Mittlerweile scheint mir das Wort »Selbstliebe« ähnlich verbraucht wie der Begriff »Nächstenliebe«.
Beide – Selbst- UND Nächstenliebe – können zu einem Egotrip mutieren.
Die Selbstliebe als Nabelschau, Selbstbeweihräucherung und (viel öfter noch) Selbstmitleid.
Die Nächstenliebe als Aktionismus, »Helfersyndrom« oder Ablenkung von der eigenen (inneren) Bedürftigkeit.
Eine gesunde Spiritualität führt immer an die Wurzel und deckt die Illusion der Trennung auf.
So paradox es klingt: Es gibt nichts zu tun.
Denn wer sich verbunden und eingebunden weiß, kann sich selbst und andere annehmen und echtes Mitgefühl entwickeln.
Diese Reise »an die Wurzel« ist kein Luxus, sondern eigentlich ein Teil des Lebens.
Was es für diese Reise braucht, darum geht es in dieser Folge.
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barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs
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