Das Ferngespräch
Das Ferngespräch
Dirk Primbs
Episode 9: Kathmandu, Lumbini, Chitwan, Pokhara, Bhaktapur
34 minutes Posted Mar 2, 2014 at 9:07 pm.
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Show notes

Was macht man eigentlich auf Weltreise wenn die Kreditkarte weg ist? Wie fühlt es sich an, buddhistischer Mönch zu sein? Welche Rolle spielt Besitz und ist es für persönliches Glück eine wichtige Zutat?

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Transkript der Episode zum Nachlesen

 

Notizen zur Sendung

Unser erstes Thema war die verlorene Kreditkarte. Auf Globesurfer gibt es einen guten Artikel dazu, was man in solchen und ähnlichen Fällen unternehmen kann (und sollte).

Nepal ist ein recht armes Land. Das Bruttonationaleinkommen lag 2012 bei 700 US-$ je Einwohner. Zum Vergleich: Der Deutsche Vergleichswert ist 44010 US-$. Je nach Landstrich ist in Nepal die Armut teilweise bitterer als in Indien.

Innenpolitisch ist Nepal zur Zeit von bewaffneten Auseinandersetzungen, Anschlägen und politischen Machtkämpfen gebeutelt. Das auswärtige Amt stellt zwar fest, das Touristen bisher nicht direkt betroffen waren, rät aber zu Wachsamkeit.

Nepal ist das einzige Land der Erde dessen Flagge nicht rechteckig ist sondern aus zwei Dreiecken besteht welche heute symbolisch für die höchsten Gipfel des Landes stehen. Obwohl Buddha in Nepal geboren wurde (nämlich in Lumbini wo er bis zu seinem 29. Lebensjahr auch war) ist das Land selbst heute überwiegend hinduistisch.

In der Liste der 1000 places to see (siehe Buchtipps unten) gebührt dem Chitwan National Park ein besonderer Platz. Tiger, Rinos und Elefanten gehören zu den Attraktionen und auch wenn Alexander sich letztlich dazu entschloss ihn auszulassen, ist er sicherlich ein Naturerlebnis der beeindruckenden Art.

Pokhara ist die drittgrößte Stadt in Nepal und Ausgangspunkt einer großen Auswahl von Treks und Naturerlebnissen. Alexander machte hier nur kurz Zwischenstop.

Von Pokhara aus zog Alexander nach Kathmandu, einer Stadt mit ca. 1 Million Einwohner und Sitz der nepalesischen Regierung. Es ist im gleichnamigen Tal gelegen und Zentrum des politischen und kommerziellen Leben Nepals. Besonders bemerkenswert ist die Dichte an Tempeln und anderen heiligen Bauten. Als 1950 mit dem systematischen Ausbau der Region begonnen wurde, gab es in etwa genauso viele Tempel wie Wohnbauten. Auch wenn sich dieses Verhältnis inzwischen deutlich geändert hat, ist die Anzahl Tempel im Stadtbild immer noch beeindruckend.

Alexander zog sich hier für eine Weile in das Kloster Kopan zurück. Auf der Webseite des Klosters finden sich einige Impressionen… In diesem Kloster lernte er einen ehemaligen amerikanischen Rockmusiker kennen, der jetzt als Mönch lebt: www.Tibet2009.com

Bhaktapur, die letzte Station für Alexander in Nepal, liegt ebenfalls im Kathmandu Valley und ist wegen seiner Innenstadt und den Palastanlagen Weltkulturerbe. Eine Suche auch Flickr zeigt anschaulich wie spektakulär diese Bauten sind und macht Appetit auf mehr.

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