EinBlick – Der Podcast
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🎙#EinBlick – nachgefragt Steffen Bohm & Mathias Stöwhas: ProReVers – wie gelingt Versorgungsplanung auf dem Land?
51 minutes Posted Jun 5, 2026 at 10:00 am.
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EinBlick – nachgefragt
Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens
ProReVers – wie gelingt Versorgungsplanung auf dem Land?
Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im GesprĂ€ch mit Steffen Bohm und Prof. Mathias Stöwhas ĂŒber sektorenĂŒbergreifende Versorgungsplanung im lĂ€ndlichen Brandenburg, regionale Planungskonferenzen und die LĂŒcke zwischen Theorie und Praxis.
Das Innovationsfondsprojekt ProReVers – kurz fĂŒr »Prospektive regionale sektorenĂŒbergreifende Versorgungsplanung« – ist im Oktober 2023 gestartet und wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Untersucht wurde am Beispiel der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin im Nordosten Brandenburgs, wie ambulante und stationĂ€re Versorgung ĂŒber die Sektorengrenzen hinweg gemeinsam und bedarfsgerecht geplant werden können. KonsortialfĂŒhrer ist die AGENON; Konsortialpartner sind die AOK Nordost, die KassenĂ€rztliche Vereinigung Brandenburg, die KMG Kliniken und die Medizinische Hochschule Brandenburg.
Steffen Bohm ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AGENON Gesellschaft fĂŒr Forschung und Entwicklung im Gesundheitswesen in Berlin und Projektleiter von ProReVers. Er ist seit rund dreißig Jahren in der Versorgungsforschung und Beratung im Gesundheitswesen tĂ€tig.
Professor Mathias Stöwhas ist Mediziner und Leiter Medizincontrolling bei den KMG Kliniken; zugleich lehrt er als Professor fĂŒr Medizincontrolling an der Medical School Berlin. Die KMG Kliniken sind als Konsortialpartner an ProReVers beteiligt.
Im Interview sprechen beide ĂŒber die demografische Entwicklung in der Region, ĂŒber Ambulantisierungspotenziale und ihre Grenzen in der Praxis, ĂŒber die regionale Planungskonferenz als neues Instrument und ĂŒber Hybrid-DRG.
Zum Schluss wird es grundsĂ€tzlich: Bohm fordert vom Bund ein in sich geschlossenes, praxistaugliches Konzept fĂŒr die sektorenĂŒbergreifende Planung statt eines weiteren »Reformchens« – und Stöwhas plĂ€diert dafĂŒr, ReformplĂ€ne von denen auf Umsetzbarkeit prĂŒfen zu lassen, die sie tĂ€glich umsetzen mĂŒssen: den Praktikern in der Versorgung.