Die Klimakrise ist ein Thema von gewaltiger Komplexität und weltumspannender Bedeutung. Das macht es auf der einen Seite schwer zu greifen - ein klassisches Sandwich-Problem - und auf der anderen Seite von überragender Bedeutung. Während die Grundlagen des Treibhauseffekts mittlerweile zuversichtlich als Allgemeinwissen eingeordnet werden können, sind Technologien und Wechselwirkungen immer noch weitgehend Expert*innnwissen.
Nichts liegt daher näher, als eine Expertin einzuladen, um mit uns über das Problem von Klimawandel zu sprechen. Daniela Becker von den Riffreportern unterhält sich mit uns über die Dringlichkeit der Situation und warum die Wahl 2021 so entscheidend beim Angehen des Problems ist. Daniela analysiert für uns die Wahlprogramme aus klimapolitischer Sicht und wir debattieren hitzig, warum gerade die Gewerkschaften so starken Widerstand gegen den Strukturwandel leisten. Außerdem sprechen über die politischen und gesellschaftlichen Mechanismen, die Handeln blockieren - obgleich sich doch im Grundsatz alle einig sind, dass gehandelt werden muss.
Show Notes:
- Daniela Becker auf Twitter, Homepage
- Rubrik "Klima wandeln" bei den Riffreportern
- Artikel "Weg mit den Autos - her mit dem schönen Leben!" von Daniela zur Mobilitätswende
- Artikel von Stefan: "Finis Baden-Wuerttembergiae" über den Strukturwandel und seine Folgen
- Buch: David Wallace-Wells The Uninhabitable Earth: Life After Warming (Englisch), Die unbewohnbare Erde: Leben nach der Erderwärmung (Deutsch)
- Buch: Jonathan Haidt The Righteous Mind (Englisch)
- Wie wir über die Klimakrise sprechen könnten: Denkanstöße auf Twitter (Englisch)
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(Musik: Intro aus Accou - Sarabande BWV 1002 (Partita No.1 for violin solo in B-minor), Outro aus Accou - Bourree (I.S. Bach BWV 1002, Violin Partita No 1 in B minor))



