch einige dieser Punkte bei euch in eurem Leben wiederfinden.
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Show notes
Meine persönliche Reise zur Selbstverwirklichung beginnt mit einer peinlichen Feier
Episode #1_Wie alles begann
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