Echt jetzt? Semiotik der Authentizität – Die Semiotische Woche 2026 hat illustriert, welche vielschichtigen Bedeutungen und flexiblen Anwendungen der Begriff Authentizität annehmen kann und es wurde unter Expert:innen und Studierenden gleichermaßen viel dazu diskutiert.
In diesem Podcast reist Florentine entlang der Frage nach „Authentizität“ durch den komplexen Zwischenraum von (literarischen) Originalen und ihren Übersetzungen. Woher kommt das Wort Authentizität und welche Bedeutungen stecken dahinter? Wie verhalten sich Originale und Übersetzungen zueinander und was will und soll eine gute Übersetzung leisten? Und letztlich, was verleiht einer Übersetzung Authentizität? All das und noch mehr Gedanken, die ihr euch noch nie zu Übersetzungen gemacht habt, hört ihr in diesem Podcast.
Erwähnte Quellen:
„authentisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache. Online verfügbar unter https://www.dwds.de/wb/authentisch, abgerufen am 31.03.2026.
Sylvia Reinart (2022): „Im Original geht viel verloren“. Warum Übersetzungen oft besser sind als das Original: Frank & Timme Berlin.
Tim Parks (2014): Where I'm reading from. The Changing World of Books. London: Harvill Secker.
Julian Barnes (2010): Writer’s Writer and Writer’s Writer’s Writer. In: LONDON REVIEW OF BOOKS 32 (22), S. 7–11.
Dorothea Dieckmann (2004): Texttreu oder lesbar? Deutschlandfunk. Online verfügbar unter https://www.deutschlandfunk.de/texttreu-oder-lesbar-100.html.
Weiterlesen:
Rachel Cooke (2016): The subtle art of translating foreign fiction. In: The Guardian. Online verfügbar unter https://www.theguardian.com/books/2016/jul/24/subtle-art-of-translating-foreign-fiction-ferrante-knausgaard.

